QR-Code, Code-128, EAN-13 — wann welcher Barcode?
QR-Code ist heute der Standard für Smartphone-Scans: hält viel Daten (URL, vCard, WiFi-Zugang) und ist fehlertolerant — funktioniert noch bei 30 % Beschädigung. Code-128 wird in Logistik und Versand eingesetzt (DHL-Paketlabel etc.). EAN-13 ist der Strichcode auf Produkten im Einzelhandel. Data Matrix sieht aus wie ein QR, hält aber Daten auf kleinerer Fläche — Standard für Elektronik-Komponenten.
Typische Anwendungsfälle
WiFi-Sticker fürs Café: QR-Code mit WPA-Passwort, Gast scannt und ist verbunden. Visitenkarte: vCard als QR auf der Rückseite — Kontakt landet sofort im Telefonbuch. Restaurant-Speisekarte: QR auf dem Tisch, Gast scannt → PDF-Karte. Eventticket: Code-128 zum Scannen am Einlass. Inventur: EAN-13 oder Code-39 auf Inventar-Aufklebern.
Tipps für robuste Codes
Mindestgröße bei QR-Codes: 2×2 cm bei nahem Scan, 5×5 cm bei Plakaten. Fehlerkorrektur-Level H (30 %) wählen, wenn der Code Wettereinflüssen ausgesetzt ist (Außenbereich). Kontrast wichtig: schwarz auf weiß ist optimal, bunte Codes nur mit hoher Sättigung. Vor Druck mit Smartphone testen — manche Generatoren liefern Codes, die unter ungünstigen Bedingungen schlecht erkannt werden.