Welche Kaufnebenkosten gibt es?
Beim Immobilienkauf in Deutschland entstehen drei wesentliche Nebenkosten zusätzlich zum Kaufpreis: die Grunderwerbsteuer (vom Bundesland abhängig), Notar- und Grundbuchkosten (zusammen rund 2,0 % vom Kaufpreis) und – falls eingeschaltet – die Maklerprovision.
Maklerprovision seit 2020 geteilt
Seit dem 23.12.2020 muss der Verkäufer mindestens 50 % der Maklerprovision tragen. Für den Käufer fallen bei einer Gesamtprovision von 7,14 % typischerweise 3,57 % an. Diese Beträge gehören zur Kaufpreisbasis und werden auf den Notar fällig.
Sind Kaufnebenkosten finanzierbar?
Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht mit. Planen Sie also genug Eigenkapital ein: empfohlen werden mindestens 20 % vom Kaufpreis plus Nebenkosten.