Ratgeber + kostenloser Generator

Mietvertrag erstellen

Ein guter Wohnraum-Mietvertrag ist kein starres PDF aus dem Internet, sondern passt zu deiner Wohnung – mit genau den Klauseln, die du brauchst, und keiner, die vor Gericht kippt. Hier erfährst du, was rein darf, was unwirksam ist, plus ein kostenloser Generator, der dir aus einer Klausel-Checkliste einen sauberen Entwurf als PDF baut.

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Mietvertrag in 5 Minuten

VermieterHeld führt dich durch eine Klausel-Checkliste, übernimmt Adressen und Miete und erzeugt den fertigen Vertragsentwurf als PDF – kostenlos.

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Pflichtangaben – das gehört immer rein

Auch wenn vieles frei verhandelbar ist, sollten diese Punkte nie fehlen:

Vertragsparteien (Vor- und Nachname, Anschrift von Vermieter und allen Mietern), die Mietsache (Wohnung mit Adresse, Etage, Wohnfläche, Zimmern, Zubehör wie Keller/Stellplatz), Mietbeginn, Miethöhe (Kaltmiete plus Betriebskostenvorauszahlung) und die Bankverbindung.

Frei gestaltbar – im gesetzlichen Rahmen

KlauselSpielraum
Kautionmax. 3 Nettokaltmieten, in 3 Raten zahlbar (§ 551 BGB)
Schönheitsreparaturenauf Mieter abwälzbar – aber nur bei renovierter Übergabe, ohne starre Fristen
Kleinreparaturennur mit Höchstbetrag je Fall (~100 €) und Jahresgrenze (~6–8 % der Jahresmiete)
TierhaltungKleintiere immer erlaubt; Hunde/Katzen über Zustimmungsvorbehalt
MietanpassungStaffelmiete (§ 557a) oder Indexmiete (§ 557b)
Kündigungsausschlussbeidseitig bis maximal 4 Jahre

Diese Klauseln sind unwirksam

Ein häufiger Grund, warum Mieter erfolgreich widersprechen: Klauseln, die der Bundesgerichtshof längst gekippt hat. Finger weg von:

Tier-Totalverbot, Schönheitsreparaturen mit starren Fristen oder Quoten, Endrenovierungsklauseln, Kleinreparaturen ohne Obergrenze, der Umlage von Verwaltungs- oder Instandhaltungskosten und einem Kündigungsverzicht über 4 Jahre. Wichtig: Eine unwirksame Klausel reißt nicht den ganzen Vertrag mit – sie fällt einfach weg, und es gilt die gesetzliche Regelung (die meist mieterfreundlicher ist).

In 4 Schritten zum fertigen Vertrag

1. Stammdaten eintragen – Parteien, Wohnung, Miete, Kaution, IBAN.

2. Klauseln ankreuzen – aus einer Checkliste genau das wählen, was passt (Haustiere, Kleinreparaturen, Mietanpassung …).

3. Eigene Vereinbarungen ergänzen – z. B. Stellplatz, Gartennutzung als freie Paragraphen.

4. PDF erzeugen, ausdrucken, unterschreiben. Bei mehr als einem Jahr Befristung gilt die gesetzliche Schriftform.

Klausel-Baukasten statt Copy-&-Paste

VermieterHeld nummeriert die Paragraphen automatisch, blendet Wirksamkeits-Hinweise ein und lässt dich eigene Klauseln ergänzen. Download, Teilen, fertig.

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Häufige Fragen

Ist ein selbst erstellter Mietvertrag rechtsgültig?

Ja. Ein Mietvertrag ist formfrei (bei Befristung über ein Jahr in Schriftform). Entscheidend ist, dass die Klauseln im gesetzlichen Rahmen bleiben – ein Generator mit Wirksamkeits-Hinweisen hilft dabei.

Muss ein Mietvertrag schriftlich sein?

Nicht zwingend – mündliche Mietverträge sind gültig. Bei einer Befristung von mehr als einem Jahr ist aber die Schriftform nötig, sonst gilt der Vertrag als unbefristet.

Darf ich eine Staffel- oder Indexmiete vereinbaren?

Ja. Staffelmiete (§ 557a BGB) legt feste Erhöhungsschritte fest, Indexmiete (§ 557b BGB) koppelt die Miete an den Verbraucherpreisindex. Beides muss ausdrücklich im Vertrag stehen.

Kostet der Generator etwas?

Nein. Der Mietvertrags-Generator von VermieterHeld ist kostenlos – inklusive PDF-Download.

Orientierung nach BGB. Ohne Gewähr; ersetzt keine Rechtsberatung.