TK-Passbild hochladen: Checkliste für die Gesundheitskarte
Die TK bittet Sie um ein Passbild für die Gesundheitskarte? Sie brauchen dafür kein biometrisches Foto. Eine aktuelle Aufnahme von Ihnen reicht, wenn sie die Bildhinweise der TK erfüllt. Mit dem Einmal-Kennwort aus dem TK-Brief reichen Sie die Datei online ein; alternativ gibt es den Upload in „Meine TK“.
Diese Checkliste trennt die Aufnahme vom Einreichen. Haken Sie nur die Punkte ab, die auf Ihren Fall zutreffen. Ein Foto, das bereits als passende JPG-Datei vorliegt, müssen Sie weder umwandeln noch vorsorglich verkleinern.
Vor dem Start: den richtigen Upload öffnen
Wenn Sie nach „tk.de/passbild“ suchen, wollen Sie vermutlich direkt zum Einreichen. Den belegten Einstieg finden Sie bei der TK unter „Wie reiche ich mein Bild für die Versichertenkarte ein?“. Dort sind der Upload mit Einmal-Kennwort und die Alternative über „Meine TK“ verlinkt. Dieser Ratgeber nimmt kein Kennwort entgegen und reicht kein Foto bei der Krankenkasse ein.
Haben Sie noch keinen Brief bekommen, müssen Sie laut TK zunächst nichts unternehmen. Die Kasse meldet sich, wenn sie ein Foto benötigt. Das unterscheidet sich vom Fall, dass Sie den Brief bereits haben und nur noch die passende Datei suchen. Für den Einmal-Kennwort-Weg brauchen Sie das Kennwort aus diesem Anschreiben. Einen solchen Zugang ohne Brief verspricht die TK-Seite nicht.
Das Foto prüfen, bevor Sie eine Datei bearbeiten
Diese Punkte stammen aus den Bildhinweisen der TK. Die Kasse empfiehlt eine aktuelle Aufnahme und schreibt ausdrücklich, dass das Foto nicht biometrisch sein muss. Sie erlaubt sowohl Farbfotos als auch Schwarzweißbilder. „Möglichst neutral“ ist dabei die Formulierung zum Hintergrund, keine von uns ergänzte Pflicht zu einer bestimmten Wandfarbe.
Prüfen Sie das Motiv vor der Dateigröße. Ein kleineres Bild korrigiert keinen gedrehten Kopf. Eine andere Dateiendung macht ein verdecktes Gesicht nicht erkennbar. Wenn die Aufnahme an einem dieser Punkte scheitert, nehmen Sie ein anderes Foto oder machen Sie die Aufnahme neu. Erst danach lohnt sich die technische Vorbereitung.
Ein biometrisches Foto ist für diesen Zweck also nicht vorgeschrieben. Daraus folgt aber keine Zusage, dass jedes beliebige Selfie angenommen wird. Entscheidend bleiben die genannten Bildhinweise. Übertragen Sie diese Aussage auch nicht auf einen Reisepass oder Personalausweis: Hier geht es ausschließlich um das Bild für die TK-Gesundheitskarte.
Die richtige Datei auswählen
JPG, JPEG, BMP und PNG stehen in der Formatliste der TK. HEIC steht dort nicht. Liegt Ihr vorhandenes Foto als HEIC vor, können Sie es mit HEIC in JPG umwandeln. Dort wählen Sie die HEIC-Datei aus und laden das erzeugte JPG herunter. Nehmen Sie anschließend dieses JPG für den TK-Upload. Das Werkzeug ersetzt weder die Prüfung des Motivs noch die Anmeldung bei der TK.
Speichern Sie die fertige Datei so, dass Sie sie beim Einreichen wiederfinden. Öffnen Sie sie einmal vor dem Wechsel zum TK-Portal. So prüfen Sie das Ergebnis statt nur den Namen im Download-Ordner. Bei mehreren ähnlichen Bildern wählen Sie bewusst die fertige Fassung aus. Die Originalaufnahme können Sie behalten, bis das Einreichen abgeschlossen ist.
Eine pauschale maximale Dateigröße nennen die hier gelesenen TK-Hilfeseiten nicht. Deshalb steht in dieser Checkliste keine angebliche MB-Grenze. Auch Maße leiten wir daraus nicht selbst ab: Die TK-Hinweise nennen für Papier und digital unterschiedliche Seitenverhältnisse. Richten Sie einen verlangten Zuschnitt nach dem aktuellen Einreichungsdialog aus, statt eine selbst errechnete Vorgabe als Pflicht zu behandeln.
Nur bei Bedarf: eine zu große Datei verkleinern
Falls der TK-Upload eine Größenüberschreitung meldet, lesen Sie zuerst die dort angezeigte Grenze. Das ist der Wert, auf den Sie die Datei vorbereiten. Die voreingestellte Größe eines anderen Werkzeugs ist keine TK-Vorgabe.
Mit Bild komprimieren wählen Sie eine Bilddatei aus und tragen eine eigene Zielgröße in kB oder MB ein. Unter „Speichern als“ wählen Sie JPG, das in der TK-Formatliste enthalten ist. Das Werkzeug zeigt das Ergebnis mit Vorschau und Dateigröße an. Mit „Herunterladen“ speichern Sie die fertige Fassung. Beurteilen Sie diese Vorschau, bevor Sie weitergehen.
Wird das Gesicht im Ergebnis nicht mehr deutlich erkennbar, verwenden Sie diese Fassung nicht. Prüfen Sie die Ausgangsaufnahme und die Einstellungen erneut. Erzwingen Sie keine möglichst winzige Datei ohne Anlass. Wenn die vorhandene Datei bereits die Vorgaben des Portals erfüllt, können Sie diesen Abschnitt überspringen.
Einreichen und den Abschluss kontrollieren
Folgen Sie den Schritten im TK-Dialog. Das Herunterladen eines bearbeiteten Fotos ist noch kein Einreichen bei der Kasse. Bleibt der Vorgang mit einer Fehlermeldung stehen, lesen Sie den Wortlaut: Eine Meldung zum Zugang lösen Sie nicht durch Bildkompression. Eine Meldung zum Format lösen Sie nicht durch erneute Eingabe des Kennworts. Wenn sich die Ursache aus dem Dialog nicht klären lässt, wenden Sie sich über die offiziellen Kontaktwege an die TK.
Für Kinder beschreibt die TK eine weitere Unterscheidung: Ein Bild wird erst ab dem 15. Geburtstag benötigt. Auch dann meldet sich die Kasse. Die bisherige Karte ohne Foto bleibt bis zum Erhalt der neuen Karte nutzbar. Das steht auf der offiziellen Übersichtsseite „Ihr Bild für die Gesundheitskarte“. Alle Quellen wurden am 26. Oktober 2026 gelesen; der aktuelle Einreichungsdialog kann ergänzende technische Hinweise enthalten.
Häufige Fragen
Muss das TK-Passbild biometrisch sein?
Nein. Die TK empfiehlt ein aktuelles Foto von Ihnen und schreibt ausdrücklich, dass es nicht biometrisch sein muss. Die Bildhinweise zu Gesicht, Kopfhaltung und Hintergrund gelten trotzdem.
Wo gebe ich das Einmal-Kennwort ein?
Im offiziellen Upload, den die TK auf ihrer Seite zum Einreichen verlinkt. Das Kennwort kommt aus dem Anschreiben der TK. Geben Sie es nicht in einem Bildbearbeitungswerkzeug ein.
Kann ich das Bild über „Meine TK“ einreichen?
Ja. Die TK nennt den geschützten Bereich „Meine TK“ als alternative Möglichkeit zum Einreichen. Die offizielle Hilfeseite verlinkt diesen Weg.
Welche Dateiformate nennt die TK?
JPG, JPEG, BMP und PNG. Für eine vorhandene HEIC-Aufnahme können Sie zunächst ein JPG erzeugen und dieses im TK-Upload auswählen.
Wie groß darf die Bilddatei sein?
Die für diesen Ratgeber gelesenen TK-Hilfeseiten nennen keine pauschale maximale Dateigröße. Beachten Sie die Grenze, die der aktuelle Upload gegebenenfalls anzeigt. Verkleinern Sie das Bild nur bei Bedarf.
Was mache ich, wenn noch kein TK-Brief da ist?
Laut TK müssen Sie zunächst nichts unternehmen. Die Kasse meldet sich, wenn sie ein Foto braucht. Als weiteren Weg beschreibt sie den Upload über „Meine TK“.