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Bild komprimieren: auf 200 kB, 100 kB oder 1 MB verkleinern

Dieses Werkzeug bringt ein Foto, einen Scan oder einen Screenshot auf eine Dateigröße, die Sie in kB oder MB vorgeben, und rechnet dabei ausschließlich in Ihrem Browser: Das Bild wird nicht hochgeladen. Es sucht die höchste JPEG- oder WebP-Qualität, bei der die Datei unter dem Ziel bleibt, und verkleinert nur dann die Abmessungen, wenn die Qualität allein nicht reicht. Wer lieber selbst am Regler einstellt, schaltet auf „Qualität selbst wählen“ um.

Von · · · Methodik

Bild und Zielgröße

Bild hierher ziehen oder antippen JPG, PNG, WebP, GIF · das Bild bleibt auf Ihrem Gerät
Modus
Höchstens so groß

Ergebnis

Noch kein Bild gewählt. Das Ergebnis erscheint hier, zusammen mit Größe, Abmessungen und Rechenweg.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Öffnen Sie das Ergebnis, bevor Sie es weitergeben, und prüfen Sie, ob alles Nötige drin ist und nichts mehr, was raus sollte. Behalten Sie das Original, bis Sie das wissen. Für Verluste an Qualität oder Inhalt übernehmen wir keine Gewähr; die technische Grundlage nennt die Seite, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

Bild auf 200 kB verkleinern – so geht's

Ein Online-Formular lehnt Ihr Foto ab, weil es „höchstens 200 kB“ groß sein darf, und das Handyfoto hat vier Megabyte. Mit diesem Werkzeug sind das vier Schritte:

  1. Bild oben in das Feld ziehen oder antippen und auswählen. JPG, PNG, WebP und GIF gehen; das Bild bleibt auf Ihrem Gerät.
  2. Auf „200 kB“ tippen. Für andere Grenzen gibt es 100 kB, 500 kB und 1 MB, oder Sie tragen einen eigenen Wert ein, etwa 250 kB oder 2 MB.
  3. Kurz warten. Das Werkzeug zeigt danach Dateigröße, Abmessungen, Qualitätsstufe und eine Vorschau.
  4. „Herunterladen“ antippen. Die Datei heißt wie das Original mit dem Ziel im Namen, zum Beispiel urlaub-200kB.jpg, damit Sie sie im Download-Ordner wiederfinden.

Schauen Sie sich die Vorschau an, bevor Sie die Datei verschicken. Bei Ausweis- oder Bewerbungsfotos sollte das Gesicht scharf bleiben; wirkt es verwaschen, ist das Ziel für die Bildgröße zu knapp, und ein Zuschnitt auf den wichtigen Ausschnitt hilft mehr als weitere Kompression.

Was das Werkzeug beim Rechnen tut

Die Dateigröße eines JPG hängt von zwei Stellschrauben ab: von der Qualitätsstufe, mit der das Bild gespeichert wird, und von der Zahl der Pixel. Welche Größe bei welcher Stufe herauskommt, lässt sich nicht vorher ausrechnen, weil es vom Motiv abhängt. Ein blauer Himmel komprimiert viel besser als eine Wiese mit Tausenden Grashalmen. Deshalb probiert das Werkzeug aus und misst jedes Mal die fertige Datei in Byte.

Zuerst speichert es das Bild in voller Größe mit 92 % Qualität. Passt das schon, ist es fertig. Sonst halbiert es den Bereich zwischen 50 % und 92 % sieben Mal und landet so auf der höchsten Stufe, deren Datei noch unter dem Ziel liegt. Reicht auch 50 % nicht, verkleinert es die Abmessungen. Weil die Dateigröße grob mit der Pixelzahl wächst, schätzt es den neuen Maßstab aus der Wurzel von Ziel durch gemessener Größe und sucht dann erneut die beste Qualität. Das Seitenverhältnis bleibt dabei immer gleich.

Die Reihenfolge ist Absicht. Ein Foto mit 2.000 Pixeln Breite und 80 % Qualität sieht auf dem Bildschirm meist besser aus als eines mit 4.000 Pixeln und 20 % Qualität, obwohl beide gleich groß sein können. Wenn die Abmessungen fest vorgegeben sind, etwa für ein Formular mit Mindestauflösung, setzen Sie das Häkchen bei „Abmessungen beibehalten“. Dann senkt das Werkzeug nur die Qualität, notfalls bis 5 %.

Unter „Rechenweg“ steht nach jedem Durchgang, wie viele Probe-Kodierungen nötig waren, ob verkleinert wurde und wie viel Prozent kleiner die Datei ist als das Original.

kB oder KiB: wie viel sind 200 kB?

Das Werkzeug rechnet 1 kB als 1.000 Byte und 1 MB als 1.000.000 Byte. So legen es die SI-Präfixe fest (kilo = 103, mega = 106, SI-Broschüre des BIPM, 9. Auflage) und die Norm IEC 80000-13, die für 1.024 Byte eigens die Einheit KiB (Kibibyte) vorsieht. Windows zeigt Dateigrößen dagegen in 1.024er-Schritten an und schreibt trotzdem „KB“.

Zieldezimal (dieses Werkzeug)binär (1.024er-Schritte)
100 kB100.000 Byte102.400 Byte
200 kB200.000 Byte204.800 Byte
500 kB500.000 Byte512.000 Byte
1 MB1.000.000 Byte1.048.576 Byte

Die dezimale Lesart ist die strengere. Eine Datei mit höchstens 200.000 Byte passt durch jedes Formular, das 200 kB verlangt, gleich wie es zählt. Andersherum wäre das nicht sicher.

JPG oder WebP

JPG ist die richtige Wahl, wenn die Datei an ein Formular, eine Behörde oder eine Person geht, die sie mit irgendeinem Programm öffnen will. Jedes Gerät kann JPG anzeigen. WebP erreicht bei gleicher Dateigröße oft eine sichtbar bessere Qualität, vor allem bei Grafiken und Screenshots, wird aber nicht von jedem Upload-Formular und nicht von jeder älteren Software angenommen. Für die eigene Website ist WebP gut geeignet.

Das Werkzeug speichert immer verlustbehaftet als JPG oder WebP, auch wenn Sie ein PNG hineingeben. Bei JPG werden durchsichtige Flächen weiß, weil das Format keine Transparenz hat; WebP behält sie. Kann Ihr Browser kein WebP erzeugen, ist die Option ausgegraut.

Wenn das Ziel nicht erreichbar ist

Jede Bilddatei hat einen festen Anteil, den keine Qualitätsstufe verkleinert: den Dateikopf mit Quantisierungs- und Huffman-Tabellen. Ein Ziel von 2 kB für ein großes Foto ist deshalb mit festen Abmessungen nicht zu schaffen. In diesem Fall gibt das Werkzeug keine zu große Datei aus, sondern meldet, welche Größe es mindestens erreicht hat. Dann haben Sie drei Wege: das Häkchen bei „Abmessungen beibehalten“ entfernen, ein größeres Ziel wählen oder das Bild vorher auf den wichtigen Ausschnitt zuschneiden. Kleiner als 64 Pixel an der längsten Seite skaliert das Werkzeug nicht, weil dann vom Motiv nichts mehr zu erkennen ist.

Datenschutz: Das Bild verlässt Ihr Gerät nicht

Viele Seiten zum Verkleinern laden das Bild auf einen Server, rechnen dort und schicken das Ergebnis zurück. Hier passiert alles im Browser: Die Datei wird lokal geöffnet, auf ein Canvas-Element gezeichnet und mit dessen eingebauter Kodierfunktion neu gespeichert. Für Ausweiskopien, Scans von Zeugnissen oder private Fotos ist das der Unterschied, auf den es ankommt. Beim Neu-Speichern fallen außerdem die EXIF-Daten weg, also auch GPS-Koordinaten und Kameramodell. Prüfen können Sie es selbst: Seite laden, WLAN und mobile Daten ausschalten, Bild verkleinern. Das Werkzeug arbeitet weiter.

Qualität selbst wählen

Wer keine feste Grenze hat, sondern einfach eine kleinere Datei möchte, schaltet oben auf „Qualität selbst wählen“. Der Regler reicht von 5 bis 95 %, die Vorschau und die Dateigröße ändern sich beim Schieben. 75 bis 85 % sind für Fotos ein guter Ausgangspunkt. Mit „Längste Seite höchstens“ begrenzen Sie zusätzlich die Abmessungen, zum Beispiel auf 1.920 Pixel für eine Website oder eine Präsentation. Das wirkt in beiden Modi.

Häufige Fragen

Wie verkleinere ich ein Bild auf 200 kB?

Bild oben auswählen, auf „200 kB“ tippen und warten, bis das Ergebnis erscheint. Das Werkzeug probiert mehrere JPEG-Qualitäten durch und verkleinert bei Bedarf die Abmessungen, bis die Datei höchstens 200.000 Byte groß ist. Danach laden Sie die Datei mit „Herunterladen“ herunter.

Werden meine Bilder hochgeladen?

Nein. Das Bild wird in Ihrem Browser geöffnet, dort neu kodiert und als Datei an Ihr Gerät zurückgegeben. Es gibt keinen Server, der die Bilder empfängt. Sie können das prüfen: Seite laden, WLAN und mobile Daten ausschalten, Bild komprimieren. Es funktioniert weiter.

Zählt das Werkzeug 1 kB als 1.000 oder als 1.024 Byte?

Als 1.000 Byte, wie es die SI-Präfixe und die Norm IEC 80000-13 vorsehen. 200 kB sind hier also 200.000 Byte. Rechnet ein Upload-Formular mit 1.024 Byte je kB, liegt die Grenze bei 204.800 Byte, und die Datei passt trotzdem.

Warum ist die fertige Datei etwas kleiner als das Ziel?

Die Qualität lässt sich nur in Stufen einstellen, und jede Stufe ergibt eine andere Dateigröße. Das Werkzeug nimmt die höchste Stufe, deren Datei noch unter dem Ziel liegt. Meist bleiben ein paar Prozent Abstand, damit die Grenze sicher eingehalten wird.

Was mache ich, wenn das Ziel nicht erreichbar ist?

Dann meldet das Werkzeug die kleinste Größe, die es geschafft hat, und gibt keine zu große Datei aus. Meist hilft es, das Häkchen bei „Abmessungen beibehalten“ zu entfernen, damit das Bild auch kleiner skaliert werden darf. Unterhalb von 64 Pixeln Kantenlänge verkleinert das Werkzeug nicht weiter.

Kann ich auch ein PNG oder einen Screenshot auf 100 kB bringen?

Ja. Das Werkzeug liest JPG, PNG, WebP und GIF und speichert als JPG oder WebP. Durchsichtige Flächen eines PNG werden dabei weiß, weil JPG keine Transparenz kennt. Bei Screenshots mit viel Text wirkt WebP oft sauberer als JPG.

Das Werkzeug verkleinert Bilder mit der Kodierfunktion Ihres Browsers. Die erreichte Dateigröße wird in Byte gemessen und ist verlässlich; wie das Bild danach aussieht, hängt vom Motiv ab. Prüfen Sie die Vorschau, bevor Sie die Datei für einen Antrag oder eine Bewerbung verwenden. Das Original bleibt unverändert auf Ihrem Gerät.