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WhatsApp-Chat als PDF speichern

Dieses Werkzeug wandelt einen WhatsApp-Export (die .zip oder .txt aus „Chat exportieren“, vom iPhone oder von Android) im Browser in ein PDF mit Sprechblasen, Datumsüberschriften, eingebetteten Bildern und Seitenzahlen, ohne Upload, kostenlos. Für den Anwalt, die Versicherung oder als Erinnerung: Zeitraum und Stichwort lassen sich filtern, jede Nachricht trägt auf Wunsch die Zeilennummer aus der Exportdatei, und auf Seite 1 steht die SHA-256-Prüfsumme der Quelldatei.

Von · · · Formatbeispiele: whatsapp-chat-parser (MIT) · Methodik

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Öffnen Sie das Ergebnis, bevor Sie es weitergeben, und prüfen Sie, ob alles Nötige drin ist und nichts mehr, was raus sollte. Behalten Sie das Original, bis Sie das wissen. Für Verluste an Qualität oder Inhalt übernehmen wir keine Gewähr; die technische Grundlage nennt die Seite, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

So wird aus dem WhatsApp-Export ein PDF

WhatsApp selbst kann einen Chat nicht als PDF speichern. Die App bietet nur „Chat exportieren“, und heraus kommt eine Textdatei, beim iPhone als ZIP mit dem Namen „WhatsApp Chat - Name.zip“ und der Datei „_chat.txt“ darin, bei Android als „WhatsApp Chat mit Name.txt“. Wer diese Datei öffnet, sieht Zeile für Zeile Datum, Uhrzeit, Absender und Text, ohne Bilder und schwer lesbar. Diese Seite liest genau diese Datei und setzt daraus ein PDF im Format A4, das aussieht wie der Chat auf dem Handy: Sprechblasen links für die anderen, rechts für Sie, darüber das Datum jedes Tages.

Wählen Sie oben das ZIP oder die .txt-Datei aus. Bei Android-Exporten mit Medien wählen Sie die .txt-Datei und die Bilder gemeinsam aus, die Seite ordnet sie über die Dateinamen zu. Danach zeigt sie, was sie gefunden hat: Zahl der Nachrichten, Zeitraum, Teilnehmer, wie viele Bilder im Export stecken und wie viele WhatsApp beim Export weggelassen hat. Prüfen Sie den eigenen Namen, stellen Sie bei Bedarf Zeitraum oder Stichwort ein und tippen Sie auf „PDF erstellen“.

Chat exportieren auf iPhone und Android

iPhone: Chat öffnen, oben auf den Namen des Kontakts oder der Gruppe tippen, nach unten scrollen, „Chat exportieren“. WhatsApp fragt, ob Medien angehängt werden sollen. Mit „Medien anhängen“ landen Fotos im ZIP und können ins PDF, mit „Ohne Medien“ steht dort nur „Bild weggelassen“. Im Teilen-Menü „In Dateien sichern“ wählen; das ZIP liegt dann in der App „Dateien“, aus der Sie es hier auswählen.

Android: Chat öffnen, oben rechts die drei Punkte, „Mehr“, „Chat exportieren“, dann „Medien einbeziehen“ oder „Ohne Medien“. Android teilt die .txt-Datei und die Medien als einzelne Dateien; speichern Sie sie zum Beispiel in einem Ordner bei Google Drive oder in „Dateien“. Ohne Medien steht im Text „<Medien ausgeschlossen>“, im PDF dann der Vermerk „[Medien beim Export ausgeschlossen]“.

Die Menüs heißen je nach App-Version und Sprache etwas anders. Die Seite erkennt die Zeilenformate beider Systeme in Deutsch und Englisch, auch das amerikanische Datum mit „PM“ und das iPhone-Format mit Sekunden in eckigen Klammern. Ob ein Datum als Tag.Monat oder Monat/Tag gelesen wurde, steht nach dem Einlesen im blauen Kasten.

Was im PDF steht

Seite 1 beginnt mit einem Kopf: Ihre Überschrift, der Name der Quelldatei mit Größe und SHA-256-Prüfsumme, beim ZIP zusätzlich die Prüfsumme der Chat-Datei darin, der Zeitraum und die Zahl der Nachrichten samt gesetzten Filtern. Jede Seite trägt oben die Überschrift und das Erstellungsdatum, unten „Seite 3 von 120“. Die Uhrzeiten stammen aus der Exportdatei, also aus der Zeitzone des Handys, das exportiert hat.

Mit „Zeilennummern“ steht links neben jeder Nachricht „Z. 1234“, die Zeile, in der sie in der .txt-Datei beginnt. Wer später etwas nachprüfen will, findet die Stelle in der Originaldatei sofort. Systemmeldungen wie „Nachrichten und Anrufe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt“ stehen klein und mittig; sie lassen sich ausblenden. Mehrzeilige Nachrichten behalten ihre Absätze, und eine Nachricht, die länger als eine Seite ist, läuft auf der nächsten Seite in derselben Blase weiter.

WhatsApp-Chat als PDF mit Bildern

Bilder kommen nur ins PDF, wenn sie im Export enthalten sind. JPEG-Fotos bis 1.600 Pixel und 700 KB bettet die Seite unverändert ein; größere, PNG, WebP, HEIC und Sticker wandelt sie im Browser in JPEG mit höchstens 1.280 Pixeln an der längsten Seite. Im PDF steht ein Bild höchstens 8 cm breit und 9 cm hoch, mit dem Dateinamen darunter. Je PDF sind es höchstens 400 Bilder, damit Handys nicht am Arbeitsspeicher scheitern; darüber hinaus steht der Dateiname im Text, und die Seite sagt, wie viele das waren.

Sprachnachrichten (.opus), Videos, Kontaktkarten und Dokumente lassen sich in einem PDF nicht abspielen. Sie erscheinen als Vermerk wie „[Sprachnachricht: PTT-20260102-WA0002.opus, nur als Dateiname]“. Brauchen Sie den Inhalt einer Sprachnachricht als Text, ist das eine eigene Aufgabe.

Emojis und fremde Schriften

Das PDF nutzt die freie Schrift Liberation Sans (SIL Open Font License 1.1) mit dem westeuropäischen Zeichensatz Windows-1252. Deutsche Umlaute, ß, € und französische oder spanische Akzente stimmen. Emojis enthält diese Schrift nicht. Statt leerer Kästchen setzt die Seite ein Textkürzel: 😂 wird zu „[Tränen lachen]“, 👍 zu „[Daumen hoch]“, Flaggen zu „[Flagge DE]“, seltene Emojis zu „[Emoji]“. 77 häufige Emojis haben einen Namen. Kyrillische, arabische oder chinesische Zeichen kann die Schrift nicht darstellen; sie erscheinen als Fragezeichen. Für solche Chats ist dieses Werkzeug nicht geeignet.

WhatsApp-Chat als Beweis: was das PDF leistet

Viele brauchen den Verlauf für den Anwalt, das Jobcenter, die Hausverwaltung oder die Versicherung. Ein PDF ist dafür lesbarer als die Textdatei und lässt sich drucken. Ein Beweis im strengen Sinn ist es nicht: Die Exportdatei ist eine gewöhnliche Textdatei, die man vor dem Umwandeln ändern könnte, und das sieht man ihr nicht an. Die SHA-256-Prüfsumme auf Seite 1 belegt nur, dass das PDF aus genau dieser Datei entstanden ist. Wird dieselbe Datei später noch einmal geprüft und ergibt dieselbe Prüfsumme, ist sie seitdem unverändert.

Was ein Gericht anerkennt, entscheidet es im Einzelfall; diese Seite gibt keinen Rechtsrat. Allgemein gilt: Handy und Original-Exportdatei aufbewahren, nichts löschen, und mit dem Anwalt absprechen, ob er das PDF, die Exportdatei oder Bildschirmfotos braucht.

Große Chats: bis 100.000 Nachrichten

Lange Gruppenchats haben schnell zehntausende Zeilen. Die Seite liest sie in Stücken von 20.000 Zeilen und setzt die Seiten in Abschnitten, dazwischen zeigt ein Balken den Fortschritt. Unser Test am 02.10.2026 mit 100.000 Nachrichten ergab 6.670 Seiten und ein PDF von 27 MB, gesetzt in unter zwei Sekunden am Mac; ein Handy braucht länger. Wer nur einen Streit im März braucht, setzt den Zeitraum und spart Papier.

Kein Upload, und so prüfen Sie das selbst

Der Chat verlässt Ihr Gerät nicht. Den ZIP-Leser, den PDF-Schreiber und das Bildmodul hat die Seite beim Laden von dieser Domain geholt; danach braucht sie kein Netz mehr. Einzige Ausnahme sind HEIC-Fotos: Für sie lädt die Seite beim ersten Mal einen Decoder nach, ebenfalls von dieser Domain und ohne Ihre Datei. Zum Prüfen: Seite laden, WLAN und mobile Daten ausschalten, Export wählen, PDF erstellen. Es klappt. Wer mag, öffnet in Chrome mit F12 den Reiter „Netzwerk“ und sieht, dass beim Erstellen keine Anfrage hinausgeht. Anbieter, die den Chat auf ihren Server laden, lesen dagegen jede Nachricht mit, auch die der anderen Teilnehmer.

Häufige Fragen

Wie speichere ich einen WhatsApp-Chat als PDF auf dem iPhone?

Chat öffnen, oben auf den Namen tippen, nach unten scrollen und „Chat exportieren“ wählen. „Medien anhängen“ packt die Bilder mit ins ZIP, „Ohne Medien“ liefert nur den Text. Dann „In Dateien sichern“. Auf dieser Seite die ZIP-Datei aus der App „Dateien“ auswählen und „PDF erstellen“ tippen. Das PDF landet über „PDF speichern“ wieder in „Dateien“.

Wie exportiere ich einen WhatsApp-Chat auf Android als PDF?

Im Chat oben rechts auf die drei Punkte tippen, dann „Mehr“ und „Chat exportieren“. Mit „Medien einbeziehen“ entstehen eine .txt-Datei und die Bilder als einzelne Dateien. Speichern Sie alles zum Beispiel in „Dateien“ oder Google Drive und wählen Sie hier die .txt-Datei zusammen mit den Bildern aus, oder ein ZIP, in das Sie beides gepackt haben.

Kann ich den WhatsApp-Chat als PDF mit Bildern speichern?

Ja, wenn der Export mit Medien gemacht wurde. JPEG-Fotos bis 1.600 Pixel bettet die Seite unverändert ein, größere sowie PNG, WebP, HEIC und Sticker wandelt sie vorher in JPEG um (längste Seite 1.280 Pixel). Je PDF sind es höchstens 400 Bilder. Sprachnachrichten, Videos und Dokumente erscheinen nur als Vermerk mit Dateinamen, denn ein PDF kann sie nicht abspielen.

Kann ich einen WhatsApp-Chat komplett ausdrucken?

Ja. Das PDF enthält alles, was in der Exportdatei steht, bei langen Chats auch mehrere tausend Seiten. Unser Test mit 100.000 Nachrichten ergab 6.670 Seiten. Zum Drucken lohnt meist ein Filter auf den Zeitraum oder ein Stichwort. Ob WhatsApp selbst den ganzen Verlauf exportiert hat, sehen Sie am ersten Datum auf Seite 1.

Ist ein WhatsApp-Chat als PDF vor Gericht als Beweis verwertbar?

Das entscheidet das Gericht im Einzelfall, und diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Ein PDF ist nur eine lesbare Darstellung, eine Exportdatei lässt sich vorher bearbeiten. Die Prüfsumme auf Seite 1 belegt lediglich, dass das PDF aus genau dieser Datei entstanden ist. Bewahren Sie deshalb das Handy und die Original-Exportdatei auf und sprechen Sie mit Ihrem Anwalt ab, in welcher Form er den Chat braucht.

Wird mein Chat hochgeladen?

Nein. Die Seite liest die Exportdatei in Ihrem Browser, entpackt das ZIP dort und schreibt das PDF auf Ihrem Gerät. Keine Nachricht und kein Bild geht an einen Server. Sie können das prüfen: Seite laden, Internet trennen, Chat auswählen und das PDF erstellen. Es funktioniert, weil nach dem Laden nichts mehr aus dem Netz gebraucht wird.

Hinweis: Die Umwandlung läuft auf Ihrem Gerät, wir sehen Ihren Chat nicht. Das PDF gibt wieder, was in der Exportdatei steht; es ist kein forensischer Nachweis und keine Rechtsberatung. Ergebnis ohne Gewähr.