So bringen Sie eine PDF auf 1, 2 oder 5 MB
- PDF oben auswählen oder in das Feld ziehen. Das Werkzeug liest die Datei und zeigt, wie viel davon Bilder, Schriften und Text sind.
- „Schonend“ lassen, wenn der Text durchsuchbar bleiben soll. „Stark“ nehmen, wenn es ein Scan oder ein abfotografiertes Dokument ist und die Zielgröße wichtiger ist als markierbarer Text.
- Zielgröße antippen, zum Beispiel 2 MB, oder einen eigenen Wert eintragen. Unter dem Ziel steht vor dem Lauf eine Schätzung, ob es erreichbar ist.
- „PDF verkleinern“ drücken. Danach steht im Ergebnis, was genau gemacht wurde, wie groß die Datei vorher und nachher ist und dass die Seitenzahl stimmt. Mit „herunterladen“ speichern Sie die neue Datei, das Original bleibt unverändert.
Gerechnet wird mit 1 MB = 1.000.000 Byte, wie es die SI-Präfixe nach IEC 80000-13 vorsehen. Rechnet ein Portal mit 1.024 × 1.024 Byte, liegt seine Grenze etwas höher, und die Datei passt trotzdem.
Schonend oder stark: was mit Ihrer PDF passiert
Schonend schreibt die Datei mit qpdf 12.2.0 neu, einem freien PDF-Programm, das hier als
WebAssembly in Ihrem Browser läuft. Bilder werden als JPEG mit der gewählten Qualität neu kodiert, aber nur dort,
wo die neue Fassung kleiner ist (qpdf-Option --optimize-images mit --jpeg-quality).
Alle gepackten Datenblöcke werden mit der stärksten Stufe 9 neu gepackt, kleine Objekte landen gebündelt in
Objekt-Streams nach ISO 32000-2, Abschnitt 7.5.7. Text, Schriften, Links, Lesezeichen, Formularfelder und die
Dokumenteigenschaften wie Titel und Autor bleiben unangetastet. Die Auflösung der Bilder ändert sich nicht.
Mit Zielgröße probiert das Werkzeug zuerst die verlustfreie Fassung. Ist sie zu groß, sucht es zwischen den Bildqualitäten 85 und 30 per Halbierung die höchste, deren Datei unter dem Ziel bleibt; bei sechs Stufen sind das höchstens fünf Läufe, mit dem verlustfreien Vorlauf sechs. Qualität 75 bedeutet dabei genau das, was jedes JPEG-Programm darunter versteht: Die Quantisierungstabelle aus Anhang K der JPEG-Norm ITU-T T.81 wird halbiert. Unsere Tests lesen diese Tabelle aus der fertigen Datei aus und vergleichen sie Wert für Wert mit der Norm.
Ein Bild, das auf vielen Seiten steht, etwa das Logo im Briefkopf, ist in der PDF nur einmal gespeichert. qpdf legt es beim Neukodieren für jede Seite einzeln an; aus einem Logo würden so bei 30 Seiten 30 Kopien. Das Werkzeug legt diese gleichen Kopien danach wieder zu einem Bild zusammen. Ein Brief mit 30 Seiten und einem Logo von 413 kB wurde in unserem Test bei Qualität 50 so 165 kB groß statt 4,6 MB.
Stark zeichnet jede Seite mit pdf.js als Bild, speichert sie als JPEG und baut daraus mit pdf-lib eine neue PDF in denselben Seitenmaßen. Das wirkt bei Scans und Handyfotos am stärksten, weil es auch die Auflösung senkt. Der Preis: Die neue Datei hat keine Textebene mehr. Text lässt sich nicht mehr markieren oder durchsuchen, Links und Lesezeichen fehlen, Formularfelder werden mit ihrem jetzigen Inhalt zum Bild. Titel, Autor und die übrigen Dokumenteigenschaften übernimmt das Werkzeug. Mit Zielgröße geht es von der gewählten Auflösung in Stufen bis 72 dpi hinunter und nimmt die beste Kombination, die passt. Liegen schon die ersten Seiten einer Stufe über dem Ziel, bricht es diese Stufe ab und geht gleich zur nächsten.
Die JPEG-Qualität im Rastermodus rechnet der Browser selbst. Chrome und Edge folgen der Skala der JPEG-Referenzbibliothek, Safari nutzt eigene Tabellen und speichert bei derselben Zahl feiner und damit größer; in unserem Test bei 150 dpi und Qualität 75 etwa 1,8-mal so groß. Das Ziel hält das Werkzeug in beiden Browsern ein, Safari landet dafür nur öfter bei einer niedrigeren Zahl.
Warum manche PDFs kaum kleiner werden
Eine PDF aus Word oder LibreOffice mit zehn Seiten Text ist oft nur 100 bis 300 kB groß, und das meiste davon sind eingebettete Schriften. Die werden schonend nicht angefasst, denn ohne sie sähe die Datei beim Empfänger anders aus. Text selbst ist schon gepackt. Mehr als 5 bis 20 Prozent sind dort selten drin. Groß sind PDFs fast immer wegen Bildern: ein eingescanntes Zeugnis mit 600 dpi, zehn Handyfotos in einer Bewerbungsmappe, ein Exposé mit Fotos in voller Kameraauflösung.
Deshalb zeigt das Werkzeug nach der Auswahl die Anteile. Machen Bilder weniger als 30 Prozent der Datei aus, sagt es das vorher, statt eine Erwartung zu wecken. Bilder im Format JPEG 2000, JBIG2 oder in Fax-Kodierung, wie sie manche Scanner schreiben, kann qpdf nicht neu kodieren; dort hilft nur der Rastermodus. Wird das Ergebnis nicht kleiner als das Original, gibt das Werkzeug keine Datei aus und rät, das Original zu schicken.
Upload-Grenzen bekannter Portale
Die Grenzen stehen in den Hilfeseiten der Portale und ändern sich gelegentlich. Stand: 02.10.2026.
| Portal | Grenze je Datei | weitere Grenzen |
|---|---|---|
| ELSTER, Belegnachreichung (Hilfe) | 10 MB | alle Anhänge zusammen 36,91 MB, höchstens 20 Anhänge, je Anhang höchstens 200 PDF-Seiten |
| Arbeitsagentur, Unterlagen für den Ärztlichen Dienst (Seite) | 20 MB | PDF, JPG, JPEG, PNG, BMP |
| Arbeitsagentur, Kurzarbeitergeld-Unterlagen (Seite, am 02.10.2026 nicht erreichbar, Stand laut Archivkopie vom 20.05.2026) | 9 MB | JPG, JPEG, PNG, BMP, PDF |
| Bewerbungsportale von Arbeitgebern | je Portal verschieden | steht meist direkt am Upload-Feld; im Zweifel die kleinere Zahl nehmen |
Bei ELSTER zählt auch die Seitenzahl: Ein Anhang mit mehr als 200 Seiten wird nach der Hilfeseite ohne Rückmeldung gelöscht. Teilen Sie lange Unterlagen vorher mit PDF zusammenfügen & teilen auf.
Signierte PDFs, Formulare und lange Dateien
Eine digital signierte PDF, etwa ein elektronischer Bescheid oder ein qualifiziert signierter Vertrag, trägt eine Prüfsumme über genau die Bytes der Datei. Jede Änderung macht die Signatur ungültig, auch das verlustfreie Neupacken. Das Werkzeug erkennt Signaturfelder und warnt vorher; im Rastermodus fällt die Signatur ganz weg. Schicken Sie signierte Dokumente möglichst unverändert.
Ausfüllbare Formulare behalten im schonenden Modus ihre Felder. Im Rastermodus werden sie mit dem Inhalt, den sie gerade haben, Teil des Seitenbildes. Füllen Sie ein Formular deshalb vor dem Verkleinern aus, nicht danach. Ab 100 Seiten warnt der Rastermodus vor dem Speicherbedarf, denn jede Seite wird einzeln als Bild gezeichnet. Am iPhone und iPad ist dort Schluss; am Computer geht es bis 500 Seiten.
Datenschutz: die Datei bleibt auf Ihrem Gerät
Bewerbungsunterlagen, Kontoauszüge und Arztbriefe enthalten genau die Daten, die man nicht auf fremde Server laden möchte. Dieses Werkzeug liest die PDF per Dateiauswahl in den Arbeitsspeicher des Browsers und gibt das Ergebnis als Download zurück. Nachgeladen werden nur die Programme qpdf (1,3 MB) und pdf-lib (0,5 MB), beide mit Prüfsumme (Subresource Integrity), und im Rastermodus pdf.js. Alle drei kommen von dieser Domain. Am 02.10.2026 haben wir alle Netzwerkanfragen während eines vollständigen Laufs protokolliert: Keine enthielt Inhalt der PDF. Sie können das selbst prüfen: Seite laden, PDF auswählen, dann WLAN und mobile Daten ausschalten und verkleinern.
Was das Werkzeug nicht kann
Es verkleinert keine verschlüsselten PDFs; den Schutz entfernen Sie vorher mit PDF mit Passwort schützen oder entfernen, wenn Sie das Passwort kennen. Schonend teilt es keine Schriften auf und senkt nicht die Auflösung von Bildern, sondern nur deren JPEG-Qualität. Einzelne Bilder statt ganzer PDFs bringen Sie mit Bild komprimieren auf eine Größe in Kilobyte.