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Bild-DPI ändern: JPG und PNG auf 300 dpi setzen, ohne Qualitätsverlust

Dieses Werkzeug schreibt den DPI-Wert einer JPG- oder PNG-Datei direkt in den Dateikopf, also in die Felder, die Druckerei, Word und Windows auslesen, und lässt die Bilddaten dabei Byte für Byte unverändert; das prüft es an der fertigen Datei. Bildprogramme und viele Online-Konverter speichern das Bild dabei neu und komprimieren es ein zweites Mal. Daneben zeigt ein Rechner, wie groß Ihr Bild bei der gewählten DPI gedruckt wird und ob die Pixel für 10 × 15 cm, A4 oder ein Poster reichen. Das Bild verlässt Ihr Gerät nicht.

Von · · · Datenquelle: JFIF 1.02, Exif 2.32 (CIPA), PNG, 3. Ausgabe (W3C)

1. Bild laden

2. Druckgröße prüfen

Ohne Datei können Sie die Pixel auch von Hand eintragen, etwa aus den Angaben der Kamera.

FormatWirksame DPINötig für 300 dpi

ab 300 dpi · 150 bis 299 dpi, nur aus der Entfernung · unter 150 dpi. Gerechnet für ein Bild, das das Format ganz füllt; was nicht ins Seitenverhältnis passt, wird beschnitten.

3. Ziel-DPI wählen und speichern

Ziel-DPI

Nur wenn eine Vorgabe feste Pixel verlangt. Dann werden die Pixel neu berechnet, das Bild wird neu gespeichert und verliert EXIF-Daten wie Kamera und Aufnahmeort.

DPI ändern heißt: eine Zahl im Dateikopf umschreiben

Ein Digitalfoto besteht aus Pixeln, zum Beispiel 4.032 × 3.024 bei einem 12-Megapixel-Handy. Wie groß das Foto auf Papier wird, steht nicht in den Pixeln, sondern in einer einzigen Angabe im Dateikopf: Punkte je Zoll, auf Englisch dots per inch, kurz dpi. Ein Zoll sind 2,54 cm. Bei 300 dpi wird das Handyfoto 4.032 ÷ 300 × 2,54 = 34,1 cm breit, bei 72 dpi 142,2 cm. Die Pixel sind in beiden Fällen dieselben.

Druckereien, Word und Layoutprogramme lesen diese Angabe aus. Steht dort 72, wirkt ein gutes Foto im Layout riesig und die Druckerei meldet „Auflösung zu gering“, obwohl genug Pixel da sind. Dann genügt es, die Zahl auf 300 zu setzen. Genau das macht dieses Werkzeug, ohne das Bild zu öffnen und neu zu speichern: Es ändert nur die Bytes, in denen die Auflösung steht.

Wo JPG und PNG die DPI speichern

Die Felder sind in drei Spezifikationen festgelegt. Das Werkzeug setzt jedes davon, das in der Datei vorkommt, und fügt bei JPG ein JFIF-Feld ein, wenn es fehlt. Stand der Spezifikationen: 28.09.2026.

Format und FeldWo es stehtWert bei 300 dpiQuelle
JPG, JFIF-Kopf (APP0)direkt nach dem Dateianfang FF D8Einheit 1 = Zoll, X- und Y-Dichte je 2 Byte: 01 2C (= 300)JPEG File Interchange Format 1.02, 01.09.1992
JPG, EXIF (APP1)Tags 282 XResolution, 283 YResolution, 296 ResolutionUnit300/1 als Bruch, Einheit 2 = Zoll (3 = Zentimeter)Exif 2.32, CIPA DC-X008-2019
PNG, Chunk pHYsvor dem ersten Bilddaten-Chunk IDAT11.811 Pixel je Meter, Einheit 1 = Meter, mit Prüfsumme CRC-32W3C PNG Specification, 3. Ausgabe, 24.06.2025, Abschnitt 11.3.4.3

PNG rechnet in Metern: 300 ÷ 0,0254 = 11.811,02, gespeichert wird die ganze Zahl 11.811. Liest ein Programm das zurück, kommt 299,9994 heraus, angezeigt als 300. Bei JPG steht die Auflösung oft doppelt, im JFIF-Kopf und im EXIF-Block der Kamera. Nicht jedes Programm liest dasselbe Feld; stehen dort zwei verschiedene Werte, zeigt das eine Programm 72 und das andere 300 dpi. Deshalb setzt dieses Werkzeug beide.

Wie viele Pixel Sie für welches Druckformat brauchen

Die Rechnung ist einfach: Kantenlänge in cm ÷ 2,54 × dpi = nötige Pixel. Das Fotolabor AgfaPhoto nennt in seinem Ratgeber vom 10.08.2026 300 dpi im fertigen Format als Richtwert für alles, was man in der Hand hält. 150 dpi gelten dort nur für große Formate, die man aus mehr als einem Meter Abstand ansieht. Die Werte der Tabelle stammen aus diesem Ratgeber (abgerufen am 28.09.2026) und stimmen mit der Formel überein.

FormatPixel bei 300 dpiPixel bei 150 dpi (nur aus der Entfernung)
10 × 15 cm1.181 × 1.772591 × 886
13 × 18 cm1.535 × 2.126768 × 1.063
20 × 30 cm2.362 × 3.5431.181 × 1.772
A4 (21 × 29,7 cm)2.480 × 3.5081.240 × 1.754
30 × 40 cm3.543 × 4.7241.772 × 2.362
50 × 70 cm5.906 × 8.2682.953 × 4.134

Ein Handyfoto mit 4.032 × 3.024 Pixeln reicht damit für A4 in voller Qualität (2.480 × 3.508 nötig, wenn man das Foto auf das A4-Seitenverhältnis beschneidet) und für ein Poster 30 × 40 cm nur aus der Entfernung. Die Ampel im Rechner oben macht diese Rechnung für Ihr Bild.

Mehr DPI machen ein Bild nicht schärfer

Die häufigste Suche zu diesem Thema lautet „Bild DPI erhöhen“, und dahinter steckt oft die Hoffnung auf ein schärferes Bild. Das geht mit der DPI-Zahl nicht. Wer ein 800 × 600 Pixel großes Bild von 72 auf 300 dpi setzt, bekommt dasselbe Bild, das nur kleiner gedruckt wird: 6,8 × 5,1 cm statt 28,2 × 21,2 cm. Wer stattdessen die Pixel hochrechnet, bekommt mehr Pixel, aber keine neuen Details, weil die Zwischenpixel aus den Nachbarn gemittelt werden. Verlangt eine Vorgabe trotzdem mehr Pixel, rechnet Bild hochskalieren das Bild 2× oder 4× größer.

Umgekehrt verliert ein Bild nichts, wenn Sie die DPI senken. Aus 300 werden 72, das Foto wird im Layout größer, die Datei bleibt bis auf die paar Bytes im Kopf gleich.

Wann Sie die Pixel doch umrechnen müssen

Manche Vorgaben verlangen feste Pixel, etwa „Druckdatei 1.181 × 1.772 px bei 300 dpi“ oder ein Portal, das große Fotos ablehnt. Dafür gibt es unter der DPI-Auswahl den Schalter „Zusätzlich auf eine Druckbreite umrechnen“. Sie geben die Breite in Zentimetern an, das Werkzeug rechnet die Pixelbreite aus (Breite ÷ 2,54 × dpi), zeichnet das Bild in dieser Größe neu und setzt danach die DPI. Das ist dann keine bytegleiche Änderung mehr: Ein JPG wird mit Qualität 92 % neu komprimiert, EXIF-Daten wie Kamera und GPS-Standort fallen weg. Ohne den Schalter bleibt das Bild, wie es war.

DPI herausfinden unter Windows und im Werkzeug

Unter Windows klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, wählen Eigenschaften und den Reiter Details. Unter „Bild“ stehen horizontale und vertikale Auflösung. Schneller geht es hier: Laden Sie das Bild oben, dann zeigt das Werkzeug den gespeicherten Wert, aus welchem Feld er stammt und ob sich JFIF und EXIF widersprechen. Enthält eine Datei gar keine Angabe, ist ihre Druckgröße offen und jedes Programm nimmt seinen eigenen Standardwert. Die Exif-Norm schreibt für eine unbekannte Auflösung 72 dpi vor.

So arbeitet das Werkzeug

  1. Ihr Browser liest die Datei von Ihrem Gerät als Folge von Bytes, ohne sie als Bild zu öffnen.
  2. Bei JPG geht das Werkzeug die Segmente vor den Bilddaten durch, ändert Einheit und Dichte im JFIF-Kopf und Zähler, Nenner und Einheit im EXIF-Block. Fehlt der JFIF-Kopf, fügt es einen mit 18 Byte direkt nach dem Dateianfang ein. Bei PNG ersetzt es den pHYs-Chunk oder fügt ihn direkt nach dem Kopf-Chunk IHDR ein und berechnet die Prüfsumme neu.
  3. Danach vergleicht es die komprimierten Bilddaten der alten und der neuen Datei (bei JPG alles ab dem Scan-Beginn, bei PNG alle IDAT-Chunks) und zeigt das Ergebnis unter dem Download an.

Hochgeladen wird nichts. Die Seite meldet nach dem Speichern nur, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Bild und ohne Dateiname. Das haben wir am 28.09.2026 mit einem Mitschnitt aller Netzwerkanfragen während Laden, Rechnen und Speichern geprüft.

Was das Werkzeug nicht kann

Es liest nur JPG und PNG. HEIC-Fotos vom iPhone, TIFF, WebP und PDF kann es nicht ändern; ein iPhone gibt beim Auswählen im Browser meist ohnehin ein JPG heraus. Photoshop speichert in manchen Dateien eine eigene Auflösung in einem Zusatzblock. Den ändert das Werkzeug nicht, es sagt Ihnen aber, wenn die Datei einen solchen Block enthält.

Häufige Fragen

Wird ein Bild schärfer, wenn ich die DPI erhöhe?

Nein. Die DPI-Zahl sagt nur, wie groß das Bild gedruckt werden soll. Ein Foto mit 1.200 × 1.800 Pixeln hat bei 72 dpi und bei 300 dpi genau dieselben Pixel; bei 300 dpi wird es nur kleiner gedruckt, 10,2 × 15,2 cm statt 42,3 × 63,5 cm. Mehr Schärfe gibt es nur mit mehr Pixeln aus der Kamera oder dem Scanner.

Wie viele Pixel hat ein Bild mit 300 dpi?

300 dpi sind 300 Pixel je Zoll, also 118,11 Pixel je Zentimeter, weil ein Zoll 2,54 cm lang ist. Für einen Abzug 10 × 15 cm brauchen Sie damit 1.181 × 1.772 Pixel, für A4 2.480 × 3.508 Pixel. Der Rechner auf dieser Seite zeigt die Werte für Ihr Bild.

Wie finde ich die DPI eines Bildes heraus?

Unter Windows: Rechtsklick auf die Datei, Eigenschaften, Reiter Details, dort stehen horizontale und vertikale Auflösung. Oder Sie laden das Bild hier: Das Werkzeug zeigt den gespeicherten Wert und aus welchem Feld er stammt, JFIF oder EXIF bei JPG, pHYs bei PNG. Steht dort kein Wert, nimmt jedes Programm seinen eigenen Standard, die Exif-Norm nennt dafür 72 dpi.

Welche DPI brauche ich für den Druck?

Das Fotolabor AgfaPhoto nennt 300 dpi im fertigen Druckformat als Richtwert für Abzüge, Poster und Fotobücher, die man in der Hand hält. 150 dpi reichen dort nur für große Formate, die aus mehr als einem Meter Abstand betrachtet werden. Entscheidend ist, wie viele Pixel auf jeden Zentimeter Papier kommen.

Wie ändere ich die DPI in GIMP oder Photoshop?

In GIMP über Bild, Druckgröße: Dort ändern Sie die Auflösung, die Pixelzahl bleibt gleich. In Photoshop über Bild, Bildgröße, mit abgewähltem Haken bei Neu berechnen. Mit gesetztem Haken rechnet Photoshop die Pixel neu. Dieses Werkzeug macht dasselbe wie die erste Variante, ohne Programm.

Wird mein Bild hochgeladen?

Nein. Ihr Browser liest die Datei, ändert die Zahl im Dateikopf und bietet die neue Datei zum Speichern an. Es gibt keinen Upload und kein Konto. Nach dem Speichern meldet die Seite nur anonym, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Bild und ohne Dateiname.

Das Werkzeug ändert nur die Auflösungsangabe und prüft, dass die Bilddaten gleich bleiben. Die Feldangaben folgen JFIF 1.02, Exif 2.32 (CIPA DC-X008-2019) und der PNG-Spezifikation des W3C, 3. Ausgabe vom 24.06.2025; die Pixelrichtwerte stammen aus dem Ratgeber von AgfaPhoto vom 10.08.2026 (Stand aller Abrufe: 28.09.2026). Was eine Druckerei tatsächlich verlangt, steht in deren Datenblatt. Behalten Sie das Original, bis der Druck da ist.