So entsteht die PDF in Ihrem Browser
Sie wählen ein oder mehrere Bilder aus oder ziehen sie in das Feld. Die Liste zeigt sie in der Reihenfolge, in der sie später als Seiten in der PDF stehen. Mit den Pfeilen schieben Sie ein Bild nach oben oder unten, „Nach Dateiname sortieren“ ordnet alles so, wie ein Dateimanager es tut: „2.jpg“ kommt vor „10.jpg“. Ein Klick auf „PDF erstellen“ baut die Datei, danach laden Sie sie herunter.
Die PDF schreibt ein kleiner eigener Baustein, derselbe wie bei HEIC in PDF umwandeln. Er legt jedes Bild als JPEG-Bild auf eine eigene Seite und schreibt sonst nichts dazu: keine Schrift, kein Erzeugerprogramm, kein Erstelldatum. Nach dem Bau prüft das Werkzeug die fertige Datei noch einmal und zeigt das Ergebnis unter dem Download an.
Was „Original“ bei JPG-Fotos bedeutet
Ein JPG ist schon komprimiert. Viele Umwandler packen es trotzdem neu, und jedes Neupacken kostet ein wenig Schärfe. Die PDF-Norm erlaubt etwas Besseres: Sie kann JPEG-Daten unverändert aufnehmen, über den Filter DCTDecode (ISO 32000-1, Abschnitt 7.4.8). Genau das macht die Stufe „Original“. Die Bilddaten Ihres Fotos stehen dann Byte für Byte in der PDF, nur die Metadaten davor werden entfernt. Hat das Foto ein eigenes Farbprofil, etwa Display P3 vom iPhone, kommt es als ICC-Profil mit in die PDF (ISO 32000-1, Abschnitt 8.6.5.5), damit die Farben nicht blasser werden. Die PDF ist ungefähr so groß wie die Fotos zusammen.
Das geht nicht bei jedem JPG. Ein Foto, das laut Exif-Angabe gedreht angezeigt werden muss, wird neu berechnet, damit es in der PDF richtig steht. Dasselbe gilt für Graustufen- und CMYK-Bilder, weil der Baustein nur Farbbilder mit drei Kanälen schreibt. Diese Bilder rechnet das Werkzeug in voller Auflösung mit JPEG-Qualität 92 neu. PNG und WebP werden immer neu berechnet, denn auch sie landen als JPEG in der PDF. Was mit jedem Bild passiert ist, steht nach dem Erstellen im Ergebnis.
Seitenformat, Rand und Ausrichtung
A4 misst 210 × 297 mm (ISO 216), in PDF-Einheiten 595,28 × 841,89 Punkt, denn ein Punkt ist 1/72 Zoll. US Letter misst 8,5 × 11 Zoll, also 612 × 792 Punkt. Das Bild wird in die Seite eingepasst, ohne Verzerrung und mittig, mit 10 oder 20 mm Rand oder ganz ohne. Bei „wie das Bild“ bekommt ein Querformatfoto eine Querformatseite. Wer eine Mappe nur mit Hochformatseiten braucht, stellt „immer hoch“ ein; ein Querformatfoto steht dann kleiner auf einer hohen Seite.
„Seite wie Bild“ macht die Seite so groß wie das Bild, mit der langen Kante 297 mm und ohne Rand. Das passt für Fotos, die am Bildschirm angesehen werden. Zum Ausdrucken ist A4 die bessere Wahl, weil der Drucker sonst skalieren muss.
Hochkantfotos und Metadaten
Handys speichern ein Hochkantfoto oft quer und schreiben in die Exif-Daten nur, wie es zu drehen ist (Tag 0x0112, CIPA DC-008). Manche PDF-Umwandler übernehmen die Bilddaten roh und vergessen diese Angabe. Dann liegt das Foto in der PDF auf der Seite. Hier wird die Drehung genau einmal angewendet. Eine Exif-Drehung wird nie in die PDF übernommen, weil PDF-Programme sie nicht auswerten.
Fotos tragen außerdem oft den Aufnahmeort als GPS-Koordinate, das Kameramodell und die Uhrzeit. Diese Angaben stehen in eigenen Abschnitten vor den Bilddaten (APP1 für Exif und XMP, APP2 für die Zusatzbild-Tabelle MPF, APP13 für IPTC, dazu Kommentare). Manche Handys hängen hinter das eigentliche Bild noch mehr an: ein zweites Bild mit eigenen Exif-Daten (MPO, Ultra HDR) oder bei Bewegungsfotos ein kurzes Video. Das Werkzeug liest jede JPG bis zum Ende des Hauptbildes, entfernt die Metadaten-Abschnitte und schneidet alles dahinter ab. Danach prüft es jeden Bildstrom in der fertigen PDF bis zum letzten Byte. Wer vorher sehen will, was in einem Foto steckt, nimmt EXIF-Daten anzeigen und entfernen.
Eine PDF oder je Bild eine
Für Belege, Bewerbungsunterlagen oder ein Übergabeprotokoll ist eine einzige Datei meist das, was verlangt wird: Die Reihenfolge der Liste wird zur Seitenfolge, die Datei heißt „bilder-“ mit dem heutigen Datum. Bei einem einzelnen Bild trägt die PDF dessen Namen. Mit „je Bild eine PDF“ entsteht aus jedem Bild eine eigene Datei mit dem Namen des Bildes. Sie laden jede einzeln oder alle zusammen als ZIP-Archiv. Das ist praktisch, wenn ein Portal jeden Beleg als eigene PDF haben will.
Welche Qualität für welchen Zweck
„Original“ hält die Fotos so scharf, wie sie sind, und ist die richtige Wahl für Dokumente, die gedruckt oder archiviert werden. Ist die Datei für eine E-Mail zu groß, rechnen die anderen Stufen die Bilder kleiner. „Hoch“ begrenzt die lange Kante auf 4.032 Pixel, das ist die volle Breite eines üblichen 12-Megapixel-Handyfotos. „Mittel“ nimmt 2.480 Pixel, über die lange Seite einer A4-Seite verteilt sind das gut 200 dpi, für einen Ausdruck reicht das. „Klein“ nimmt 1.240 Pixel mit JPEG-Qualität 75, gedacht für Bildschirm und E-Mail-Anhänge. Kleinere Bilder werden nie vergrößert.
Kein Upload, und das können Sie selbst prüfen
Die Seite schickt keine Bilddatei an einen Server, auch nicht an unseren. Prüfen lässt sich das in jedem Desktop-Browser: Entwicklerwerkzeuge öffnen (F12), Reiter „Netzwerk“, dann eine PDF erstellen. Es erscheint keine Anfrage, die Ihre Bilder enthält. Beim Öffnen lädt die Seite ihre Programmteile von dieser Domain, darunter den PDF-Schreiber und den ZIP-Packer, danach nichts mehr. Sie können die Seite auch laden, das WLAN abschalten und dann umwandeln; wir haben das am 02.10.2026 in Chrome so getestet.
Grenzen im Browser
Eine PDF nimmt bis 100 Bilder auf, jedes bis 100 MB. Bei mehr als 30 Bildern oder einer Datei über 40 MB weist die Seite auf den Arbeitsspeicher hin; auf dem Handy hilft dann die Stufe „Mittel“. Muss ein Bild neu berechnet werden, zeichnet der Browser es auf eine Zeichenfläche von höchstens 40 Megapixeln, ein 48-Megapixel-Foto wird dabei leicht verkleinert. Eine JPG, der das Ende fehlt, etwa weil sie aus der Cloud nicht fertig geladen wurde, lehnt die Seite mit einem Hinweis ab, statt ein halbes Bild einzubetten. Durchsichtige Flächen in PNG und WebP werden weiß, weil JPEG keine Transparenz kennt. Animierte WebP ergeben nur das erste Bild. HEIC-Fotos vom iPhone nimmt diese Seite nicht, dafür gibt es HEIC in PDF umwandeln. Aus mehreren fertigen PDFs wird eine mit PDF zusammenfügen.