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PNG in JPG umwandeln, ohne Upload

Dieses Werkzeug wandelt PNG-Bilder direkt in Ihrem Browser in JPG um, auch Dutzende auf einmal, und keine Datei verlässt dabei Ihr Gerät. Transparente Flächen werden weiß gefüllt, die Qualität stellen Sie zwischen 1 und 100 ein, und am Ende laden Sie jede Datei einzeln oder alle zusammen als ZIP herunter.

Von · · · Quellen: HTML-Standard (Canvas), JFIF 1.02, W3C PNG · Methodik

PNG-Dateien wählen

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Öffnen Sie das Ergebnis, bevor Sie es weitergeben, und prüfen Sie, ob alles Nötige drin ist und nichts mehr, was raus sollte. Behalten Sie das Original, bis Sie das wissen. Für Verluste an Qualität oder Inhalt übernehmen wir keine Gewähr; die technische Grundlage nennt die Seite, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

So läuft die Umwandlung in Ihrem Browser

Sie wählen eine oder mehrere PNG-Dateien aus oder ziehen sie in das Feld. Der Browser liest jede Datei, zeichnet das Bild auf eine unsichtbare Zeichenfläche (Canvas) und schreibt daraus eine JPG-Datei. Diesen Weg beschreibt der HTML-Standard für jedes Canvas-Element; er gehört zum Browser selbst, eine Zusatzsoftware brauchen Sie nicht. Die Arbeit läuft in einem eigenen Hintergrund-Thread (Web Worker), damit die Seite bedienbar bleibt, auch wenn 50 Bilder in der Liste stehen.

Fertige Dateien erscheinen mit Vorschau, alter und neuer Größe in der Liste. Jede hat einen eigenen Knopf zum Herunterladen. Ab zwei fertigen Dateien packt „Alle als ZIP herunterladen“ alles in ein Archiv. Die Dateinamen bleiben erhalten, nur die Endung wird .jpg; Umlaute wie in „Grüße.png“ kommen als „Grüße.jpg“ heraus.

Kein Upload, und das können Sie selbst prüfen

Die Seite schickt keine Bilddatei an einen Server, auch nicht an unseren. Prüfen lässt sich das in jedem Desktop-Browser: Entwicklerwerkzeuge öffnen (F12), Reiter „Netzwerk“, dann ein Bild umwandeln. Es erscheint keine Anfrage, die Ihr Bild enthält. Beim Öffnen holt die Seite einige kleine Programmteile von dieser Domain, etwa den Leser für die DPI-Angabe und den ZIP-Packer. Nach einer fertigen Umwandlung geht nur noch eine anonyme Nutzungszählung an unseren Server, ohne Bilddaten und ohne Dateinamen. Wer es ganz genau wissen will, lädt die Seite, schaltet das WLAN ab und wandelt dann um. Das funktioniert; wir haben es am 02.10.2026 in Chrome so getestet.

Was mit transparenten Flächen passiert

PNG kann zu jedem Pixel eine Deckkraft speichern, den Alphakanal (W3C-PNG-Spezifikation, Farbtyp 6 und Chunk tRNS). JPG kann das nicht: Das Dateiformat JFIF kennt nur Helligkeit und Farbe, keinen Kanal für Durchsichtigkeit (JFIF 1.02). Irgendeine Farbe muss also unter die durchsichtigen Stellen. Wir legen das Bild auf Weiß, auf Wunsch auf Schwarz. Halbtransparente Kanten, etwa an einem freigestellten Logo, werden dabei mit der Hintergrundfarbe verrechnet.

Manche Programme liefern an diesen Stellen einen schwarzen Hintergrund. Das liegt daran, dass unter einem völlig durchsichtigen Pixel meist die Farbwerte 0, 0, 0 stehen und das Programm den Alphakanal einfach wegwirft. Hier passiert das nicht.

Wie viel kleiner die Datei wird

Das hängt vom Motiv ab. JPG ist für Fotos gebaut: Weiche Verläufe und viele Farben lassen sich mit Verlust sehr gut verdichten. Ein Foto, das als PNG gespeichert wurde, schrumpft deshalb meist auf einen Bruchteil. Bei Bildschirmfotos ist es anders. Unser Testbild, ein Bildschirmfoto dieser Seite in 1.280 × 900 Pixeln, hatte als PNG 113,6 KB und als JPG in Qualität 85 100,3 KB (gemessen am 02.10.2026 in Chrome). Kaum Ersparnis also. Grafiken mit wenigen Flächenfarben können als JPG sogar größer werden als das PNG. Die Liste zeigt Ihnen vorher und nachher für jede Datei, Sie sehen den Unterschied also sofort.

Welche Qualitätsstufe passt

Der Regler reicht von 1 bis 100, voreingestellt sind 85. Der Browser bekommt den Wert als Zahl zwischen 0 und 1, so sieht es der HTML-Standard für toBlob und convertToBlob vor; wie genau er daraus die JPEG-Tabellen baut, legt der Standard nicht fest. Dieselbe Stufe ergibt deshalb in Chrome, Firefox und Safari leicht unterschiedliche Dateigrößen. Für E-Mail und Web reichen 75 bis 85. Für den Druck oder wenn das Bild noch bearbeitet wird, nehmen Sie 90 oder mehr. Unter 60 werden Kanten an Schrift und Linien unscharf und bekommen Ränder.

Grenzen der Umwandlung im Browser

Eine Datei darf bis 100 MB groß sein, die Liste nimmt bis 200 Dateien auf einmal. Ab 50 Megapixeln weist die Liste darauf hin, weil der Arbeitsspeicher dann knapp werden kann. Im Browser auf iPhone und iPad ist eine Zeichenfläche höchstens 8.192 × 8.192 Pixel groß, das sind gut 67 Megapixel (WebKit-Quelltext, CanvasBase.cpp, Stand 02.10.2026); ältere iOS-Versionen erlaubten nur 4.096 × 4.096. Größere Bilder verkleinert das Werkzeug dort automatisch und schreibt das dazu.

Was nicht geht: PNG mit 16 Bit je Farbkanal wird auf 8 Bit gebracht, denn mehr kann JPG in dieser Form nicht. Animierte PNG (APNG) ergeben nur das erste Bild. Farbprofile werden in sRGB umgerechnet; Chrome schreibt dabei ein sRGB-Profil in die JPG-Datei, Firefox und Safari schreiben keins. Textangaben im PNG, etwa „Software“ oder Kommentare, landen nicht im JPG. Eine DPI-Angabe (Chunk pHYs) übernimmt das Werkzeug als JFIF-Dichte, wenn „wie im Original“ eingestellt ist; dafür nutzt es denselben Baustein wie Bild-DPI ändern.

Wann PNG die bessere Wahl bleibt

Bildschirmfotos mit Text, Tabellen und Diagramme bleiben besser PNG. JPG erzeugt an harten Kanten feine Schlieren, und die Datei wird oft nicht einmal kleiner. Logos und Symbole mit durchsichtigem Hintergrund verlieren als JPG ihre Transparenz. Wenn ein Bild vor allem leichter werden soll und Transparenz behalten muss, ist WebP der bessere Weg. Ein großes Foto, das schon JPG ist, verkleinern Sie mit Bild komprimieren.

Häufige Fragen

Kann ich PNG in JPG umwandeln, ohne dass die Qualität leidet?

Ganz ohne Verlust geht es nicht, JPG speichert immer verlustbehaftet. Bei Fotos ist ab Stufe 85 kein Unterschied mehr zu sehen, ab 95 auch bei genauem Hinsehen kaum. Die Datei wird mit steigender Stufe aber größer. Bei Bildschirmfotos mit Text bleiben Sie besser bei PNG.

Warum wird der Hintergrund beim Umwandeln schwarz?

Unter durchsichtigen Pixeln stehen meist die Farbwerte Schwarz. Programme, die den Alphakanal einfach weglassen, zeigen dann Schwarz. Dieses Werkzeug legt das Bild vorher auf Weiß; Schwarz können Sie bei „Transparente Flächen füllen mit“ wählen.

Wie wandle ich mehrere PNG auf einmal in JPG um?

Im Auswahlfenster mehrere Dateien markieren oder alle zusammen in das Feld ziehen, bis zu 200 Stück. Sie werden nacheinander umgewandelt. Danach laden Sie jede einzeln oder alle als ZIP-Archiv herunter.

Funktioniert das auf dem iPhone und auf Android?

Ja, in Safari, Chrome und Firefox auf dem Handy. Die fertigen JPGs landen auf dem iPhone in der App „Dateien“ unter Downloads, auf Android im Ordner Download. Sehr große Bilder verkleinert das Werkzeug im iPhone-Browser automatisch, ab gut 67 Megapixeln, auf älteren iOS-Versionen schon ab knapp 17. Die Liste zeigt das an.

Wie geht das unter Windows oder am Mac ohne Zusatzprogramm?

Unter Windows öffnen Sie das PNG in Paint und wählen „Speichern unter“ und dann „JPEG-Bild“. Am Mac öffnen Sie es in der Vorschau, wählen „Ablage“, „Exportieren“ und als Format JPEG. Beides geht nur Datei für Datei; für viele Bilder ist dieses Werkzeug schneller.

Werden meine Bilder hochgeladen?

Nein. Die Umwandlung läuft vollständig in Ihrem Browser, keine Bilddatei wird übertragen. Sie können das im Netzwerk-Reiter der Entwicklerwerkzeuge nachsehen oder die Seite laden, das Internet abschalten und dann umwandeln.

Hinweis: Die Umwandlung läuft auf Ihrem Gerät. Wir sehen Ihre Bilder nicht und speichern nichts. Ergebnis ohne Gewähr; prüfen Sie wichtige Bilder vor dem Weitergeben.