So läuft die Umwandlung in Ihrem Browser
Sie wählen eine oder mehrere PNG-Dateien aus oder ziehen sie in das Feld. Der Browser liest jede Datei, zeichnet das Bild auf eine unsichtbare Zeichenfläche (Canvas) und schreibt daraus eine JPG-Datei. Diesen Weg beschreibt der HTML-Standard für jedes Canvas-Element; er gehört zum Browser selbst, eine Zusatzsoftware brauchen Sie nicht. Die Arbeit läuft in einem eigenen Hintergrund-Thread (Web Worker), damit die Seite bedienbar bleibt, auch wenn 50 Bilder in der Liste stehen.
Fertige Dateien erscheinen mit Vorschau, alter und neuer Größe in der Liste. Jede hat einen eigenen Knopf zum Herunterladen. Ab zwei fertigen Dateien packt „Alle als ZIP herunterladen“ alles in ein Archiv. Die Dateinamen bleiben erhalten, nur die Endung wird .jpg; Umlaute wie in „Grüße.png“ kommen als „Grüße.jpg“ heraus.
Kein Upload, und das können Sie selbst prüfen
Die Seite schickt keine Bilddatei an einen Server, auch nicht an unseren. Prüfen lässt sich das in jedem Desktop-Browser: Entwicklerwerkzeuge öffnen (F12), Reiter „Netzwerk“, dann ein Bild umwandeln. Es erscheint keine Anfrage, die Ihr Bild enthält. Beim Öffnen holt die Seite einige kleine Programmteile von dieser Domain, etwa den Leser für die DPI-Angabe und den ZIP-Packer. Nach einer fertigen Umwandlung geht nur noch eine anonyme Nutzungszählung an unseren Server, ohne Bilddaten und ohne Dateinamen. Wer es ganz genau wissen will, lädt die Seite, schaltet das WLAN ab und wandelt dann um. Das funktioniert; wir haben es am 02.10.2026 in Chrome so getestet.
Was mit transparenten Flächen passiert
PNG kann zu jedem Pixel eine Deckkraft speichern, den Alphakanal (W3C-PNG-Spezifikation, Farbtyp 6 und Chunk tRNS). JPG kann das nicht: Das Dateiformat JFIF kennt nur Helligkeit und Farbe, keinen Kanal für Durchsichtigkeit (JFIF 1.02). Irgendeine Farbe muss also unter die durchsichtigen Stellen. Wir legen das Bild auf Weiß, auf Wunsch auf Schwarz. Halbtransparente Kanten, etwa an einem freigestellten Logo, werden dabei mit der Hintergrundfarbe verrechnet.
Manche Programme liefern an diesen Stellen einen schwarzen Hintergrund. Das liegt daran, dass unter einem völlig durchsichtigen Pixel meist die Farbwerte 0, 0, 0 stehen und das Programm den Alphakanal einfach wegwirft. Hier passiert das nicht.
Wie viel kleiner die Datei wird
Das hängt vom Motiv ab. JPG ist für Fotos gebaut: Weiche Verläufe und viele Farben lassen sich mit Verlust sehr gut verdichten. Ein Foto, das als PNG gespeichert wurde, schrumpft deshalb meist auf einen Bruchteil. Bei Bildschirmfotos ist es anders. Unser Testbild, ein Bildschirmfoto dieser Seite in 1.280 × 900 Pixeln, hatte als PNG 113,6 KB und als JPG in Qualität 85 100,3 KB (gemessen am 02.10.2026 in Chrome). Kaum Ersparnis also. Grafiken mit wenigen Flächenfarben können als JPG sogar größer werden als das PNG. Die Liste zeigt Ihnen vorher und nachher für jede Datei, Sie sehen den Unterschied also sofort.
Welche Qualitätsstufe passt
Der Regler reicht von 1 bis 100, voreingestellt sind 85. Der Browser bekommt den Wert als Zahl zwischen 0 und 1, so sieht es der HTML-Standard für toBlob und convertToBlob vor; wie genau er daraus die JPEG-Tabellen baut, legt der Standard nicht fest. Dieselbe Stufe ergibt deshalb in Chrome, Firefox und Safari leicht unterschiedliche Dateigrößen. Für E-Mail und Web reichen 75 bis 85. Für den Druck oder wenn das Bild noch bearbeitet wird, nehmen Sie 90 oder mehr. Unter 60 werden Kanten an Schrift und Linien unscharf und bekommen Ränder.
Grenzen der Umwandlung im Browser
Eine Datei darf bis 100 MB groß sein, die Liste nimmt bis 200 Dateien auf einmal. Ab 50 Megapixeln weist die Liste darauf hin, weil der Arbeitsspeicher dann knapp werden kann. Im Browser auf iPhone und iPad ist eine Zeichenfläche höchstens 8.192 × 8.192 Pixel groß, das sind gut 67 Megapixel (WebKit-Quelltext, CanvasBase.cpp, Stand 02.10.2026); ältere iOS-Versionen erlaubten nur 4.096 × 4.096. Größere Bilder verkleinert das Werkzeug dort automatisch und schreibt das dazu.
Was nicht geht: PNG mit 16 Bit je Farbkanal wird auf 8 Bit gebracht, denn mehr kann JPG in dieser Form nicht. Animierte PNG (APNG) ergeben nur das erste Bild. Farbprofile werden in sRGB umgerechnet; Chrome schreibt dabei ein sRGB-Profil in die JPG-Datei, Firefox und Safari schreiben keins. Textangaben im PNG, etwa „Software“ oder Kommentare, landen nicht im JPG. Eine DPI-Angabe (Chunk pHYs) übernimmt das Werkzeug als JFIF-Dichte, wenn „wie im Original“ eingestellt ist; dafür nutzt es denselben Baustein wie Bild-DPI ändern.
Wann PNG die bessere Wahl bleibt
Bildschirmfotos mit Text, Tabellen und Diagramme bleiben besser PNG. JPG erzeugt an harten Kanten feine Schlieren, und die Datei wird oft nicht einmal kleiner. Logos und Symbole mit durchsichtigem Hintergrund verlieren als JPG ihre Transparenz. Wenn ein Bild vor allem leichter werden soll und Transparenz behalten muss, ist WebP der bessere Weg. Ein großes Foto, das schon JPG ist, verkleinern Sie mit Bild komprimieren.