Warum sich eine gute Datensicherung rechnet
Fällt der Server oder der zentrale Rechner aus, steht in vielen Betrieben die Arbeit still: keine Aufträge, keine Rechnungen, kein Zugriff auf Kundendaten. Die reine Arbeitszeit, die dabei verloren geht, ist oft nur die Spitze, dazu kommen verpasste Aufträge, Nacharbeit und verärgerte Kunden.
Unser Rechner macht diese Kosten mit drei Angaben greifbar. Die Erfahrung zeigt: Eine saubere Sicherung mit regelmäßig geprüfter Wiederherstellung kostet nur einen Bruchteil eines einzigen Ausfalltags, oft ab 29 €/Monat. Wichtig ist dabei nicht nur, dass gesichert wird, sondern dass die Wiederherstellung auch wirklich funktioniert, das teste ich mit Ihnen.
Wie der Rechner auf seine Zahl kommt
Die Rechnung ist bewusst einfach gehalten, damit sie nachvollziehbar bleibt: Ausfalltage × 8 Arbeitsstunden × betroffene Personen × Stundensatz. Das ist nur die verlorene Arbeitszeit; die Kosten für die Wiederherstellung rechnet der Rechner nicht mit ein, sie kommen dazu. Was dabei oft unterschätzt wird, sind nicht die Stunden, sondern was daneben anfällt.
- Datenrettung vom Labor. Bei physisch defekten Datenträgern liegen die Preise im vierstelligen Bereich, ohne Erfolgsgarantie. Ein Angebot unter 500 € für eine mechanisch beschädigte Platte ist unrealistisch.
- Neuerfassung. Was nicht wiederherstellbar ist, muss aus Papierbelegen rekonstruiert werden. Das trifft vor allem Buchhaltung und Kundendaten — und es dauert länger, als jeder vorher schätzt.
- Aufbewahrungspflichten. Steuerlich relevante Unterlagen unterliegen gesetzlichen Fristen. Verlorene Buchhaltungsdaten sind damit nicht nur ärgerlich, sondern ein rechtliches Problem.
- Der Tag danach. Auch nach der Wiederherstellung läuft der Betrieb nicht sofort normal: Systeme müssen neu verbunden, Passwörter zurückgesetzt, Abläufe geprüft werden.
Die Regel, die das Problem löst
Gegen Datenverlust hilft keine einzelne Maßnahme, sondern eine Aufteilung. Die verbreitete Faustregel heißt 3-2-1: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, davon eine außer Haus.
Das klingt aufwendig, ist es aber nicht. Für einen kleinen Betrieb bedeutet es konkret: die Arbeitsdaten auf dem Rechner oder Server (Kopie 1), eine automatische Sicherung auf ein NAS oder eine externe Platte (Kopie 2), und eine verschlüsselte Sicherung bei einem Anbieter in Deutschland oder eine zweite Platte, die im Bankschließfach oder zu Hause liegt (Kopie 3).
Zwei Punkte werden dabei regelmäßig übersehen. Erstens: Ein RAID ist keine dieser drei Kopien. Es schützt gegen den Ausfall einer Platte, nicht gegen Löschen, Trojaner, Überspannung oder Feuer — all das trifft alle Platten im Gehäuse gleichzeitig. Wie sicher ein RAID beim Wiederaufbau tatsächlich ist, können Sie mit dem RAID-Rebuild-Risiko-Rechner nachrechnen. Zweitens: Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Annahme. Einmal im Jahr eine Datei testweise wiederherstellen kostet zehn Minuten und ist der einzige Beweis, dass die Kette funktioniert.