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Kontonummer in IBAN umwandeln und IBAN zerlegen

Rechnet eine deutsche Bankleitzahl mit Kontonummer in die IBAN um und zerlegt umgekehrt eine IBAN in Bankleitzahl, Kontonummer, Bank und BIC, mit dem MOD-97-Rechenweg zur Prüfziffer und Bankdaten aus der Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank. Beide Richtungen laufen im Browser, nichts verlässt Ihr Gerät.

Von · · · Datenquelle: Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank

Bankverbindung eingeben

Nur für deutsche Konten (IBAN beginnt mit DE).

Rechenweg nach dem Standardverfahren (MOD 97-10). Einzelne Institute bilden IBANs abweichend — das Ergebnis vor der ersten Überweisung mit dem Kontoinhaber abgleichen.

Wie aus Kontonummer und BLZ die IBAN wird

Die deutsche IBAN ist keine neue Nummer, sondern die alte Bankverbindung in fester Verpackung: DE, zwei Prüfziffern, die 8-stellige Bankleitzahl, dann die auf 10 Stellen mit Nullen aufgefüllte Kontonummer — zusammen immer 22 Zeichen. Die beiden Prüfziffern werden nach dem Verfahren MOD 97-10 (ISO 7064) aus dem Rest berechnet und sorgen dafür, dass Zahlendreher beim Abtippen auffallen.

Ein Beispiel: Aus BLZ 37040044 und Kontonummer 532013000 wird DE89 3704 0044 0532 0130 00 — die Kontonummer bekommt vorn eine Null, die Prüfziffern ergeben 89.

IBAN zerlegen: Kontonummer und BLZ aus der IBAN herausfinden

Die Gegenrichtung braucht keine Rechnung, nur Abzählen. Eine deutsche IBAN hat immer 22 Zeichen, und jede Stelle hat eine feste Bedeutung:

Beispiel: DE89 3704 0044 0532 0130 00
StellenInhaltIm Beispiel
1–2LändercodeDE
3–4Prüfziffer89
5–12Bankleitzahl37040044
13–22Kontonummer, vorn mit Nullen aufgefüllt0532013000

Die Kontonummer ist also 532013000: Die führende Null gehört nicht zur Nummer, sie füllt nur auf zehn Stellen auf. Bei einer kurzen Kontonummer wie 12345 stehen in der IBAN fünf Nullen davor (0000012345). Die Bankleitzahl 37040044 führt im Verzeichnis der Bundesbank zur Commerzbank in Köln mit dem BIC COBADEFFXXX. Genau das zeigt der Modus „IBAN zerlegen“ oben an, dazu Ort und Bankengruppe. Die Bankengruppe ergibt sich aus der vierten Stelle der Bankleitzahl, eine 5 steht zum Beispiel für Sparkassen und Landesbanken.

Bevor der Rechner eine IBAN zerlegt, prüft er ihre Prüfziffer. Das hat einen praktischen Grund: Wer eine IBAN von einer Rechnung abtippt und sich dabei vertippt, bekäme sonst eine falsche Kontonummer angezeigt, die echt aussieht. Geprüft wird nach ISO 13616. Die ersten vier Zeichen wandern ans Ende, Buchstaben werden zu Zahlen (D = 13, E = 14), und die entstandene Zahl muss beim Teilen durch 97 den Rest 1 lassen. Zur Gegenprobe rechnet der Rechner die Prüfziffer auch neu aus: Für das Beispiel ergibt 370400440532013000131400 geteilt durch 97 den Rest 9, und 98 minus 9 ist 89. Passt die Prüfziffer nicht, sehen Sie den Rechenweg mit dem tatsächlichen Rest und keine Zerlegung. Dann liegt fast immer ein Tippfehler oder Zahlendreher vor.

Ein Hinweis zur alten Kontonummer: Bei manchen Instituten ist die Kontonummer in der IBAN nicht dieselbe, die früher auf dem Kontoauszug stand, weil die Bank sie nach den IBAN-Regeln der Bundesbank umgeschlüsselt hat. Für Überweisungen spielt das keine Rolle, dort zählt nur die IBAN.

IBANs aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern

Die Prüfziffer ist in allen Ländern gleich aufgebaut, die Länge und die Aufteilung dahinter nicht. Eine österreichische IBAN hat 20 Zeichen, davon 5 Stellen Bankleitzahl und 11 Stellen Kontonummer (Beispiel aus dem IBAN-Register: AT61 1904 3002 3457 3201 mit Bankleitzahl 19043). Eine Schweizer IBAN hat 21 Zeichen mit einer fünfstelligen Institutsidentifikation und einer zwölfstelligen Kontonummer. Für diese beiden Länder teilt der Rechner die IBAN entsprechend auf. Für die übrigen der 48 hinterlegten Länder prüft er Länge und Prüfziffer und zeigt den Kontoteil (die BBAN) ungeteilt, weil der Bankcode je Land an einer anderen Stelle sitzt. Bankname und BIC nennt er nur für deutsche IBANs, denn nur dafür ist ein amtliches Verzeichnis eingebunden.

Wann Sie dem Ergebnis nicht blind trauen sollten

Für die allermeisten Konten stimmt die Standardrechnung. Es gibt aber Ausnahmen, die in den IBAN-Regeln der Deutschen Bundesbank stehen: Einige Institute haben nach Fusionen alte Bankleitzahlen stillgelegt, andere übersetzen bestimmte Kontonummern (etwa Spar- oder Unterkonten) intern in eine andere Nummer, bevor die IBAN gebildet wird. In diesen Fällen ist die rechnerisch korrekte IBAN trotzdem nicht die richtige. Deshalb gilt: Vor der ersten echten Überweisung die IBAN mit dem Kontoauszug oder dem Kontoinhaber abgleichen — oder eine bestehende IBAN einfach mit unserem IBAN-Prüfer auf Prüfziffern, Bank und BIC kontrollieren.

Woher Bankname und BIC kommen

Die Zuordnung von Bankleitzahl zu Institut und BIC stammt aus dem öffentlichen Bankleitzahlen-Verzeichnis der Deutschen Bundesbank, das wir als lokale Datei mitliefern. Auch dieses Nachschlagen passiert vollständig in Ihrem Browser — es wird keine Bankverbindung an einen Server gesendet.

Häufige Fragen

Wie wandle ich Kontonummer und BLZ in eine IBAN um?

Die deutsche IBAN besteht aus DE, zwei Prüfziffern, der 8-stelligen Bankleitzahl und der auf 10 Stellen aufgefüllten Kontonummer. Die Prüfziffern werden nach MOD 97-10 berechnet. Der Rechner oben erledigt das im Browser und schlägt anschließend Bank und BIC zur Bankleitzahl nach.

Wie finde ich die Kontonummer aus der IBAN heraus?

Bei einer deutschen IBAN steht die Bankleitzahl an den Stellen 5 bis 12 und die Kontonummer an den Stellen 13 bis 22; führende Nullen der Kontonummer lassen Sie weg. DE89 3704 0044 0532 0130 00 bedeutet also Bankleitzahl 37040044 und Kontonummer 532013000. Im Modus „IBAN zerlegen“ prüft der Rechner vorher die Prüfziffer und nennt zusätzlich Bank, Ort und BIC.

Ist die Umwandlung sicher?

Beide Richtungen laufen vollständig in Ihrem Browser. Weder Bankleitzahl noch Kontonummer noch IBAN werden übertragen oder gespeichert; auch das Bankverzeichnis wird als Datei geladen und lokal durchsucht.

Funktioniert das auch für Österreich oder die Schweiz?

Die Umwandlung von Kontonummer und BLZ in eine IBAN gibt es nur für deutsche Konten (DE, 22 Stellen). Zerlegen lassen sich auch IBANs aus Österreich (AT, 20 Stellen: 5 Stellen Bankleitzahl, 11 Stellen Konto) und der Schweiz (CH, 21 Stellen: 5 Stellen Institut, 12 Stellen Konto). Für 48 Länder prüft der Rechner Länge und Prüfziffer; Bankname und BIC nennt er nur für deutsche IBANs.

Warum weicht die IBAN meiner Bank von der berechneten ab?

Dann nutzt Ihr Institut eine Sonderregel aus den IBAN-Regeln der Bundesbank — etwa weil Kontonummern intern umgeschlüsselt werden oder die alte BLZ nach einer Fusion nicht mehr für IBANs verwendet wird. Aus demselben Grund kann die Kontonummer, die beim Zerlegen herauskommt, von der alten Kontonummer auf früheren Kontoauszügen abweichen. Maßgeblich ist immer die IBAN, die Ihre Bank nennt.

Brauche ich zur IBAN noch den BIC?

Innerhalb des SEPA-Raums seit 2016 nicht mehr — die IBAN genügt. Für Zahlungen außerhalb wird der BIC weiter verlangt; unser BIC-Finder zeigt ihn zu einer deutschen Bankleitzahl oder IBAN, sofern die Bundesbank-Datei zu dieser Bankleitzahl einen BIC führt.

Die IBAN wird nach dem Standardverfahren MOD 97-10 gebildet. Einzelne Institute bilden ihre IBANs nach eigenen Regeln; verbindlich ist die IBAN, die Ihre Bank nennt. Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Bankdaten — dieses Tool ersetzt keine Bankauskunft.