So ermitteln Sie den richtigen Gebrauchtpreis
Neupreis als Ausgangspunkt: Recherchieren Sie den aktuellen Neupreis bei idealo oder geizhals. Wie weit der Gebrauchtpreis darunter liegt, hängt stark von Zustand, Alter und Nachfrage ab.
Zustand ehrlich bewerten: Überschätzen Sie den Zustand nicht. „Wie neu" bedeutet tatsächlich keine sichtbaren Gebrauchsspuren. Die meisten Artikel sind „gut" – das ist kein Makel, sondern normal.
Saisonale Schwankungen: Winterjacken im September verkaufen, Fahrräder im März. Elektronik verkaufen Sie am besten, bevor ein Nachfolgemodell erscheint, danach sinken die Gebrauchtpreise meist spürbar.
Typische Fehler beim Verkaufen auf Kleinanzeigen
Zu hoher Einstiegspreis: Artikel die 4+ Wochen online stehen, werden als Ladenhüter wahrgenommen. Lieber realistisch starten und schnell verkaufen.
Schlechte Fotos: 3–5 Fotos bei Tageslicht, verschiedene Winkel. Keine Unordnung im Hintergrund. Das Hauptfoto entscheidet ob jemand klickt.
Fehlende Beschreibung: Nennen Sie alle relevanten Details: Modell, Speicher, Farbe, Zustand, Zubehör, Garantie, Kaufdatum. Je vollständiger, desto weniger Nachfragen.
Betrugs-Maschen erkennen
PayPal-Betrug: Käufer zahlt per PayPal „Freunde und Familie" und behauptet dann, die Ware sei nicht angekommen. Nutzen Sie „Waren und Dienstleistungen" oder Barzahlung.
Dreiecksbetrug: Ein Betrüger kauft bei Ihnen und lässt den echten Käufer direkt an Sie zahlen. Versenden Sie nur an die bei PayPal hinterlegte Adresse.
Falsche Überweisung: „Ich habe zu viel überwiesen, bitte senden Sie die Differenz zurück." Die ursprüngliche Überweisung wird storniert – Ihr Geld ist weg.