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Barcode-Generator: EAN-13, GS1-128, Code 128 und Code 39

Dieser Barcode-Generator erzeugt EAN-13, EAN-8, UPC-A, ITF-14, GS1-128, Code 128 und Code 39, berechnet oder prüft dabei die Prüfziffer nach GS1 und zeichnet den Code in Millimetern mit den vorgeschriebenen Ruhezonen, eine EAN-13 also in der Nenngröße 37,29 × 25,93 mm. Jeden fertigen Code liest die Seite zur Probe selbst wieder ein und vergleicht das Ergebnis Zeichen für Zeichen mit Ihrer Eingabe. Sie laden ihn als SVG oder als PNG mit 300 oder 600 dpi, mehrere Codes auf einmal als Etikettenbogen im PDF. Alles läuft in Ihrem Browser, ohne Anmeldung und ohne Upload.

Von · · · Datenquelle: GS1 General Specifications, Release 26.0 · Methodik

Code-Daten

Mehrere Codes als Etikettenbogen

Eine Nummer oder ein Text je Zeile, derselbe Typ und dieselbe Größe wie oben. Bei GS1-128 je Zeile in Klammerschreibweise.

Ihr Barcode

Typ wählen, Nummer oder Text eingeben, „Barcode erzeugen“ drücken. Hier erscheinen der Code in Originalgröße, seine Maße, das Ergebnis des Rücklesetests und die Downloads. Danach aktualisiert sich der Code bei jeder Änderung.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen. Der Code enthält genau die Ziffern und Zeichen, die Sie eingegeben haben; ob eine Nummer vergeben ist oder Ihnen gehört, weiß der Generator nicht, Nummern für den Handel erhalten Sie über GS1 Germany. Wer einen Code scannt, kann seinen Inhalt lesen, schreiben Sie also nichts hinein, was nicht jeder sehen darf. Testen Sie den Ausdruck vor einer Serie mit dem Scanner, der ihn später lesen soll, drucken Sie erst eine Probeseite und halten Sie Größe und Ruhezonen ein. Für Druckfehler, falsche Eingaben und das Verhalten fremder Scanner übernehmen wir keine Gewähr. Grundlage ist die auf der Seite genannte Spezifikation, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

Welcher Barcode für welchen Zweck

Die Wahl des Typs hängt davon ab, wer den Code später scannt. Die Kasse im Supermarkt erwartet eine EAN, das Lager des Großhändlers eine ITF-14 oder GS1-128, Ihr eigener Handscanner liest fast alles. Die Tabelle zeigt, wofür die sieben Typen dieses Generators gedacht sind.

TypInhaltEinsatz
EAN-1313 Ziffern (GTIN-13), auch ISBNHandel, Kasse, Buchhandel
EAN-88 Ziffern (GTIN-8)Handel, sehr kleine Packungen
UPC-A12 Ziffern (GTIN-12)Handel in den USA und Kanada
ITF-1414 Ziffern (GTIN-14)Logistik: Kartons und Umverpackungen
GS1-128GTIN, Charge, Datum, NVE mit AnwendungskennzeichenLogistik: Paletten, Lebensmittel, Medizinprodukte
Code 128beliebiger ASCII-Textintern: Inventar, Lagerplätze, Belege
Code 390–9, A–Z, Leerzeichen und - . $ / + %intern, ältere Industrie- und Behördensysteme

Handel und Logistik laufen über das GS1-System, dort sind Nummer, Größe und Aufbau geregelt. Für alles, was Ihr Haus nicht verlässt, sind Code 128 und Code 39 die einfachere Wahl. Code 128 nimmt Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Satzzeichen und packt Ziffernfolgen paarweise, dadurch bleibt er schmal. Code 39 ist breiter, wird aber von sehr alten Scannern noch gelesen.

Die Prüfziffer: so rechnet GS1

Die letzte Ziffer jeder EAN, UPC, GTIN-14 und NVE ist eine Prüfziffer. Die GS1 General Specifications beschreiben die Rechnung in Abschnitt 7.9.1 für alle Längen gleich: Von rechts nach links wird jede Ziffer abwechselnd mit 3 und mit 1 malgenommen, die Produkte werden addiert, und die Prüfziffer ist der Abstand zum nächsten vollen Zehner. Beispiel mit der Nummer aus Abbildung 5-23: Für 501234567890 ergibt die Summe 90, das ist schon ein Zehner, die Prüfziffer ist also 0 und die vollständige EAN lautet 5012345678900.

Geben Sie zwölf Ziffern ein, ergänzt der Generator die dreizehnte. Geben Sie dreizehn ein, prüft er die letzte und meldet bei einem Tippfehler die richtige Ziffer samt Rechenweg. Die Rechnung erkennt jede einzelne falsche Ziffer und die meisten Zahlendreher. Bücher laufen über dasselbe Verfahren, denn eine ISBN-13 ist eine EAN-13 mit 978 oder 979 vorne. Eine alte zehnstellige ISBN rechnet der Generator selbst um: 978 davor, neue Prüfziffer dahinter. Code 128 hat eine eigene Prüfsumme (gewichtete Summe mod 103), die immer im Code steht; Code 39 kann ein Prüfzeichen mod 43 tragen, wenn Ihr Scanner es erwartet.

Druckgröße: 37,29 × 25,93 mm und die Grenzen

Eine EAN-13 hat bei der Nenngröße eine Modulbreite X von 0,330 mm. Das ergibt nach Abbildung 5-23 der GS1-Spezifikation 37,29 mm Breite mit Ruhezonen und 25,93 mm Höhe mit Klartextzeile; die Striche selbst sind 22,85 mm hoch. Tabelle 5-44 erlaubt für Codes, die an der Kasse gescannt werden, X von 0,264 bis 0,660 mm. Das sind die bekannten 80 bis 200 Prozent. Breite und Höhe wachsen dabei im selben Verhältnis. Die Höhe zu kürzen, weil das Etikett knapp ist, geht zulasten der Lesbarkeit an Kassenscannern, die den Code aus jeder Richtung erfassen sollen.

Für Kartons gelten andere Zahlen. Tabelle 5-47 verlangt für ITF-14 und GS1-128 in der Logistik ein X ab 0,495 mm und mindestens 31,75 mm Strichhöhe, weil Lagerscanner aus größerem Abstand lesen. Bei GS1-128 kommt eine feste Obergrenze dazu: höchstens 165,10 mm Länge mit Ruhezonen und höchstens 48 Datenzeichen. Der Generator rechnet alle Maße mit und warnt, sobald Sie eine Grenze überschreiten. Beim PNG rundet er X auf ganze Pixel, damit jeder Strich gleich breit wird; die tatsächliche Größe steht unter dem Code.

Ruhezonen und Klartextzeile

Links und rechts vom Code muss ein heller Rand frei bleiben, die Ruhezone. Fehlt sie, findet der Scanner Anfang und Ende nicht. Bei der EAN-13 sind es links 11 und rechts 7 Module, bei EAN-8 je 7, bei UPC-A je 9, bei ITF-14 und GS1-128 je 10. Der Generator zeichnet diese Flächen mit ins Bild, Sie müssen beim Platzieren also nichts dazurechnen. Die Klartextzeile unter dem Code ist bei GS1-Codes üblich und hilft, wenn ein Code einmal nicht scannt. Bei ITF-14 gehören Tragbalken dazu, die schräge Leseversuche abfangen. Oben und unten reichen laut Abschnitt 5.3.2.4 nur bei Druck ohne Druckplatte, also Laser, Thermo oder Digitaldruck. Wird der Karton im Plattendruck bedruckt (Flexodruck auf Wellpappe), verlangt GS1 einen Rahmen von 4,83 mm rundum samt Ruhezonen. Den zeichnet der Generator nicht, er gehört in die Druckvorlage.

EAN-Nummern gibt es nur von GS1

Der Generator zeichnet jede gültige Nummer, er vergibt aber keine. Wer Ware im Handel oder auf großen Marktplätzen verkaufen will, braucht Nummern aus einem eigenen GS1-Nummernkreis, in Deutschland von GS1 Germany. Eine ausgedachte Nummer kann längst einem fremden Produkt gehören. Laut Preisübersicht von GS1 Germany (gültig ab 01.01.2025, abgerufen am 30.09.2026, alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer) kostet das Paket SmartStarter10 mit 10 GTIN und einer GLN 60 Euro im Jahr, für Unternehmen bis 250.000 Euro Jahresumsatz. Eine 9-stellige Basisnummer mit 1.000 GTIN kostet 250 Euro einmalig und bei unter 5 Millionen Euro Umsatz 160 Euro im Jahr.

Für den internen Gebrauch hat GS1 Nummern mit einer 2 am Anfang reserviert, etwa für Waagenetiketten. Solche Nummern sind nicht weltweit eindeutig und gehören nicht auf Ware, die das Haus verlässt. Wer nur Inventar oder Lagerplätze kennzeichnet, nimmt am besten gleich Code 128.

GS1-128 mit GTIN, Charge und Verfalldatum

GS1-128 ist ein Code 128 mit festen Regeln. Jede Angabe beginnt mit einem Anwendungskennzeichen in Klammern: (01) für die GTIN, (17) für das Verfalldatum im Format JJMMTT, (10) für die Charge. Die Klammern stehen nur in der Klartextzeile, im Code selbst steht direkt nach dem Start das Sonderzeichen FNC1. Angaben mit fester Länge wie GTIN und Datum brauchen kein Trennzeichen. Nach einer Charge oder Seriennummer mit variabler Länge folgt ein weiteres FNC1, wenn danach noch etwas kommt. Der Generator stellt deshalb Felder fester Länge nach vorn; die Reihenfolge ist laut GS1 frei. Er prüft die Prüfziffer von GTIN und NVE, ob ein Datum existiert und ob Charge und Seriennummer nur Zeichen aus dem GS1-Zeichensatz 82 enthalten, also keine Umlaute und keine Leerzeichen. Tag 00 im Datum steht für den letzten Tag des Monats. Bei Herstell- und Verfalldatum, (11) und (17), ist das für regulierte Gesundheitsprodukte wie Arzneimittel und Medizinprodukte seit 01.01.2025 nicht mehr erlaubt (Abschnitte 3.4.2 und 3.4.7), dort steht der echte Tag.

Etiketten drucken und in Word oder Excel einfügen

Für Word, Excel, InDesign oder ein Etikettenprogramm nehmen Sie die SVG-Datei. Sie ist in Millimetern angelegt und bleibt in jeder Größe scharf; Word und Excel fügen sie über „Einfügen, Bilder“ ein. Achten Sie darauf, dass das Programm die Grafik nicht verzerrt, nur proportional skalieren. Das PNG mit 300 oder 600 dpi passt für Programme ohne SVG-Unterstützung und für Etikettendrucker. Die Auflösung steht in der Datei, damit das Bild in der richtigen Größe ankommt. Die Klartextzeile ist im SVG echte Schrift (OCR-B, ersatzweise Courier); fehlt die Schrift, läuft der Text etwas breiter, die Striche bleiben exakt. Laden Sie mehrere Dateien kurz hintereinander, legt die Seite eine halbe Sekunde zwischen zwei Downloads, weil Chrome bei schneller Folge einzelne Dateien verwirft.

Für viele Codes auf einmal schreiben Sie je Zeile eine Nummer in das Feld „Mehrere Codes“ und laden einen Etikettenbogen als PDF, etwa 24 Etiketten mit 70 × 37 mm auf A4. Drucken Sie das PDF in tatsächlicher Größe, nicht „an Seite anpassen“. ITF-14 und GS1-128 passen nur auf große Etiketten: Würde der Bogen sie unter 0,495 mm Modulbreite oder 31,75 mm Strichhöhe verkleinern, warnt der Generator vorher und nennt ein passendes Format. Einen Probedruck auf Normalpapier legen Sie gegen das Licht auf den Etikettenbogen.

Rücklesetest und Datenschutz

Nach dem Zeichnen rastert die Seite den Code mit 300 dpi und liest ihn mit ZXing wieder ein, einer verbreiteten freien Lesebibliothek (Apache-Lizenz), die hier als lokale Kopie liegt. Stimmt der gelesene Inhalt nicht Zeichen für Zeichen mit Ihrer Eingabe überein, sehen Sie eine Warnung. Der Test ersetzt keinen Probedruck: Papier, Druckerauflösung und Farbe prüft nur ein echter Scan. Der Code entsteht vollständig in Ihrem Browser. Beim Erzeugen, Rücklesen und Herunterladen verlässt keine Eingabe Ihr Gerät, das haben wir am 30.09.2026 im Netzwerkprotokoll des Browsers geprüft. Die Seite zählt nur anonym, dass ein Code erzeugt wurde. Google Analytics und Google AdSense laufen wie auf allen kostenlosen Tools dieser Website je nach Ihrer Einwilligung und erhalten Ihre Eingaben nicht. Einen QR-Code statt eines Strichcodes erstellen Sie mit QR-Code für …, die passende Druckgröße dafür rechnet der QR-Code-Größenrechner.

Häufige Fragen

Ist der Barcode-Generator kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar?

Ja. Es gibt kein Konto, kein Wasserzeichen und keine Begrenzung der Anzahl. Die Seite finanziert sich über Werbung, die Codes selbst gehören Ihnen und dürfen gewerblich genutzt werden. Die Nummer darin muss allerdings Ihnen gehören, bei EAN also aus Ihrem GS1-Nummernkreis stammen.

Wie berechne ich die EAN-13-Prüfziffer?

Nehmen Sie die ersten zwölf Ziffern und multiplizieren Sie sie von rechts beginnend abwechselnd mit 3 und 1. Addieren Sie alles und ziehen Sie die Summe vom nächsten vollen Zehner ab, das Ergebnis ist die Prüfziffer. Bei 501234567890 ist die Summe 90, die Prüfziffer also 0. Der Generator zeigt diesen Rechenweg für jede Eingabe an.

Darf ich mir eine EAN-Nummer selbst ausdenken?

Technisch lässt sich jede Nummer mit richtiger Prüfziffer drucken, im Handel ist das aber nicht zulässig. EAN-Nummern vergibt in Deutschland GS1 Germany, ab 60 Euro im Jahr für 10 Nummern (Stand 30.09.2026, zuzüglich Mehrwertsteuer). Für interne Zwecke wie Inventar nehmen Sie Code 128 mit eigener Nummerierung.

Wie bekomme ich den Barcode in Excel oder Word?

Laden Sie die SVG-Datei und fügen Sie sie über „Einfügen, Bilder“ ein. Sie ist in Millimetern angelegt und erscheint in der eingestellten Größe. Ältere Office-Versionen ohne SVG-Unterstützung nehmen das PNG mit 300 dpi. Verändern Sie die Größe nur proportional, sonst verschieben sich die Strichbreiten.

Kann ich einen ISBN-Barcode erstellen?

Ja. Wählen Sie EAN-13 und geben Sie die ISBN mit oder ohne Bindestriche ein. Eine ISBN-13 ist bereits eine EAN-13, eine zehnstellige ISBN rechnet der Generator um, indem er 978 voranstellt und die Prüfziffer neu berechnet. Einen Preiscode als Zusatzsymbol neben dem Barcode erzeugt das Werkzeug nicht.

Gibt es den Barcode auch als EPS oder PDF?

EPS nicht. Die SVG-Datei ist wie EPS eine Vektorgrafik, Illustrator, Inkscape und Affinity öffnen sie und speichern sie bei Bedarf als EPS. Als PDF gibt es den Etikettenbogen: Tragen Sie dafür eine oder mehrere Nummern ins Feld für mehrere Codes ein.

Der Generator baut die Codes nach den GS1 General Specifications, Release 26.0 vom Januar 2026, und prüft Prüfziffern, Zeichenvorrat, Datumsangaben und Maße. Ob eine Nummer Ihnen zugeteilt ist, kann er nicht prüfen. Der Rücklesetest am Bildschirm ersetzt keinen Probedruck und keine Strichcodeprüfung nach ISO/IEC 15416, wie sie GS1 Germany anbietet. Drucken Sie vor einer großen Auflage einige Etiketten und scannen Sie sie mit dem Gerät, das später liest.