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CSV in VCF umwandeln: Kontakte aus Excel für iPhone und Android

Erzeugt aus einer Kontaktliste in Excel (XLSX) oder CSV eine einzige VCF-Datei mit allen Kontakten, im Browser, ohne Upload, kostenlos. Das Werkzeug erkennt die Spalten von Outlook- und Google-Exporten und von selbst gebauten Listen auf Deutsch und Englisch, zeigt vor dem Download jede Zuordnung und schreibt vCard 3.0 für iPhone und Android oder auf Wunsch vCard 4.0. Telefonnummern bringt es auf Wunsch ins internationale Format +49. Ihre Kontakte bleiben dabei auf Ihrem Gerät.

Von · · · Datenquelle: RFC 6350 (vCard 4.0) und RFC 2426 (vCard 3.0) · Methodik

1. Kontaktliste laden

vCard-Version

3. VCF-Datei laden

Laden Sie links eine Liste oder das Beispiel. Hier erscheinen danach die Zahl der Kontakte, eine Vorschau, Hinweise zu Auffälligkeiten und der Download.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Öffnen Sie das Ergebnis, bevor Sie es weitergeben, und prüfen Sie, ob alles Nötige drin ist und nichts mehr, was raus sollte. Behalten Sie das Original, bis Sie das wissen. Für Verluste an Qualität oder Inhalt übernehmen wir keine Gewähr; die technische Grundlage nennt die Seite, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

So wird aus der Excel-Liste eine VCF-Datei

Die meisten Kontaktlisten entstehen in Excel: eine Mitgliederliste des Vereins, die Kundendatei aus dem alten Warenwirtschaftsprogramm, die Telefonliste der Kita-Gruppe. Ein Smartphone kann mit einer Tabelle aber nichts anfangen. Das iPhone importiert überhaupt keine CSV-Dateien, Android nur über Umwege. Beide verstehen dagegen das Format vCard mit der Dateiendung .vcf, und zwar auch dann, wenn in einer Datei Hunderte Kontakte hintereinander stehen. Genau so eine Datei erzeugt dieses Werkzeug.

Der Ablauf hat drei Schritte. Sie laden die Liste als CSV oder direkt als Excel-Datei im Format .xlsx, oder Sie kopieren den Tabellenbereich in Excel und fügen ihn in das Textfeld ein. Das Werkzeug liest die erste Zeile als Spaltennamen und schlägt für jede Spalte ein Kontaktfeld vor. Sie prüfen die Vorschläge, ändern, was nicht passt, und laden die Datei kontakte.vcf herunter. Leere Zeilen werden übersprungen, Zeilen ohne Namen bekommen als Anzeigename die Firma, die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer.

Welche Spalten das Werkzeug von selbst erkennt

Die Erkennung kennt drei Herkünfte. Erstens den deutschen Outlook-Export mit Spalten wie „Vorname“, „Nachname“, „Mobiltelefon“, „Telefon geschäftlich“, „Straße geschäftlich“, „E-Mail-Adresse“ und „E-Mail 2: Adresse“. Zweitens den Export aus Google Kontakte mit englischen Spaltennamen wie „First Name“, „Phone 1 - Value“ und „Address 1 - City“. Dort steht die Art der Nummer in einer Nachbarspalte („Mobile“, „Work“, „Home“), und mehrere Nummern in einer Zelle sind mit ::: getrennt. Beides wertet das Werkzeug aus. Drittens selbst gebaute Listen mit Spalten wie „Name“, „Handy“, „Tel.“, „PLZ“, „Ort“ oder „Bemerkung“. Postfach, Adresszusatz („Hinterhaus“, „c/o“) und weitere Straßenzeilen wie Outlooks „Straße geschäftlich 2“ gehen nicht verloren: In vCard 3.0 stehen Postfach und Zusatz in den dafür vorgesehenen Teilen der Adresse, in vCard 4.0 hängen sie an der Straße, weil RFC 6350 empfiehlt, diese beiden Teile leer zu lassen.

Steht nur eine Spalte „Name“ in der Liste, teilt das Werkzeug sie auf: „Müller, Hans-Jürgen“ wird zu Nachname Müller und Vorname Hans-Jürgen, „Özlem Yılmaz“ zu Vorname Özlem und Nachname Yılmaz. Fehlt die Kopfzeile ganz, rät es nach dem Inhalt: Eine Spalte, in der fast überall ein @ steht, wird E-Mail; Nummern, die mit 015, 016 oder 017 beginnen, werden Mobilnummern. Die Zuordnung bleibt immer ein Vorschlag, den Sie in der Tabelle unter „Spalten zuordnen“ ändern können.

VCF aufs iPhone übertragen

Am einfachsten geht es per Mail an sich selbst. Öffnen Sie den Anhang in der Mail-App auf dem iPhone, zeigt iOS die Kontakte der Datei und bietet an, alle auf einmal hinzuzufügen. Per AirDrop vom Mac funktioniert es genauso. Bei großen Listen ist iCloud der sauberere Weg: Apple beschreibt in der Anleitung „Kontakte auf iCloud.com importieren“, dass Sie unter icloud.com/contacts über das Plus-Zeichen „Kontakt importieren“ wählen; enthält die vCard mehrere Personen, legt iCloud für jede einen eigenen Eintrag an. Dafür brauchen Sie laut Apple ein Tablet oder einen Computer. Die Kontakte landen in „Alle Kontakte“ und erscheinen kurz darauf auf jedem Gerät mit demselben Apple Account.

VCF auf Android und in Google Kontakte importieren

Auf Android-Handys mit der Google-Kontakte-App öffnen Sie den Bereich „Korrigieren und verwalten“ und wählen „Aus Datei importieren“. Die App fragt, in welches Konto die Kontakte sollen. Nehmen Sie das Google-Konto, nicht „Gerät“, dann sind die Kontakte auch nach einem Handywechsel noch da. Samsung-Geräte haben eine eigene Kontakte-App, dort heißt der Weg „Kontakte verwalten“ und dann „Kontakte importieren“. Am Computer geht es über contacts.google.com und den Punkt „Importieren“ am linken Rand. Google Kontakte nimmt dort übrigens auch CSV-Dateien an. Für Android allein brauchen Sie die Umwandlung also nicht unbedingt, wohl aber, wenn die Spaltennamen Ihrer Liste nicht zu Googles Vorlage passen. Die Menünamen in diesem Abschnitt haben wir am 01.10.2026 notiert, aber nicht in einer Anleitung von Google oder Samsung belegt gefunden; je nach App-Version können sie abweichen.

Outlook: wann die CSV der bessere Weg ist

Für Outlook unter Windows beschreibt Microsoft in der Anleitung „Importieren oder Exportieren von Kontakten in Outlook mithilfe einer .csv-Datei“ den Weg über eine CSV-Datei: „Datei“, „Öffnen und exportieren“, „Importieren/Exportieren“ und „Kommagetrennte Werte“. Eine Anleitung für den Import einer VCF-Datei mit vielen Kontakten haben wir bei Microsoft nicht gefunden (Stand 01.10.2026). Wer eine Liste nach Outlook holen will, nimmt deshalb am sichersten die CSV selbst. Die VCF aus diesem Werkzeug hilft dort, wenn Sie einzelne Kontakte weitergeben wollen, etwa als Anhang an eine Mail. Für die eigene Visitenkarte als QR-Code zum Abscannen gibt es den QR-Code für die Visitenkarte.

Führende Null, Umlaute, Datum: die typischen Excel-Fehler

Die häufigste Panne passiert schon in Excel. Wer eine Spalte mit Telefonnummern als Zahl formatiert, verliert die führende Null: Aus 0171 2119261 wird 1712119261, bei langen Nummern sogar 1,71212E+11. Das Werkzeug kann die verlorene Null nicht zurückraten, meldet aber jede Nummer, die ohne 0 oder + beginnt. Abhilfe schafft es, die Spalte in Excel vor dem Eintippen als „Text“ zu formatieren.

Umlaute gehen verloren, wenn das Programm die Zeichenkodierung falsch rät. Excel speichert „CSV (Trennzeichen-getrennt)“ unter Windows in Windows-1252, „CSV UTF-8“ dagegen in UTF-8 mit einer Markierung am Dateianfang. Das Werkzeug liest zuerst streng als UTF-8 und schaltet bei ungültigen Zeichen auf Windows-1252 um; die erkannte Kodierung steht unter dem Upload-Feld. Die VCF-Datei selbst ist immer UTF-8. Die deutsche Excel-Fassung trennt Spalten mit Semikolon, die englische mit Komma; auch das erkennt das Werkzeug selbst.

Geburtstage nimmt das Werkzeug als 12.04.1985, 12.4.85, 1985-04-12 oder als Excel-Datum an. Ein Datum mit Schrägstrichen wie 04/03/1971 liest es bei deutschen Spaltennamen als Tag/Monat, sonst wie das englische Outlook als Monat/Tag, und meldet jeden Fall, der beides sein kann. Ohne Jahr („12.04.“) hängt es von der Version ab: vCard 4.0 kennt Tage ohne Jahr und speichert BDAY:--0412 (RFC 6350, Abschnitt 4.3.1). vCard 3.0 verlangt ein Datum mit Jahr (RFC 2426 mit RFC 2425, Abschnitt 5.8.4); dort schreibt das Werkzeug den Tag in die Notiz und weist darauf hin. Das leere Datum „0.0.00“ aus dem Outlook-Export wird ignoriert. Was nicht als Datum erkennbar ist, landet mit dem Vermerk „Geburtstag:“ in der Notiz, damit nichts verloren geht.

vCard 3.0 oder 4.0, und was in der Datei steht

vCard 3.0 ist in RFC 2426 beschrieben und die verbreitetste Fassung; iCloud nimmt laut Apple vCard-Dateien mit mehreren Personen an. vCard 4.0 aus RFC 6350 ist neuer, aber nicht überall gleich gut unterstützt. Nehmen Sie 3.0, wenn Sie keinen bestimmten Grund für 4.0 haben. Eine Karte in der Datei sieht so aus:

BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
FN:Erika Mustermann
N:Mustermann;Erika;;;
TEL;TYPE=CELL,VOICE,PREF:+491711234567
EMAIL;TYPE=INTERNET,PREF:erika@example.de
BDAY:1964-08-12
END:VCARD

Dazu hält sich das Werkzeug an drei Regeln der Norm, an denen einfache Konverter scheitern. Jede Zeile endet mit CRLF. Zeilen über 75 Byte werden gefaltet, die Fortsetzung beginnt mit einem Leerzeichen, und ein Umlaut wird dabei nie zerteilt. Komma, Semikolon, Backslash und Zeilenumbruch im Inhalt werden mit einem Backslash maskiert, sonst würde „Weiß; Söhne“ im Firmennamen als zwei Felder gelesen. Wer die Rohdaten danach noch als Tabelle braucht, findet Hilfe beim Datei-Konverter.

Ihre Kontakte verlassen den Browser nicht

Eine Kontaktliste enthält personenbezogene Daten anderer Menschen. Viele Online-Konverter laden die Datei dafür auf ihren Server. Hier geschieht das nicht: Datei lesen, Excel entpacken, Spalten zuordnen und die VCF-Datei bauen erledigt Ihr eigener Browser, ohne Bibliothek von fremden Servern. Nachgemessen am 01.10.2026 im Netzwerkprotokoll des Browsers: Beim Einlesen und Umwandeln einer Liste geht keine Anfrage mit Kontaktdaten hinaus. Gezählt wird nur, dass umgewandelt wurde, ohne Inhalt. Wie alle kostenlosen Tools dieser Website lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog Google Analytics und Google AdSense; Ihre Kontakte erhalten auch diese Dienste nicht. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Wie wandle ich eine CSV-Datei in VCF um, unter Windows 10, Mac oder Android?

Mit diesem Werkzeug im Browser, ohne Programm zu installieren. Es läuft unter Windows 10 und 11, auf dem Mac und auf Android-Handys gleich: Liste laden oder aus Excel einfügen, Zuordnung der Spalten prüfen, kontakte.vcf herunterladen. Eine Freeware brauchen Sie dafür nicht.

Kann ich eine Excel-Datei direkt in VCF umwandeln?

Ja, Dateien im Format .xlsx liest das Werkzeug direkt, und zwar das erste Tabellenblatt. Das alte Format .xls nicht; speichern Sie solche Dateien in Excel als .xlsx oder als CSV UTF-8. Sie können den Tabellenbereich auch in Excel kopieren und in das Textfeld einfügen.

Wie importiere ich die VCF-Datei in die iPhone-Kontakte?

Schicken Sie sich die Datei per Mail oder AirDrop und tippen Sie den Anhang an; das iPhone bietet an, alle Kontakte hinzuzufügen. Bei großen Listen geht es am Computer über icloud.com/contacts, Plus-Zeichen und Kontakt importieren. Dann erscheinen die Kontakte auf allen Geräten mit demselben Apple Account.

Wie importiere ich eine VCF-Datei in Outlook?

Für ganze Listen beschreibt Microsoft den Import über eine CSV-Datei: Datei, Öffnen und exportieren, Importieren/Exportieren und Kommagetrennte Werte. Einen dokumentierten Weg für eine VCF-Datei mit vielen Kontakten nennt diese Anleitung nicht (Stand 01.10.2026). Testen Sie eine VCF deshalb zuerst mit wenigen Kontakten oder importieren Sie die CSV direkt.

Ist eine VCF-Datei gefährlich?

Eine VCF-Datei ist reiner Text mit Namen, Nummern und Adressen und enthält keinen ausführbaren Code. Öffnen Sie trotzdem keine Anhänge von Unbekannten, denn hinter einer Endung kann sich eine andere Datei verbergen. Eine Datei aus diesem Werkzeug enthält nur die Spalten Ihrer eigenen Liste, die Sie vorher in der Vorschau sehen.

Werden meine Kontakte hochgeladen?

Nein. Datei lesen, Excel entpacken, Spalten zuordnen und die VCF-Datei bauen erledigt Ihr Browser. Im Netzwerkprotokoll ist beim Umwandeln keine Anfrage mit Kontaktdaten zu sehen; gezählt wird nur, dass umgewandelt wurde. Google Analytics und Google AdSense laufen je nach Einwilligung wie auf allen Tools dieser Website und erhalten Ihre Kontakte ebenfalls nicht.

Das Werkzeug schreibt vCard nach RFC 2426 (Version 3.0) und RFC 6350 (Version 4.0) und liest CSV nach RFC 4180. Wie ein Adressbuch die Felder anzeigt, entscheidet die jeweilige App; prüfen Sie vor dem Import großer Listen eine Datei mit wenigen Kontakten. Sichern Sie Ihr Adressbuch vor dem Import, damit Sie doppelte Einträge zurücknehmen können. Für die Erlaubnis, fremde Kontaktdaten zu verarbeiten, sind Sie selbst verantwortlich; keine Rechtsberatung.