Die kurze Antwort
Datei hochladen, Zielformat aus der Liste wählen, auf „Konvertieren“ klicken – das Ergebnis wird direkt heruntergeladen. Der Konverter erkennt das Quellformat an der Dateiendung und zeigt nur Zielformate an, die für diese Datei tatsächlich möglich sind. Pro Datei sind 200 MB erlaubt, eine Dateiumwandlung darf bis zu drei Minuten dauern. Die Datei wird nach der Auslieferung gelöscht.
Dateien umwandeln: welches Format in welches geht
Die Tabelle zeigt, was innerhalb einer Gruppe und über Gruppengrenzen hinweg geht. Innerhalb einer Gruppe lässt sich jedes Format in jedes andere umwandeln.
| Gruppe | Formate | Zusätzliche Ziele |
|---|---|---|
| Dokumente | PDF, DOCX, DOC, ODT, RTF, TXT, XLSX, XLS, CSV, ODS, PPTX, PPT, ODP, Markdown (MD), HTML | PDF → JPG, PNG, TIFF, WebP (eine Seite pro Bild; ab zwei Seiten als ZIP) und → EPUB, MOBI, AZW3 |
| Bilder | JPG, PNG, WebP, GIF, BMP, TIFF, ICO, HEIC/HEIF, AVIF; SVG und PSD nur als Quelle | jedes Bild → PDF; animiertes GIF → MP4, WebM & Co. |
| Audio | MP3, WAV, FLAC, AAC, OGG, M4A, Opus, WMA, AIFF | Audio → MP4/MKV/WebM (nur Tonspur, ohne Bild) |
| Video | MP4, MOV, AVI, MKV, WebM, FLV, WMV, MPEG, M4V, 3GP | Video → MP3, WAV, FLAC … (Tonspur), Video → GIF |
| E-Books | EPUB, MOBI, AZW3, FB2, LIT, PDB | E-Book → PDF, EPUB → TXT |
| Daten | JSON, YAML/YML, XML | – |
Zusammen sind das 58 Dateiendungen. Im Hintergrund arbeiten die üblichen Werkzeuge, die auch auf einem Linux-Rechner installiert wären: LibreOffice für Office-Dokumente und PDF, ffmpeg für Audio und Video, Pandoc für Markdown und HTML, Calibre für E-Books und Pillow für Bilder.
Die häufigsten Umwandlungen mit eigener Anleitung
Für die verbreitetsten Format-Paare gibt es jeweils eine eigene Seite mit Hinweisen, worauf beim jeweiligen Format zu achten ist:
- PDF in Word · Word in PDF · Excel in PDF
- JPG in PDF · PDF in JPG
- HEIC in JPG · PNG in JPG · JPG in PNG · WebP in JPG · AVIF in JPG · SVG in PNG
- MP4 in MP3 · MOV in MP4 · WAV in MP3
Was bei der Dateikonvertierung verloren gehen kann
Ein Konverter kann nur übertragen, was das Zielformat auch abbilden kann. Die wichtigsten Fälle:
- PDF → Word/ODT: Fließtext und einfache Tabellen kommen gut an, mehrspaltige Layouts, Formulare und Grafikpositionen nicht immer. Gescannte PDFs enthalten nur Bilder – daraus wird kein bearbeitbarer Text, dafür wäre OCR nötig.
- PNG/TIFF → JPG: JPG ist verlustbehaftet und kennt keine Transparenz. Transparente Flächen werden weiß, feine Linien und Text können Artefakte bekommen. Für Grafiken mit Transparenz ist PNG oder WebP das bessere Ziel – Details im Vergleich der Bildformate.
- Kompressionsstufe: Bilder werden mit fester Qualität gespeichert – JPG in Stufe 75, WebP in Stufe 80 (jeweils von 100). Das ist der übliche Kompromiss aus Schärfe und Dateigröße; einen Regler gibt es hier nicht. Wer die Stufe selbst bestimmen will, nutzt Bilder komprimieren.
- SVG → PNG/JPG: Aus der Vektorgrafik wird ein Pixelbild in fester Größe. Skalieren ohne Qualitätsverlust ist danach nicht mehr möglich.
- WAV/FLAC → MP3: Von verlustfrei zu verlustbehaftet. Das ist für Sprache und Musik zum Anhören unproblematisch, aber der Weg zurück (MP3 → WAV) macht die Datei nur größer, nicht besser.
- Video → Video: Wird neu kodiert. Das Ergebnis ist etwas kleiner oder größer als das Original und verliert minimal an Qualität; für ein Video, das nur einen anderen Container braucht (MOV → MP4), ist das in der Praxis nicht sichtbar.
- Excel → CSV: Nur das erste Tabellenblatt, ohne Formeln, Formatierungen und Diagramme – CSV kennt nur Werte.
- E-Books → PDF: Der Text wird auf feste Seiten umbrochen. Auf dem E-Reader ist EPUB fast immer die bessere Wahl, PDF nur zum Drucken.
Mehrere Dateien auf einmal
Sie können mehrere Dateien gleichzeitig auswählen oder in das Feld ziehen, solange sie dasselbe Format haben – zum Beispiel 30 HEIC-Fotos vom iPhone. Der Konverter wandelt sie nacheinander um und lädt jedes Ergebnis einzeln herunter; der Fortschrittsbalken zeigt, welche Datei gerade dran ist. Bei gemischten Formaten (ein PDF und drei Bilder) starten Sie die Gruppen bitte getrennt.
Online umwandeln oder ein Programm installieren?
Wer nach einem Dateikonverter sucht, landet oft bei Software-Empfehlungen. Beides hat seinen Platz, und die Entscheidung hängt an drei Fragen:
- Wie oft? Für ein paar Umwandlungen im Monat lohnt keine Installation. Wer täglich Stapel von Rechnungen oder Fotoserien durchschleust, ist mit einem lokalen Programm schneller – dann laufen die Dateien nicht einzeln durch den Browser.
- Wie vertraulich? Bei dieser Seite wird die Datei an einen Server in Deutschland übertragen und nach dem Download gelöscht. Bei Personalakten, Verträgen oder Ausweis-Scans ist ein Programm auf dem eigenen Rechner trotzdem die sauberere Wahl – es verlässt nichts das Gerät.
- Wie exotisch? Die hier abgedeckten Formate reichen für den Alltag. Für CAD-Zeichnungen, RAW-Dateien einzelner Kamerahersteller oder Spezialformate aus der Buchhaltung braucht es das jeweilige Fachprogramm.
Die verbreiteten kostenlosen Programme für den Eigenbedarf sind LibreOffice (Office-Dokumente und PDF), ffmpeg oder ein Aufsatz wie HandBrake (Audio und Video) und Calibre (E-Books) – dieselben Werkzeuge, die auch hier im Hintergrund arbeiten. Der Unterschied ist nur, wo sie laufen.
Datenschutz und Verarbeitung
Die Datei wird verschlüsselt (HTTPS) an einen Server in Deutschland übertragen, dort in einem temporären Ordner umgewandelt und mit der Antwort zurückgeschickt. Direkt nach der Auslieferung wird dieser Ordner gelöscht. Es gibt keine Nutzerkonten, keine Verlaufsliste und keine Weitergabe an Dritte. Für Dateien, die das Gerät gar nicht erst verlassen sollen – etwa Ausweis-Scans oder Verträge – sind Werkzeuge sinnvoller, die komplett im Browser arbeiten, zum Beispiel das Passbild-Tool oder Bilder komprimieren.
Wenn das nicht hilft
- „Dateityp wird nicht unterstützt“: Der Konverter erkennt das Format an der Endung. Fehlt sie oder ist sie falsch (z. B. eine JPG-Datei mit Endung .jpeg_large aus einem Download), Datei umbenennen und erneut versuchen.
- „Datei zu groß (max. 200 MB)“: Video vorher kürzen oder in geringerer Auflösung exportieren; große PDFs ggf. aufteilen.
- Umwandlung bricht nach einigen Minuten ab: Das Zeitlimit von drei Minuten wurde überschritten – typisch bei langen Videos in 4K. Auflösung reduzieren oder in Abschnitten umwandeln.
- PDF lässt sich nicht umwandeln: Passwortgeschützte oder beschädigte PDFs kann LibreOffice nicht öffnen. Schutz vorher im PDF-Programm entfernen.
- Word-Datei sieht nach PDF anders aus: Fehlende Schriftarten werden ersetzt. Schriften als Standardschriften (Arial, Calibri, Times) setzen oder das PDF direkt in Word über „Speichern unter“ erzeugen.
Wenn es um viele Dateien, wiederkehrende Abläufe oder ein Dokument geht, das partout nicht will: IT-Hilfe per Fernwartung – Formatprobleme lassen sich meist in einer kurzen Sitzung lösen.