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Passwort-Generator: sicher und auf Wunsch merkbar

Dieses Werkzeug erzeugt Passwörter mit dem Zufallsgenerator Ihres Browsers. Sie werden weder gespeichert noch an einen Server gesendet.

Hier steht schon ein neues, zufälliges Passwort für Sie bereit. Kopieren Sie es oder wählen Sie „Passphrase“, um stattdessen mehrere deutsche Wörter zu erhalten, die sich leichter merken lassen.

Von · · · Datenquelle: BSI, NIST SP 800-63B-4 · Methodik

Danach gehört das Ergebnis in einen Passwort-Manager: Passwort-Manager einrichten.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen. Die Einordnung folgt BSI und NIST. Die Stärke in Bit ist eine Rechnung für zufällig erzeugte Passwörter, keine Garantie. Ein Passwort schützt nur, solange es geheim bleibt und nur für ein Konto gilt. Manche Dienste erlauben nur bestimmte Zeichen oder Längen; das steht an der Quelle, also in deren Hilfeseiten. Für Vollständigkeit und Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr; Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

So nutzen Sie den Passwort-Generator

Beim Laden der Seite steht oben schon ein Passwort mit 16 Zeichen. Klicken Sie auf „Kopieren“ und fügen Sie es dort ein, wo Sie es brauchen. Mit „Neu“ erzeugen Sie ein anderes, mit „5 Vorschläge auf einmal“ eine Auswahl, aus der Sie eines kopieren. Der Regler stellt die Länge von 8 bis 64 Zeichen ein. Vier Schalter bestimmen, welche Zeichenarten vorkommen: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und 26 Sonderzeichen. In der Voreinstellung sind alle vier aktiv, der Zeichenvorrat hat dann 88 Zeichen.

Jede gewählte Zeichenart kommt im Ergebnis mindestens einmal vor. Fehlt eine, wirft der Generator das ganze Passwort weg und zieht neu, statt ein Zeichen nachträglich einzusetzen. So bleibt jedes zulässige Passwort gleich wahrscheinlich. Der Schalter „Verwechselbare Zeichen weglassen“ entfernt 0, O, o, 1, l, I und den senkrechten Strich. Das hilft, wenn Sie ein Passwort abtippen oder vorlesen müssen. Die Stärke steht direkt unter dem Ergebnis, der Rechenweg steht darunter.

Passwort oder Passphrase: was ist besser?

Beides ist sicher, wenn der Zufall stimmt. Der Unterschied liegt in der Handhabung. Ein Passwort wie q7#Lm2$vXe9!Rt4K kann sich niemand merken. Das ist kein Nachteil, solange es im Passwort-Manager liegt und per Einfügen eingetragen wird. Für alle Konten, die Ihr Manager verwaltet, ist das Zufallspasswort die richtige Wahl.

Eine Passphrase brauchen Sie dort, wo Sie tippen oder sich erinnern müssen: für den Passwort-Manager selbst, die Anmeldung am Rechner oder die Verschlüsselung einer Festplatte. Sechs zufällige Wörter sind länger als ein Passwort mit 16 Zeichen, aber leichter zu merken und auf dem Handy leichter zu tippen. Das BSI beschreibt genau diese Methode: 5 bis 6 zufällig gewählte Wörter aus dem Wörterbuch, getrennt durch Leerzeichen. Das Ergebnis sei leicht zu merken, leicht zu tippen und für Angreifer schwer zu brechen.

Wie lang muss ein Passwort sein? BSI und NIST im Vergleich

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das US-Institut NIST geben Zahlen vor, die sich auf den ersten Blick unterscheiden. Beide sagen im Kern: Länge zählt mehr als Sonderzeichen. Stand der Quellen ist der 17.10.2026.

Vorgaben zur Passwortlänge
QuelleVorgabe
BSI, kurz und komplexmindestens 8 Zeichen aus vier Zeichenarten
BSI, lang und weniger komplexmindestens 25 Zeichen
BSI, Passphrase5 bis 6 zufällig gewählte Wörter
BSI, WLAN (WPA2, WPA3)mindestens 20 Zeichen
NIST SP 800-63B-4, Passwort alleinmindestens 15 Zeichen
NIST SP 800-63B-4, mit zweitem Faktormindestens 8 Zeichen

Das NIST empfiehlt außerdem Diensten, Passwörter bis mindestens 64 Zeichen zuzulassen, und verbietet eine Pflicht zur Zeichenmischung und den regelmäßigen Wechsel. Neue Passwörter sollen gegen Listen bekannter, geleakter Passwörter geprüft werden. Das ist eine Vorgabe für Anbieter, nicht für Sie. Viele Seiten fordern trotzdem Sonderzeichen, deshalb sind hier standardmäßig alle vier Zeichenarten an. Das BSI rät außerdem, jedes Passwort nur für einen Zugang zu verwenden.

Daraus folgen die Vorgaben dieses Werkzeugs: 16 Zeichen für Passwörter und 6 Wörter für Passphrasen. Das ist eine Einordnung, keine Norm. Sie liegt über dem NIST-Minimum von 15 Zeichen und bei den Wörtern in der BSI-Spanne.

Was „Bit“ bei der Stärke bedeutet

Die Stärke in Bit zählt, wie viele gleich wahrscheinliche Ergebnisse der Generator ausgeben kann. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt diese Zahl. Bei zufälligen Zeichen gilt: Länge mal log2 des Zeichenvorrats. Ein Passwort mit 16 Zeichen aus 88 möglichen kommt auf 16 × 6,459 = 103,35 Bit. Weil Passwörter ohne alle gewählten Zeichenarten verworfen werden, sinkt der Wert um 0,24 Bit auf 103,1 Bit.

Weitere Beispiele: Ein Passwort mit 20 Zeichen aus 62 (Buchstaben und Ziffern) hat 119,1 Bit. Eine Passphrase aus 6 Wörtern der 7.776er-Liste hat 77,5 Bit, mit 5 Wörtern sind es 64,6 und mit 4 Wörtern 51,7 Bit. Die Stufen „schwach“, „mittel“, „stark“ und „sehr stark“ (unter 50, ab 50, ab 70, ab 100 Bit) sind unsere grobe Einteilung ohne Normbezug.

Die Zahl gilt nur, wenn der Zufall im Spiel ist. Ein selbst ausgedachtes Passwort wie „Sommer2026!“ hat 11 Zeichen, aber kaum Bit, weil Angreifer solche Muster zuerst probieren. Deshalb bewertet diese Seite keine eigenen Eingaben. Ein Bit-Wert schützt auch nicht davor, dass jemand das Passwort auf einer Fake-Seite abgreift oder ein Schadprogramm mitliest.

Passphrase aus deutschen Wörtern erstellen

Die Wörter stammen aus der Liste dys2p/wordlists-de (Datei de-7776-v1.txt, Lizenz wahlweise CC0). Sie hat genau 7.776 Wörter, das ist 6 hoch 5, wie beim Würfeln mit fünf Würfeln. Alle Wörter bestehen nur aus den Buchstaben a bis z. Es gibt keine Umlaute und kein ß. Das passt zur Empfehlung des BSI, auf solche Zeichen zu verzichten, weil sie auf ausländischen Tastaturen fehlen können. Die Passphrase lässt sich damit überall eintippen.

Die Liste lädt erst, wenn Sie zum ersten Mal „Passphrase“ wählen. Sie ist rund 80 KB groß, der Generator prüft danach, dass es genau 7.776 verschiedene Wörter sind. Bei 6 Wörtern gibt es 7.776 hoch 6, also rund 2,2 · 1023 mögliche Passphrasen. Als Trennzeichen stehen Leerzeichen, Bindestrich, Punkt oder eine zufällige Ziffer zur Wahl. Jede Ziffer als Trenner bringt etwa 3,3 Bit mehr. „Ersten Buchstaben jedes Wortes groß“ erhöht die Stärke nicht, es hilft nur bei Seiten, die Großbuchstaben verlangen. Die Liste ist eine unveränderte, frei nutzbare Wortliste und enthält auch derbe Wörter. Ein paar Mal „Neu“ zu klicken kostet kaum Stärke (bei 10 Versuchen höchstens etwa 3 Bit).

Nehmen Sie die Wörter so, wie sie kommen. Wer Wörter nach Geschmack austauscht, senkt die Stärke, weil Menschen nicht zufällig wählen. Merken können Sie sich eine Passphrase als kurze, unsinnige Geschichte oder als Bild. Ein Passwort „mit eigenen Worten“ bietet dieses Werkzeug bewusst nicht an: Eine Ableitung aus eigenen Wörtern wäre nicht zufällig und die angezeigte Stärke dann falsch.

Warum dieser Generator nichts überträgt

Die Zufallszahlen kommen aus crypto.getRandomValues, der Schnittstelle des Browsers für kryptografisch sicheren Zufall (W3C Web Cryptography API). Math.random kommt nirgends vor. Die Auswahl erfolgt per Rejection Sampling statt mit einem einfachen Rest (Modulo). Ein Zufallswert hat 232 Möglichkeiten, die sich nicht glatt durch 7.776 teilen. Der Rest würde kleine Indizes etwas bevorzugen. Deshalb gilt eine Grenze von 4.294.964.736. Die 2.560 Werte darüber werden verworfen, aus den übrigen wird der Index berechnet. Jedes Wort ist damit gleich wahrscheinlich.

Der Generator läuft in einem abgeschotteten Rahmen, der Datei rechner.html. Sie lädt keine Fremdskripte, und eine strenge Content-Security-Policy erlaubt ihr weder fremde Skripte noch Verbindungen ins Netz. Werbung und Statistik laufen auf der äußeren Seite und können nicht in den Rahmen hineinsehen. Erzeugte Passwörter bleiben im Arbeitsspeicher des Rahmens. Sie landen weder in der Adresszeile noch im lokalen Speicher, und sie werden nicht gesendet. Auch Ihre Einstellungen merkt sich niemand, nach dem Neuladen gelten wieder die Voreinstellungen.

Wer es nachprüfen will, öffnet mit F12 den Netzwerk-Reiter und klickt auf „Neu“. Das Passwort selbst taucht dort nie auf. Beim ersten Klick meldet die äußere Seite nur, dass das Werkzeug benutzt wurde (der Name des Werkzeugs, ohne Passwort), und lädt eine Anzeige. Beim ersten Wechsel zur Passphrase kommt die Wortliste dazu, eine Datei dieser Domain. Ein einfacheres Zufallspasswort ohne Passphrase und Stärkeanzeige bietet auch das Text-Toolkit.

Passwörter sicher aufbewahren

Das BSI empfiehlt einen Passwort-Manager. Dann müssen Sie sich nur ein starkes Passwort merken, am besten eine Passphrase, und alle anderen Konten bekommen ein eigenes Zufallspasswort. Wie Sie einen Manager einrichten, steht im Ratgeber Passwort-Manager für Einsteiger. Schalten Sie bei wichtigen Konten zusätzlich einen zweiten Faktor ein.

Ein frisch erzeugtes Passwort taucht in keiner Leak-Liste auf. Alte Passwörter sollten Sie dagegen prüfen: Im Werkzeug Passwort geleakt prüfen sehen Sie, ob eines schon bekannt ist. Auch ein PDF mit Passwort ist nur so sicher wie das Passwort selbst. Wie Sie ein PDF schützen, zeigt PDF-Passwort. Weitere Prüfungen für Rechner und Netz finden Sie unter IT und Sicherheit.

Häufige Fragen

Was ist ein guter Passwortgenerator?

Ein guter Passwortgenerator zieht seine Zeichen aus dem kryptografischen Zufallsgenerator des Browsers, verteilt sie gleichmäßig, zeigt offen an, wie stark das Ergebnis ist, und sendet nichts an einen Server. Dieser Generator arbeitet so: Er nutzt crypto.getRandomValues, verwirft beim Ziehen ungleich verteilte Werte (Rejection Sampling) und gibt die Stärke in Bit an. Prüfen können Sie das im Netzwerk-Reiter der Entwicklerwerkzeuge (F12): Das Passwort verlässt die Seite nie. Beim ersten Erzeugen erscheint dort nur die Zählung, dass das Werkzeug benutzt wurde, und eine Anzeige, jeweils ohne Passwort.

Gibt es einen kostenlosen Passwortgenerator?

Ja. Dieser Generator ist kostenlos und braucht weder Konto noch Anmeldung. Die Seite finanziert sich über Werbung. Der Generator läuft in einem abgeschotteten Rahmen ohne Fremdskripte, die Werbung kann nicht hineinsehen und erzeugte Passwörter erreichen sie nicht. Auch die meisten Passwort-Manager und Browser haben einen Generator eingebaut.

Gibt es einen Passwortgenerator für den Datenschutz?

Ja, wenn der Generator im Browser rechnet und nichts speichert. Hier werden Passwörter und Passphrasen nur auf Ihrem Gerät erzeugt und weder gespeichert noch gesendet. Auch Ihre Einstellungen werden nicht gespeichert. Die Wortliste für Passphrasen ist eine statische Datei dieser Domain. Die Statistik der Seite zählt, dass das Werkzeug benutzt wurde, aber nicht, was dabei herauskam.

Gibt es einen Passwortgenerator von Google?

Ja. Der Browser Chrome schlägt beim Registrieren auf Webseiten ein Passwort vor und speichert es im Google-Passwortmanager, wenn Sie es übernehmen. Dieser Generator hier ist ein eigenes Werkzeug von MörsbergerIT und hat damit keine Verbindung.

Wie erstelle ich eine Passphrase?

Wählen Sie oben „Passphrase“, stellen Sie 6 Wörter ein und ein Trennzeichen, das die Webseite erlaubt, und klicken Sie auf „Neu“, falls Ihnen der Satz gar nicht zusagt. Übernehmen Sie ihn so, wie er erzeugt wurde. Tauschen Sie keine Wörter nach Geschmack aus, denn das senkt die Stärke. Merken Sie sich die Wörter als kleine Geschichte oder als Bild und speichern Sie die Passphrase zusätzlich im Passwort-Manager.

Was heißt Passphrase auf Deutsch?

Sinngemäß ist eine Passphrase ein Passwortsatz: ein langes Passwort aus mehreren Wörtern statt aus einem einzelnen. Im Deutschen wird meist das englische Wort Passphrase selbst benutzt. Das BSI beschreibt die Methode als 5 bis 6 zufällig gewählte Wörter, getrennt durch Leerzeichen.

Die Stärke in Bit gilt nur für Passwörter und Passphrasen, die dieses Werkzeug selbst zufällig erzeugt, nicht für selbst ausgedachte oder nachträglich veränderte. Die Stufen sind unsere eigene Einteilung, keine Norm. BSI-Angaben und NIST SP 800-63B-4 sind mit Stand 17.10.2026 wiedergegeben und können sich ändern. Ein starkes Passwort schützt nicht vor Phishing, Schadprogrammen oder einem Datenleck beim Anbieter. Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr.