Warum ein Logo den Code nicht unlesbar macht
Ein QR-Code trägt neben den Daten zusätzliche Korrekturdaten. Fehlt ein Teil, rechnet der Leser ihn daraus zurück. Laut DENSO WAVE, dem Erfinder des QR-Codes gibt es vier Stufen: L stellt bis zu 7 % der Codewörter wieder her, M 15 %, Q 25 % und H 30 %. M wird dort als die am häufigsten gewählte Stufe genannt. Ein Logo in der Mitte verdeckt Module, und für den Leser sind das beschädigte Stellen. Deshalb steht die Fehlerkorrektur auf dieser Seite fest auf H.
Die Logo-Breite wählen Sie als Anteil der Codebreite. Weil das Logo-Feld quadratisch ist, verdeckt es einen viel kleineren Teil der Fläche: Bei 20 % Breite sind es 4 %, bei 28 % sind es 7,84 %. Wie viele Codewörter das trifft, hängt davon ab, welche Module unter dem Feld liegen. Eine feste Grenze lässt sich daraus nicht ableiten. Das Werkzeug rechnet deshalb nicht, sondern prüft: Es liest den fertigen Code mit der Bibliothek jsQR wieder ein, als wäre er ein Foto, und vergleicht das Ergebnis Byte für Byte mit Ihrem Link.
Was die Seite aus Link und Logo macht
Im Code steht nur der Link. Das Logo ist ein Bild, das über die Module gelegt wird, mit einem weißen Feld dahinter, damit sich Logo und Muster nicht vermischen. Für das Beispiel steht im Code genau https://www.beispiel.de/angebot, 31 Byte. Die Tabelle zeigt alle Regeln. Stand: 28.09.2026.
| Feld | Format im Code | Quelle/Regel |
|---|---|---|
| Ziel-Adresse | https://www.beispiel.de/angebot, unverändert | fehlt https://, ergänzt das Werkzeug es; bei http:// kommt eine Warnung |
| Fehlerkorrektur | Stufe H, fest eingestellt | DENSO WAVE: bis zu 30 % der Codewörter wiederherstellbar |
| Logo-Breite | 16, 20, 24 oder 28 % der Codebreite | Fläche = Breite zum Quadrat: 2,56 / 4 / 5,76 / 7,84 % |
| Logo-Feld | weißes Quadrat in der Mitte, auf ganze Module gerundet | Werkzeug; das Feld liegt symmetrisch zur Codemitte |
| Logo-Datei | nicht im Code, nur im Bild (PNG, SVG) | PNG, JPG, SVG oder WebP, lokal gelesen |
| Ruhezone | 4 Module weißer Rand je Seite | DENSO WAVE |
Logo-Breite: beim Standardwert anfangen
Vorgewählt sind 20 %. Besteht der Lesetest, können Sie auf 24 oder 28 % gehen, wenn das Logo sonst zu klein wirkt. Schlägt er fehl, meldet die Seite das ausdrücklich und rät zu einer kleineren Breite. Ein Logo mit feinen Linien oder kleiner Schrift ist auf 20 mm Codebreite kaum zu erkennen. Eine Bildmarke oder ein einzelner Buchstabe wirkt dort besser als der ganze Schriftzug. Dateien mit transparentem Hintergrund sitzen sauber auf dem weißen Feld.
Kurzer Link, größere Module
Stufe H braucht mehr Platz für Korrekturdaten. Derselbe Link wird dadurch dichter: https://www.beispiel.de/angebot passt mit Stufe M in 29 × 29 Module, mit H braucht er 33 × 33. Nach den Angaben von DENSO WAVE zu den Versionen sind das Version 3 und Version 4. Hängen Sie Kampagnenparameter wie ?utm_source=flyer&utm_medium=print&utm_campaign=herbst2026 an, wächst der Code mit H auf 53 Module je Seite. Kürzen Sie den Link, wo es geht.
Wie groß ein Modul im Druck wird, rechnet das Werkzeug für die Druckgröße aus, die Sie wählen. Unter 0,17 mm warnt es, das ist nach DENSO WAVE das kleinste Modul auf einem Laserdrucker mit 600 dpi. Der 33-Module-Code aus dem Beispiel kommt bei 20 mm Kantenlänge samt Ruhezone auf 0,49 mm je Modul. Für Plakate und Schaufenster, die aus Entfernung gescannt werden, hilft der Größenrechner nach Scanabstand.
SVG für Druckerei und Layout, PNG für den Bildschirm
Die SVG-Datei ist eine Vektorgrafik. Die Module bleiben in jeder Größe scharf, und das Logo ist eingebettet. Laden Sie ein PNG- oder JPG-Logo hoch, bleibt es auch in der SVG ein Pixelbild; für große Drucke ist deshalb ein Logo als SVG die bessere Quelle. Die PNG passt in Präsentationen, Newsletter und Webseiten. Die Seite bietet außerdem eine Druckkarte im Visitenkartenformat und einen A6-Aufsteller mit Titel, gedruckt über den Browser.
Der Lesetest arbeitet mit dem Bild auf dem Bildschirm. Ein Druck auf glänzendem Papier, in kleiner Größe oder mit schwachem Kontrast verhält sich anders. Scannen Sie deshalb den Probedruck mit mehreren Handys. Einen Code, der schon gedruckt vorliegt, können Sie mit QR-Code lesen am Rechner prüfen.
Statischer Code statt Weiterleitung beim Anbieter
Viele Generatoren für Codes mit Logo erzeugen dynamische Codes: Im Code steht eine Adresse des Anbieters, die auf Ihre Seite weiterleitet. Das erlaubt Statistiken und spätere Änderungen, funktioniert aber nur, solange der Anbieter den Dienst betreibt und das Abo läuft. Hier steht Ihr Link direkt im Code. Er läuft nicht ab und braucht kein Konto. Ändern können Sie ihn nachträglich nicht. Wer das Ziel flexibel halten will, druckt eine Adresse auf der eigenen Domain und leitet sie auf dem eigenen Server weiter.
Für Codes ohne Logo, mit anderen Inhalten oder für Strichcodes gibt es den Barcode- und QR-Generator. Kontaktdaten gehören in den QR-Code für die Visitenkarte, der ohne Logo arbeitet.
Was mit Ihren Angaben passiert
Ihre Logo-Datei und Ihr Link werden nur in Ihrem Browser verarbeitet und nicht hochgeladen. Code, Lesetest, PNG und SVG entstehen in Ihrem Browser; die QR-Bibliothek und der Leser liegen als Dateien auf dieser Website. Im Browsertest vom 28.09.2026 ging beim Erzeugen, Herunterladen und Drucken genau eine Anfrage hinaus: die anonyme Zählung, dass das Werkzeug benutzt wurde, mit dem Namen der Seite und ohne Ihre Eingaben. Gespeichert wird nichts. Google Analytics und AdSense lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog; Ihre Eingaben erhalten auch sie nicht. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.