Kostenloses Tool

WLAN-QR-Code erstellen und als Gästekarte drucken

Dieses Werkzeug macht aus Netzwerkname und Passwort einen WLAN-QR-Code im Format, das iPhone- und Android-Kameras lesen, und legt ihn als druckfertige Gästekarte ab: PDF als A6-Karte, als großes A4-Schild oder vier Karten auf einem A4-Blatt, dazu der Code allein als PNG oder SVG. Ein Chatbot kann Ihnen die Zeichenkette WIFI:T:WPA;S:…;P:…;; nennen, die scanbare Karte zum Aufstellen erzeugt er nicht. Ihr Passwort verlässt dabei den Browser nicht.

Von · · · Datenquelle: ZXing „Barcode Contents“, Abschnitt Wi-Fi

Ihr WLAN

Netzwerkname und Passwort stehen im Router, bei vielen Geräten auch auf dem Aufkleber an der Unterseite. Groß- und Kleinschreibung zählt.

Ihre Karte

Format für PDF und Druck

Ihre Gästekarte

Füllen Sie links mindestens den Netzwerknamen und das Passwort aus. Hier erscheinen die Karte, die Downloads und der Inhalt des Codes. Nach dem ersten Erzeugen aktualisiert sich alles bei jeder Änderung.

In drei Schritten zur Karte am Kühlschrank

Tragen Sie Netzwerkname und Passwort genau so ein, wie sie im Router stehen, und wählen Sie die Verschlüsselung. Bei einer FRITZ!Box finden Sie beides unter „WLAN“ und, für einen getrennten Zugang, unter „Gastzugang“. Danach klicken Sie auf „Karte erzeugen“. Rechts erscheint die Karte so, wie sie gedruckt wird: Überschrift, QR-Code, Netzwerkname, Passwort und eine kurze Anleitung für Ihre Gäste.

Zum Drucken laden Sie die Karte als PDF. Die A6-Karte passt in einen Bilderrahmen im Postkartenformat oder auf einen Tischaufsteller. Wer einen normalen A4-Drucker hat, nimmt „Vier A6-Karten auf A4“ und schneidet entlang der gestrichelten Linien. Für die Wand im Vereinsheim oder im Eingang einer Ferienwohnung gibt es das A4-Schild, dieselbe Karte in doppelter Größe. Den Code allein laden Sie als PNG (für Word oder eine Nachricht) oder als SVG, das in jeder Größe scharf bleibt. Scannen Sie die gedruckte Karte einmal mit dem eigenen Handy, bevor Sie sie aufstellen.

Was im WLAN-QR-Code steht

Ein WLAN-QR-Code ist ein gewöhnlicher QR-Code mit einem kurzen Text in festem Aufbau. Das Format stammt aus dem Open-Source-Projekt ZXing, dessen Beschreibung „Barcode Contents“ es als Vorschlag nach dem Muster des MECARD-Formats festhält. Das Beispiel dort lautet WIFI:T:WPA;S:mynetwork;P:mypass;;. Jedes Feld beginnt mit einem Kürzel und endet mit einem Semikolon, ein zweites Semikolon schließt den Code ab. Die Reihenfolge der Felder spielt laut Beschreibung keine Rolle; dieser Generator schreibt sie wie im Beispiel.

Quelle: ZXing-Wiki „Barcode Contents“, Abschnitt „Wi-Fi Network config (Android, iOS 11+)“, github.com/zxing/zxing/wiki/Barcode-Contents. Stand: 27.09.2026.
FeldBedeutungWerte laut Beschreibung
T:Art der AnmeldungWPA, WEP, nopass für ein offenes Netz, dazu WPA2-EAP für Firmennetze (hier nicht angeboten)
S:Netzwerkname (SSID)Pflichtfeld
P:Passwortwird bei nopass ignoriert und darf dann fehlen
H:verstecktes Netzfreiwillig, true, wenn der Router den Namen nicht aussendet
\Schutzzeichenvor \ ; , " : im Namen oder Passwort

Die Felder E:, A:, I: und PH2: aus derselben Beschreibung gehören zu Firmennetzen mit Benutzerkonto (WPA2-Enterprise). Für ein Gäste-WLAN mit einem gemeinsamen Passwort braucht man sie nicht, deshalb fehlen sie hier.

Sonderzeichen im Netzwerknamen und im Passwort

Semikolon, Komma, Doppelpunkt, Anführungszeichen und Backslash haben im Code eine Aufgabe. Stehen sie im Namen oder im Passwort, bekommen sie einen Backslash vorangestellt. Aus dem Passwort Sommer;2026 wird im Code Sommer\;2026. Die ZXing-Beschreibung zeigt das an einem Netz, das wörtlich "foo;bar\baz" heißt, samt Anführungszeichen: Im Code steht dann S:\"foo\;bar\\baz\";. Viele einfache Generatoren vergessen diesen Schritt. Das Handy liest dann ein abgeschnittenes Passwort und meldet „Verbindung nicht möglich“, obwohl alles richtig eingetippt war. Dieses Werkzeug setzt die Backslashes selbst und zeigt Ihnen unter „So ist der Code aufgebaut“, was genau im Code steht.

Umlaute im Netzwerknamen sind erlaubt, belegen aber in UTF-8 je zwei Byte. Der Standard IEEE 802.11 lässt für den Namen höchstens 32 Byte zu, deshalb zählt der Generator Byte statt Zeichen. Ein Passwort für WPA2 oder WPA3 hat nach demselben Standard 8 bis 63 Zeichen aus dem ASCII-Zeichensatz. Umlaute im Passwort meldet das Werkzeug mit einem Hinweis, weil manche Geräte damit keine Verbindung aufbauen.

Für den Sonderfall, dass der Netzwerkname nur aus den Zeichen 0–9 und A–F besteht (etwa „CAFE“), empfiehlt die ZXing-Beschreibung Anführungszeichen, damit der Name nicht als Hexadezimalzahl gelesen wird. Der Generator setzt sie nur, wenn Sie den Schalter dafür einschalten. Das Passwort bleibt immer ohne Anführungszeichen, denn manche Geräte würden sie sonst als Teil des Passworts übernehmen. Ein rein aus Ziffern bestehendes FRITZ!Box-Passwort mit 20 Stellen ist also kein Problem.

iPhone und Android: so scannen Gäste den Code

Die ZXing-Beschreibung nennt das Format ausdrücklich für Android und für iOS ab Version 11. Auf dem iPhone öffnet man die Kamera-App, richtet sie auf den Code und tippt auf die Einblendung, so steht es in Apples Anleitung „QR-Code mit der iPhone-Kamera scannen“. Nach dieser einen Rückfrage richtet das Gerät das WLAN ein; genau so beschreibt es auch ZXing. Auf Android-Geräten liest die Kamera-App oder Google Lens den Code. Android nutzt dasselbe Prinzip übrigens in der Gegenrichtung: Unter „Netzwerk & Internet“ lässt sich ein gespeichertes WLAN über „Teilen“ als QR-Code anzeigen, den ein anderes Gerät scannt (Android-Hilfe von Google).

Ob ein bestimmtes Gerät den Code annimmt, entscheidet dessen Software, nicht der Code. Deshalb gilt: einmal mit einem iPhone und einem Android-Gerät testen, dann drucken.

WPA2, WPA3, WEP oder offen?

Die ZXing-Beschreibung kennt für die Anmeldung per Passwort nur das Kürzel WPA. Ein eigenes Kürzel für WPA2 oder WPA3 gibt es dort nicht. Der Generator schreibt deshalb für WPA, WPA2 und WPA3 dasselbe T:WPA; die Auswahlliste links soll Ihnen nur das Suchen im Router ersparen. Welches Verfahren tatsächlich verwendet wird, handeln Router und Handy beim Verbinden selbst aus. Kann ein älteres Handy kein WPA3 und läuft der Router nur mit WPA3, hilft kein QR-Code; dann braucht es den Mischbetrieb WPA2 + WPA3 im Router.

WEP ist seit vielen Jahren geknackt und sollte nicht mehr laufen. Das Werkzeug kodiert WEP noch, zeigt aber eine Warnung. Bei einem offenen Netz steht T:nopass im Code und das Passwortfeld entfällt.

Gäste ins Gastnetz, nicht ins Heimnetz

Ein Passwort auf einer Karte am Kühlschrank ist öffentlich. Jeder, der die Karte sieht oder fotografiert, kommt ins Netz. Viele Router bieten deshalb einen Gastzugang: ein eigenes WLAN mit eigenem Namen und Passwort, das nur ins Internet führt und nicht auf Drucker, NAS oder Kameras im Heimnetz. Für die Gästekarte nehmen Sie am besten genau diesen Zugang. Wenn Sie das Passwort später ändern, erzeugen Sie die Karte neu, denn der alte Code enthält das alte Passwort.

Mit „Passwort nicht auf die Karte drucken“ steht das Passwort nur noch im QR-Code. Das hält neugierige Blicke ab, schützt aber nicht: Jede QR-App zeigt den Inhalt im Klartext. Wer das WLAN für Ferienwohnung, Praxis oder Vereinsheim sauber trennen möchte, findet Unterstützung bei unserer WLAN- und Netzwerkeinrichtung.

Ihr Passwort bleibt im Browser

Code, Karte, PDF, PNG und SVG entstehen in Ihrem Browser. Die QR-Bibliothek (qrcode-generator 1.4.4) liegt auf diesem Server und wird mit der Seite geladen; das PDF schreibt die Seite selbst, ohne Zusatzdienst. Netzwerkname und Passwort werden nicht übertragen und nicht gespeichert. Gezählt wird nur, dass eine Karte erzeugt wurde, ohne Inhalt. Wie alle kostenlosen Tools dieser Website lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog Google Analytics und Google AdSense; Ihre Eingaben bekommen auch diese Dienste nicht. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen QR-Code für mein WLAN?

Netzwerkname (SSID), Passwort und Verschlüsselung eingeben, auf „Karte erzeugen“ klicken und die Karte als PDF laden oder direkt drucken. Den Code allein gibt es als PNG und SVG. Netzwerkname und Passwort stehen im Router, oft auch auf dem Aufkleber an seiner Unterseite.

Funktioniert der WLAN-QR-Code mit iPhone und Android?

Ja. Die ZXing-Beschreibung des Formats nennt Android und iOS ab Version 11. Auf dem iPhone reicht die Kamera-App: Code ins Bild nehmen, Einblendung antippen. Android-Geräte lesen den Code mit der Kamera-App oder Google Lens. Testen Sie die gedruckte Karte trotzdem einmal mit dem eigenen Handy.

Kann ich das WLAN-Passwort auf der Karte weglassen?

Ja, mit dem Schalter „Passwort nicht auf die Karte drucken“. Das Passwort steht dann nur noch im QR-Code, und Gäste verbinden sich per Scan. Geheim ist es damit nicht: Jede QR-App zeigt den Inhalt des Codes im Klartext an.

Was muss ich bei WPA3 auswählen?

Im Code steht für WPA, WPA2 und WPA3 dasselbe Kürzel T:WPA, denn die ZXing-Beschreibung kennt kein eigenes Kürzel für WPA3. Welches Verfahren genutzt wird, handeln Router und Handy beim Verbinden aus. Ältere Handys ohne WPA3 brauchen im Router den Mischbetrieb WPA2 + WPA3.

Warum verbindet sich das Handy nach dem Scan nicht?

Meist stimmt ein Zeichen im Passwort nicht, oft Groß- und Kleinschreibung. Enthält das Passwort ein Semikolon, Komma, Doppelpunkt, Anführungszeichen oder einen Backslash, muss davor ein Backslash stehen; das erledigt der Generator. Nach einer Passwortänderung im Router passt die alte Karte nicht mehr und muss neu erzeugt werden.

Wird mein WLAN-Passwort hochgeladen?

Nein. Code, PDF, PNG und SVG entstehen in Ihrem Browser, auch die QR-Bibliothek liegt auf diesem Server. Übertragen wird nur die Zählung, dass eine Karte erzeugt wurde, ohne Netzwerkname und ohne Passwort. Google Analytics und Google AdSense, die je nach Einwilligung laufen, erhalten Ihre Eingaben ebenfalls nicht.

Der Generator baut den Code nach der ZXing-Beschreibung „Barcode Contents“ (Abschnitt Wi-Fi, abgerufen am 27.09.2026) und prüft Länge und Form der Eingaben, nicht aber, ob Netzwerkname und Passwort zu Ihrem Router passen. Ob ein Handy den Code liest und sich verbindet, hängt von dessen Betriebssystem und vom Router ab. Scannen Sie die Karte vor dem Aufstellen einmal selbst.