So funktioniert der Tastatur-Test
Wählen Sie „Test starten“ oder klicken Sie in die Testfläche über der Grafik. Ab diesem Moment liest die Seite jeden Tastendruck, und Tab, Leertaste und die F-Tasten bedienen die Seite nicht mehr. Drücken Sie nun nacheinander alle Tasten. Eine erkannte Taste wird grün. Solange Sie sie halten, ist sie blau. Auf größeren Bildschirmen steht in der Taste, wie oft Sie sie gedrückt haben.
Die Grafik zeigt das deutsche ISO-Layout mit 105 Tasten: Z neben T, Y neben X, dazu Ä, Ö, Ü, ß, die Raute-Taste und die Taste mit < > | links neben dem Y. Unter der Grafik steht, was Sie zuletzt gedrückt haben: das Zeichen (key), die Position der Taste (code) und ihre Lage links, rechts oder im Ziffernblock. Die Liste „Noch nicht gedrückt“ führt alle Tasten auf, die bisher fehlen. Hat Ihre Tastatur eine Taste gar nicht, haken Sie sie ab.
Der Test ist keine Falle. Esc beendet ihn und zählt selbst als getestete Taste. Zweimal Tab hintereinander gibt den Fokus an die Seite zurück, damit Sie sie auch ohne Maus verlassen können. Die Seite hält nur fest, ob und wie oft eine Taste kam, nicht den getippten Text. Ein versehentlich getipptes Passwort steht deshalb nirgends im Werkzeug. Die Zusicherung gilt für das Werkzeug selbst: Auf der Seite laufen auch Werbe- und Messskripte. Tippen Sie hier deshalb keine Passwörter.
Einzelne Tasten funktionieren nicht: was tun?
Bleibt eine Taste grau, obwohl Sie fest drücken, kommen drei Ursachen infrage. Erstens Schmutz: Krümel, Haare oder eingetrocknete Flüssigkeit unter der Kappe verhindern den Kontakt. Drehen Sie die Tastatur um und klopfen Sie leicht, bei Laptops hilft Druckluft. Zweitens die Verbindung: Eine Funktastatur mit schwacher Batterie verliert Anschläge, ein anderer USB-Anschluss oder eine frische Batterie schließt das aus. Drittens ein Defekt am Schalter oder an der Folie unter den Tasten. Dann bleibt der Austausch.
Ob die Tastatur selbst schuld ist, klären Sie mit einem zweiten Rechner. Fehlt die Taste auch dort, ist die Hardware defekt. Kommt sie dort an, suchen Sie die Ursache in Windows, bei Treibern oder in Tastatureinstellungen. Meldet Windows dazu einen Fehlercode, hilft der Windows-Fehlercode-Entschlüssler. Läuft der Rechner insgesamt unrund, zeigt der PC-Sicherheitscheck, ob Windows und Browser auf dem aktuellen Stand sind. Kommen Sie nicht weiter, kann ich per Fernwartung mitschauen.
Z und Y vertauscht: deutsches Layout einstellen
Der Browser meldet bei jedem Tastendruck zwei Angaben. code benennt die Position der Taste auf der Tastatur, key das Zeichen, das Ihr System daraus macht. Die Taste mit der Aufschrift Z sitzt rechts neben T und hat den code KeyY. Die Taste mit der Aufschrift Y sitzt links neben X und hat den code KeyZ. Liefert diese Taste im Test ein Z, ist Ihr System auf ein US/englisches Layout eingestellt. Der Test meldet das, sobald Sie Y und Z gedrückt haben.
Unter Windows öffnen Sie Einstellungen › Zeit und Sprache › Sprache und Region (Windows 10: Sprache) und wählen bei Deutsch die deutsche Tastatur. Mit Win+Leertaste wechseln Sie zwischen den installierten Layouts. Auf dem Mac (macOS 13 oder neuer) öffnen Sie Systemeinstellungen › Tastatur › Texteingabe › Eingabequellen › Bearbeiten und fügen „Deutsch“ hinzu. Die Einstellung betrifft das Betriebssystem, nicht die Hardware: Auch eine Tastatur mit deutscher Beschriftung schreibt Zeichen im US-Layout, wenn das System so eingestellt ist.
Bei ISO-Tastaturen von Apple kann ein Browser die beiden Tasten links neben der 1 und links neben dem Y mit vertauschtem code melden (Backquote und IntlBackslash). Die Grafik beschriftet die Tasten nach der deutschen PC-Belegung. Leuchtet auf dem Mac die jeweils andere Taste auf, ist das kein Defekt.
Laptop-Tastatur testen
Eine Laptop-Tastatur prüfen Sie wie jede andere. Viele Modelle haben weder Ziffernblock noch Menü-Taste, andere schieben Pos1, Ende und die Bildtasten auf Kombinationen mit Fn. Die Liste „Noch nicht gedrückt“ ist dafür gedacht: Haken Sie ab, was Ihr Gerät nicht hat, dann zeigt der Zähler „noch offen“ nur, was wirklich fehlt. Schließen Sie zum Gegenprüfen eine externe USB-Tastatur an: Funktioniert dieselbe Taste dort, liegt es an der Laptop-Tastatur.
Wer zusätzlich ein paar Sätze Probe tippen möchte, kann Text und Zeichen im Text-Toolkit zählen lassen.
Doppelanschläge und klemmende Tasten
Prellen nennt man es, wenn ein Schalter beim Drücken kurz mehrfach Kontakt gibt und die Taste zwei Zeichen schreibt, obwohl Sie sie einmal angetippt haben. Der Test wertet jeden Anschlag mit Zeitstempel aus. Kommen zwei Anschläge derselben Taste im Abstand von weniger als 30 Millisekunden, steht unter der Grafik „Taste X löst doppelt aus“, mit Zahl der Fälle und kürzestem Abstand. Das ist schneller, als eine Hand dieselbe Taste zweimal drücken kann. Halten Sie eine Taste gedrückt, wiederholt das System sie von selbst. Diese Wiederholungen zählt der Test nicht, denn Halten ist kein Prellen.
Eine klemmende Taste erkennen Sie am Blau: Bleibt sie blau, nachdem Sie losgelassen haben, kommt das Signal „losgelassen“ nicht an. Auf Mac-Tastaturen meldet der Browser bei gehaltener Cmd-Taste kein Loslassen der anderen Tasten. Der Test setzt deshalb alle Tasten zurück, sobald Sie Cmd loslassen. Blau heißt also nur dann „klemmt“, wenn Sie keine Cmd-Taste halten. Die Feststelltaste meldet macOS nur beim Ein- und beim Ausschalten. Der Test zählt sie deshalb nie als gehalten und färbt sie nur grün.
Ghosting und N-Key-Rollover einfach erklärt
Bei vielen Tastaturen sitzen die Tasten in einer Matrix aus Zeilen und Spalten. Drücken Sie mehrere Tasten gleichzeitig, kann die Elektronik einzelne nicht mehr eindeutig zuordnen. Dann fehlt eine gedrückte Taste, oder es erscheint eine, die niemand gedrückt hat. Das nennt man Ghosting. N-Key-Rollover (NKRO) heißt, dass jede Taste unabhängig gemeldet wird, auch wenn viele zugleich gedrückt sind. Für Texte ist das unwichtig, für Spiele und Tastenkürzel nicht.
Der Test zeigt dazu „gerade gleichzeitig gedrückt“ und den Höchstwert seit dem Start. Halten Sie nacheinander immer mehr Tasten, etwa A, S, D, F, G, H, J, und beobachten Sie, wann die Zahl nicht mehr steigt. Viele Bürotastaturen melden nur zwischen zwei und sechs Tasten gleichzeitig. Eine Norm dafür gibt es nicht, deshalb nennt die Seite nur den Messwert. Er gilt für die Kette aus Tastatur, Anschluss, Betriebssystem und Browser, nicht für die Tastatur allein. Unter Windows meldet Alt Gr zusätzlich ein Strg links. Der Test erkennt das an der Abfolge und wertet dieses Strg nicht als Anschlag.
Tasten, die ein Browser nicht sehen kann
Ein Browser bekommt nur, was das Betriebssystem an ihn weiterreicht. Die folgenden Tasten und Kombinationen sieht er nicht oder nur teilweise. Fn, Medientasten und die Kombinationen fehlen deshalb in der Grafik und gelten nicht als defekt. Win und Druck stehen in der Grafik, kommen je nach System aber nur teilweise an:
- Fn: wird meist in der Tastatur selbst oder im Hersteller-Treiber ausgewertet.
- Medientasten, Lautstärke, Helligkeit: führt das Betriebssystem aus, manche Browser melden sie, viele nicht.
- Windows-Taste mit Kombinationen: Win+L, Win+D und ähnliche verarbeitet Windows selbst. Die Win-Taste allein erscheint meist.
- Alt+Tab, Alt+F4, Strg+Alt+Entf: gehören dem Betriebssystem.
- Druck: je nach System meldet der Browser nur das Loslassen. Der Test wertet das als erkannt.
Einzelne Browserkürzel wie Strg+W (Tab schließen) lassen sich nicht abfangen. Drücken Sie diese Kombinationen im Test nicht. Am Handy prüft die Seite nur eine angeschlossene Bluetooth- oder USB-Tastatur: Die Bildschirmtastatur meldet keine code-Werte, die Seite weist dann darauf hin.