So entstehen die Etiketten
Ein Beispiel: 38 Kartons für eine Dreizimmerwohnung. Sie legen die Räume der neuen Wohnung an, jeder bekommt eine Farbe, die Küche Gelb, das Wohnzimmer Blau, das Bad Türkis. Dann tragen Sie Karton für Karton ein: Nummer, Zielraum, was drin ist, eine Sache je Zeile. „Karton hinzufügen“ übernimmt den Raum des vorigen Kartons, wer eine Küche packt, tippt also nur noch den Inhalt. Mit dem Bogen Avery Zweckform 3427 (8 Etiketten zu 105 × 74 mm) und zwei Etiketten je Karton ergibt das 76 Etiketten auf 10 Bögen; auf dem letzten bleiben 4 Plätze frei. Die Rechnung steht unter der Vorschau.
Jedes Etikett hat oben einen Balken in der Raumfarbe mit Raumname, „Karton 12 von 38“ und der Nummer in großer Schrift. Darunter folgen die Hinweise als schwarze Kästen, links die Inhaltsliste und rechts oder unten der QR-Code. Passt die Liste nicht vollständig auf das Etikett, steht dort „… und 5 weitere“, der Rest ist im QR-Code und in der Inventarliste.
Der QR-Code enthält die Liste selbst, keinen Link
Ein QR-Code, der nur auf eine Webseite verweist, braucht beim Auspacken Netz, und wer die Seite betreibt, kennt Ihren Hausstand. Hier steht der Text direkt im Code: Kartonnummer, Raum, Hinweise und jede Sache auf einer eigenen Zeile. Die Kamera-App am iPhone oder Android-Handy zeigt ihn an, auch im Keller ohne Empfang. Umlaute werden als UTF-8 gespeichert, im Test kamen sie beim Auslesen Zeichen für Zeichen zurück.
Der Code nutzt die Fehlerkorrektur M, mit der laut DENSO WAVE, dem Erfinder des QR-Codes, etwa 15 % der Daten wiederhergestellt werden können, wenn ein Stück Klebeband oder ein Kratzer darüber liegt. Um den Code bleibt eine weiße Ruhezone von 4 Modulen. Mehr als 2.331 Bytes fasst ein QR-Code mit Fehlerkorrektur M nicht, das ist Version 40 laut Kapazitätstabelle von DENSO WAVE. Gezählt werden Bytes, nicht Zeichen: Ein Buchstabe ohne Akzent belegt 1 Byte, ein Umlaut 2, ein chinesisches Zeichen 3 und ein Emoji 4. Ist die Liste größer, entfällt der QR-Code auf diesem Etikett, und die Seite nennt den Grund. Selbst festgelegt ist ein Modul von mindestens 0,5 mm. Karton 12 von 38 mit Teller, Tassen, Gläsern und Besteck, zwei Hinweisen und einer Umzugszeile ergibt 118 Zeichen oder 123 Bytes und einen Code der Version 8 mit 49 × 49 Modulen; auf einem 105 × 74 mm großen Etikett wird er 38,4 mm breit, ein Modul misst 0,67 mm. Wird ein Modul kleiner als 0,5 mm, lässt das Werkzeug den Code auf diesem Etikett weg und sagt es Ihnen, statt einen Code zu drucken, den eine Handykamera nur mit Mühe liest.
Diese Bögen und Formate passen
Die Maße stammen aus den Word-Vorlagen von Avery Zweckform und aus den Stanzvorlagen von HERMA, abgerufen am 04.10.2026. Rand oben heißt: Abstand von der Blattkante bis zur ersten Etikettenreihe.
| Bogen | Etikett | je Bogen | Rand oben / links |
|---|---|---|---|
| A4 je Karton (Normalpapier, HERMA 4631) | 210 × 297 mm | 1 | randlos, Text 10 mm innen |
| Avery Zweckform 3655, HERMA 4628 | 210 × 148,5 mm | 2 (1 × 2) | 0 / 0 mm |
| Avery Zweckform 3483, HERMA 4676 und 4627 | 105 × 148,5 mm | 4 (2 × 2) | 0 / 0 mm |
| Avery Zweckform 3427, HERMA 4626 | 105 × 74,25 mm | 8 (2 × 4) | 0 / 0 mm |
| Avery L7165 | 99,1 × 67,7 mm | 8 (2 × 4) | 13 / 4,8 mm |
| Avery Zweckform 3425, HERMA 4425 | 105 × 57 mm | 10 (2 × 5) | 6 / 0 mm |
| Avery Zweckform 3474, HERMA 4615 | 70 × 37 mm | 24 (3 × 8) | 0 / 0 mm |
Bei den randlosen Bögen beginnt der Inhalt 4 mm innen, weil kaum ein Bürodrucker bis an die Blattkante druckt. Bei L7165 und 3425 sind es 3 mm. Auf 3474 passen Nummer, Raum und eine kurze Liste, ein QR-Code nur bei sehr wenig Text; dieser Bogen eignet sich als zweites Etikett für die Seite des Kartons. Die Lage der Etiketten rechnet dieselbe Engine wie bei Etiketten drucken. Vor dem ersten Druck lohnt die Probedruck-Seite: Sie zeigt alle Etikettenrahmen und zwei Linien von genau 100 mm. Sind die Linien auf dem Papier kürzer, ist im Druckdialog noch „An Seite anpassen“ eingestellt.
Inventarliste, Checkliste und Türschilder
„Inventarliste (PDF)“ erzeugt A4-Seiten mit der Farblegende aller Räume, in die Kartons gehen, und einer Tabelle: Nummer, Raum mit Farbfeld, Inhalt, Hinweise und zwei Kästchen, eines für „geladen“, eines für „ausgepackt“. Wer beim Einladen abhakt, weiß am Abend, ob alle 38 Kartons im Wagen waren. Nach Raum sortiert wird die Liste zur Auspack-Checkliste je Zimmer. Ist eine Inhaltsliste länger als eine Seite, läuft die Zeile mit „Fortsetzung“ auf der nächsten Seite weiter, abgeschnitten wird nichts.
„CSV speichern“ legt dieselbe Liste als Datei mit Semikolon und UTF-8 ab, die Excel mit Umlauten öffnet. Die Spalten heißen Karton, Raum, Farbe, Inhalt, Zerbrechlich, Schwer, Oben und Notiz; mehrere Sachen in einer Zelle trennt ein senkrechter Strich. Dieselbe Datei können Sie hier wieder laden und weiter bearbeiten, denn die Seite selbst merkt sich nichts. Eine eigene Excel-Liste geht auch: Es reichen die Spalten Karton, Raum und Inhalt. Räume, die noch nicht in der Liste stehen, legt das Werkzeug mit einer freien Farbe an.
„Türschilder (PDF)“ druckt je Raum, in den mindestens ein Karton geht, ein A4-Blatt im Querformat mit großem Raumnamen in der Raumfarbe und den Nummern der Kartons, die dorthin gehören. In der neuen Wohnung an die Tür geklebt, finden Helfer den Raum, ohne zu fragen.
Umzugskartons sinnvoll beschriften
Beschriften Sie nach dem Ziel, nicht nach der Herkunft: „Küche“ heißt der Raum in der neuen Wohnung, auch wenn die Sachen vorher im Flur standen. Nummern statt Namen verraten auf der Straße nicht, was im Karton steckt; die Inhaltsliste steht auf dem Etikett, aber wer Wertsachen packt, lässt sie dort weg und notiert sie nur in der eigenen Liste. Kleben Sie das Etikett oben und an eine Schmalseite, so ist es auch im Stapel lesbar. Packen Sie einen Karton mit den Dingen für den ersten Abend und geben Sie ihm eine Notiz wie „zuerst auspacken“.
Für gemietete oder geliehene Kartons nehmen Sie Etiketten, die auf der Packung als ablösbar ausgewiesen sind, oder ein A4-Blatt auf Normalpapier mit Kreppband. Ein Schwarzweißdrucker genügt: Der Raumname steht immer in Schrift im Balken, die Farbe ist eine Hilfe zusätzlich.
Was das Werkzeug nicht kann
Es rechnet nicht aus, wie viele Kartons Sie brauchen, und es kennt keine Gewichte. Die PDF-Schrift ist Helvetica mit westeuropäischem Zeichensatz: Umlaute, ß und é bleiben erhalten, ein Ł wird zu L, ein Emoji entfällt, und die Seite nennt jede Ersetzung. Im QR-Code bleibt der Originaltext. Eigene Etikettenmaße lassen sich nicht eingeben, und Bilder oder Logos druckt es nicht.
Ihre Liste bleibt auf dem Gerät
Alles läuft ohne Upload im Browser: Liste eintragen oder laden, QR-Codes rechnen, PDF und CSV schreiben. Die PDF-Bibliothek pdf-lib und der QR-Kern liegen auf dieser Domain. Im Netzwerkprotokoll des Browsertests vom 04.10.2026 ging beim Laden einer CSV-Datei, beim Erzeugen der PDFs und der CSV keine Anfrage mit Inhalten hinaus, und nach dem Laden der Seite funktionierte das Werkzeug auch ohne Netz. Gezählt wird nur der Seitenaufruf und, ohne Inhalt, dass das Werkzeug benutzt wurde. Google Analytics und AdSense lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog, Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.