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Visitenkarten selbst drucken: mit QR-Code, als PDF

Erzeugt im Browser ein druckfertiges PDF mit Ihrer Visitenkarte, ohne Upload und kostenlos: zehn Karten auf dem Bogen Avery Zweckform C32011, millimetergenau nach der Word-Vorlage des Herstellers, oder eine Einzelkarte mit 2 oder 3 mm Beschnitt für die Druckerei. Auf Wunsch steht ein QR-Code mit Ihren Kontaktdaten als vCard darauf, der Kontakt landet beim Scannen direkt im Adressbuch. Drei schlichte Layouts, Ihre Farbe, Ihr Logo; für Gestaltung auf Grafikniveau ist das Werkzeug nicht gedacht.

Von · · · Datenquelle: Word-Vorlage Avery Zweckform C32011, SAXOPRINT (Format, Beschnitt), RFC 2426 (vCard 3.0), DENSO WAVE: Modulgröße · Methodik

Angaben auf der Karte

Gestaltung

Layout

Ausgabe

Wie wird gedruckt?

Vorschau und Download

Name und Kontaktdaten eintragen, Layout und Ausgabe wählen, dann „Vorschau und PDF“. Hier erscheinen der Bogen oder die Einzelkarte, die Maße und der Knopf für das PDF.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Das Ergebnis enthält genau das, was Sie eingegeben haben. Wer einen Code scannt, kann seinen Inhalt lesen, schreiben Sie also nichts hinein, was nicht jeder sehen darf. Scannen Sie den Code vor dem Druck mit mindestens einem Handy, öffnen Sie das Ziel einmal selbst und drucken Sie bei Etiketten und Umschlägen erst eine Probeseite. Für Druckfehler, falsche Eingaben und das Verhalten fremder Apps übernehmen wir keine Gewähr. Grundlage ist die auf der Seite genannte Spezifikation, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

So entsteht die Visitenkarte

Ein Beispiel: Anna Beispiel, Inhaberin der Beispiel GmbH in Hannover, braucht für eine Messe 40 Karten, und zwar bis morgen. Sie trägt Name, Position, Firma, Telefon, Mobilnummer, E-Mail, Website und Anschrift ein, wählt das Layout „Mit QR-Code rechts“ und ihre Hausfarbe. Das Werkzeug setzt Namen und Firma oben links, die Kontaktdaten unten links und rechts daneben einen QR-Code mit denselben Angaben als vCard. Für 40 Karten stellt sie die Anzahl auf 40 und bekommt ein PDF mit vier Bögen Avery Zweckform C32011.

Die Schrift passt sich an: Der Name beginnt bei 12,5 pt, die übrigen Angaben bei 7,5 pt. Ist eine Zeile zu lang für die Karte, verkleinert das Werkzeug beides gemeinsam, bis alles mit 4 mm Abstand zur Schnittkante passt, und meldet, wenn auch das nicht reicht. Unter der Vorschau steht der Rechenweg mit Schriftgrößen, Lage der Karten und Größe des QR-Codes.

Der Bogen Avery Zweckform C32011

Für den Druck zu Hause rechnet das Werkzeug mit dem Bogen C32011 („Superior Visitenkarten“), weil die Word-Vorlage des Herstellers die Lage jeder Karte genau angibt. Abgerufen am 02.10.2026, umgerechnet von twip (1/1440 Zoll) in Millimeter:

MaßWord-VorlageWerkzeug
Karte4818 × 3061 twip = 84,98 × 53,99 mm85 × 54 mm
Anordnung2 Spalten, 5 Reihen10 Karten je A4-Bogen
Erste Karte von links975 − 115 twip = 15,17 mm15 mm
Erste Karte von oben765 twip = 13,49 mm13,5 mm
Lücke zwischen den Spalten566 twip = 9,98 mm10 mm

Das Werkzeug legt das Raster symmetrisch aufs Blatt; die Abweichung zur Vorlage liegt unter 0,2 mm. Andere Visitenkartenbögen haben oft andere Ränder. Wenn Sie keinen C32011 haben, drucken Sie zuerst den Probedruck auf Normalpapier und legen ihn gegen das Licht auf Ihren Bogen. Liegen die Rahmen auf den Karten, passt er.

Druckdatei für die Druckerei: Beschnitt, Schnittmarken, CMYK

Eine Druckerei druckt mehrere Karten auf einen großen Bogen und schneidet danach. Weil kein Schnitt auf den Zehntelmillimeter sitzt, müssen Farbflächen, die bis an die Kante gehen, ein Stück über das Endformat hinausragen. Das ist der Beschnitt. SAXOPRINT verlangt auf der Produktseite 2 mm rundherum, Druckdaten im CMYK-Farbraum und eingebettete oder in Pfade umgewandelte Schriften. Andere Druckereien verlangen 3 mm; maßgeblich ist das Datenblatt Ihrer Druckerei.

Bei 85 × 55 mm und 3 mm Beschnitt ist das PDF 91 × 61 mm groß, bei 2 mm 89 × 59 mm. Das Werkzeug trägt das Endformat als TrimBox und das Format mit Beschnitt als BleedBox ins PDF ein, so wie es die PDF-Norm ISO 32000-1 vorsieht. Der Farbstreifen läuft bis in den Beschnitt, der Text bleibt mindestens 4 mm innerhalb der Schnittkante. Farben stehen in CMYK, Text in Liberation Sans als Pfade, damit die Druckerei keine fehlende Schrift meldet. Die Umrechnung von Ihrer Bildschirmfarbe in CMYK ist einfach gehalten, ohne Farbprofil; ein Firmenblau kann im Druck etwas anders ausfallen. Wer eine exakte Hausfarbe braucht, gibt der Druckerei die CMYK-Werte aus dem Gestaltungshandbuch mit. Ein Logo bleibt so im PDF, wie Sie es laden, also meist in RGB.

Schnittmarken sind kurze Linien außerhalb des Beschnitts, die zeigen, wo geschnitten wird. Online-Druckereien lesen die Schnittkante meist aus der TrimBox. Schalten Sie die Marken nur zu, wenn Ihre Druckerei sie verlangt, zum Beispiel ein Copyshop, der selbst schneidet.

QR-Code mit Ihren Kontaktdaten

Im Layout „Mit QR-Code rechts“ steht ein Code mit einer vCard 3.0 nach RFC 2426 auf der Karte. Der Aufbau kommt aus dem vCard-QR-Generator: Name zweimal (zum Sortieren und zur Anzeige), Telefonnummern international mit +49, Kommas und Semikolons geschützt. Eine Kurz-URL oder ein Dienst, der den Kontakt erst nachlädt, steckt nicht dazwischen; der Code funktioniert auch noch, wenn es diese Seite nicht mehr gibt.

Der Code ist ein Drittel der Kartenbreite breit, bei 85 mm also gut 28 mm. Mit allen Angaben aus dem Beispiel hat er 65 × 65 Module, ein Modul ist dann gut 0,4 mm groß. DENSO WAVE, der Erfinder des QR-Codes, nennt 0,17 mm als kleinstes Modul für einen Laserdrucker mit 600 dpi. Das Werkzeug warnt darunter und schon unter 0,25 mm. Testen Sie den Ausdruck trotzdem mit zwei Handys.

Drucken, ohne dass etwas verrutscht

Stellen Sie im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ (Adobe Reader), „100 %“ (Vorschau am Mac, Chrome) oder „Originalgröße“ ein. „An Seite anpassen“ verkleinert das Blatt um einige Prozent, und die Karten unten auf dem Bogen rutschen aus den Stanzungen. Der Knopf „Probedruck C32011“ erzeugt ein Blatt mit allen zehn Kartenrahmen und zwei Linien von genau 100 mm; messen Sie nach, bevor Sie den teuren Bogen einlegen. Legen Sie Kartenbögen einzeln in die manuelle Zufuhr. Ob ein Bogen für Laser- oder Tintendrucker gedacht ist, steht auf der Packung.

Was das Werkzeug nicht kann

Es ist kein Grafikprogramm. Es gibt drei feste Layouts, eine Farbe, drei Schriften und ein Logo; Bilder im Hintergrund, frei verschiebbare Elemente oder eine Rückseite gibt es nicht. Wer eine aufwendig gestaltete Karte will, ist bei einem Grafikbüro oder einem Gestaltungsprogramm besser aufgehoben. Für den Druck zu Hause kennt das Werkzeug nur den Bogen C32011. Zeichen außerhalb des westeuropäischen Zeichensatzes (Windows-1252) schreibt es um, aus Ł wird L, und es nennt jede Ersetzung. Umlaute, ß und é bleiben erhalten.

Ihre Angaben bleiben auf dem Gerät

Alles läuft ohne Upload im Browser: Logo lesen, QR-Code rechnen, PDF schreiben. Die PDF-Bibliothek pdf-lib und die Schrift Liberation Sans liegen auf dieser Domain und werden erst bei Bedarf geladen. Im Netzwerkprotokoll des Browsertests vom 02.10.2026 gingen beim Laden eines Logos und beim Erzeugen beider PDF-Arten keine Anfragen mit Namen, Kontaktdaten oder Bilddaten hinaus; gezählt wird nur der Seitenaufruf und, ohne Inhalt, dass das Werkzeug benutzt wurde. Google Analytics und AdSense lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Wie drucke ich Visitenkarten selbst?

Tragen Sie Name und Kontaktdaten ein, wählen Sie ein Layout und „Bogen Avery Zweckform C32011“. Das Werkzeug setzt die Karte zehnmal auf ein A4-PDF, an die Stellen aus der Word-Vorlage des Herstellers. Drucken Sie das PDF in Originalgröße (100 %), nicht „An Seite anpassen“, und brechen Sie die Karten danach aus dem Bogen. Ein Probedruck auf Normalpapier zeigt vorher, ob alles sitzt.

Kann ich Visitenkarten kostenlos erstellen und drucken, ohne Download?

Ja. Das Werkzeug läuft im Browser, ohne Anmeldung und ohne Programm. Heruntergeladen wird nur das fertige PDF. Ihre Angaben und Ihr Logo verlassen den Browser nicht. Kosten entstehen nur für Papier und Druck: den Kartenbogen aus dem Handel oder den Auftrag an eine Druckerei.

Welche Größe hat eine Visitenkarte?

In Deutschland sind 85 × 55 mm üblich, SAXOPRINT nennt es Standardformat und bietet daneben 90 × 50 mm an. Die Bögen Avery Zweckform C32011 haben 85 × 54 mm, laut Word-Vorlage des Herstellers. Für die Druckerei legt das Werkzeug alle drei Formate an, für den Bogen gilt immer 85 × 54 mm.

Kann ich mein eigenes Logo auf die Visitenkarte setzen?

Ja, als PNG oder JPG. Das Logo steht 9 mm hoch über dem Namen, links oder mittig je nach Layout. Für einen scharfen Druck sollte die Datei mindestens 300 dpi auf dieser Höhe haben, also etwa 106 Pixel hoch; das Werkzeug rechnet es aus und warnt darunter. SVG-Logos wandeln Sie vorher in PNG um.

Wie lege ich Visitenkarten für die Druckerei an?

Wählen Sie „Einzelkarte für die Druckerei“, das Endformat und den Beschnitt, den Ihre Druckerei verlangt: SAXOPRINT will 2 mm rundherum, andere 3 mm. Das PDF ist dann um den Beschnitt größer, der Farbstreifen läuft bis in den Beschnitt, Text steht mindestens 4 mm von der Schnittkante. Farben sind in CMYK, der Text ist in Pfade umgewandelt. Schnittmarken schalten Sie zu, wenn die Druckerei sie verlangt.

Was steht im QR-Code auf der Visitenkarte?

Eine vCard 3.0 nach RFC 2426: Name, Firma, Position, Telefon, Mobil, E-Mail, Website und Anschrift, soweit eingetragen. Wer den Code mit der Handykamera scannt, kann den Kontakt direkt speichern, ohne dass ein Server dazwischen steht. Je mehr Angaben, desto feiner wird der Code; das Werkzeug nennt die Modulgröße und warnt unter 0,17 mm.

Bogenmaße nach der Word-Vorlage C32011 von Avery Zweckform, Formate und Beschnitt nach der Produktseite Visitenkarten von SAXOPRINT, vCard nach RFC 2426, Modulgröße nach DENSO WAVE, abgerufen am 02.10.2026. Avery, Zweckform und SAXOPRINT sind Marken ihrer Inhaber; MörsbergerIT steht mit ihnen in keiner Verbindung. Hersteller und Druckereien ändern Vorgaben gelegentlich: Ein Probedruck oder das aktuelle Datenblatt der Druckerei geht vor.