Warum WAV zu MP3?
WAV ist unkomprimiert und damit sehr groß. MP3 reduziert die Dateigröße um bis zu 90 %, bei kaum hörbarem Qualitätsverlust. Für unterwegs, zum Teilen und für die meisten Player ist MP3 die praktischere Wahl.
Einfach umwandeln
WAV hochladen, MP3 wählen, herunterladen. Die Umwandlung erfolgt mit hochwertiger Bitrate.
Datenschutz
Verschlüsselte Übertragung, sofortige Löschung, keine Anmeldung, keine Kosten.
Wie groß wird die MP3? Rechenbeispiel
Eine WAV in CD-Qualität (44,1 kHz, 16 Bit, Stereo) belegt 1.411 kbit pro Sekunde – rund 10 MB pro Minute. Als MP3 mit 320 kbps sind es 2,4 MB pro Minute, mit 192 kbps 1,4 MB, mit 128 kbps 0,96 MB. Ein vierminütiger Song schrumpft also von 42 MB auf 9,6 MB (320 kbps) oder 5,8 MB (192 kbps). Eine einstündige Sprachaufnahme wird aus 600 MB WAV zu etwa 58 MB bei 128 kbps – und passt damit in jeden Cloud-Ordner und an jede Mail, die Anhänge bis 25 MB erlaubt, wenn man sie teilt.
Wann Sie nicht konvertieren sollten
MP3 ist verlustbehaftet: Was die Kompression entfernt, kommt nicht zurück. Behalten Sie deshalb das WAV, wenn die Aufnahme noch geschnitten, gemischt oder gemastert werden soll – jede weitere Bearbeitung einer MP3 und erneutes Speichern schichtet Verluste übereinander. Dasselbe gilt für Archivmaster von Interviews, Musikaufnahmen oder Hörspielen: Speicherplatz ist billiger als eine verlorene Originalaufnahme. Umgekehrt bringt es nichts, eine MP3 in WAV zu wandeln und dann wieder in MP3: Die Datei wird groß, die Qualität bleibt die der ersten MP3.
Was bei der Umwandlung erhalten bleibt – und was nicht
Abtastrate und Kanäle übernimmt der Konverter aus dem Original; eine Stereo-WAV wird eine Stereo-MP3. Hüllkurven-Metadaten wie Markierungen oder Cue-Punkte aus Audio-Programmen gehen verloren, weil MP3 sie nicht kennt. Titel, Interpret und Cover trägt man anschließend als ID3-Tag in einem Player oder Tag-Editor nach. Für reine Sprachaufnahmen lohnt ein Blick auf Mono: halbe Datenmenge bei identischem Höreindruck, weil ein Mikrofon ohnehin nur einen Kanal liefert.
MP3 oder ein moderneres Format?
AAC (M4A) liefert bei gleicher Bitrate etwas bessere Qualität und ist auf Apple-Geräten Standard; Opus ist bei Sprache noch effizienter, wird aber von älteren Autoradios und Playern nicht abgespielt. MP3 bleibt das Format, das überall läuft – vom 15 Jahre alten Autoradio bis zum Browser. Wer ein anderes Zielformat braucht, findet AAC, OGG, FLAC und weitere im Datei-Konverter; für Videos mit Tonspur gibt es MP4 in MP3.