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Serien-Girocodes aus einer Excel-Liste erzeugen

Dieses Werkzeug macht aus einer Liste mit Namen, Beträgen und Verwendungszwecken für jede Zeile einen eigenen Girocode, zum Ausdrucken als PDF-Blatt oder als ZIP-Datei mit einem PNG-Bild je Person. Es ist für Vereine, Kitas, Klassenkassen und Elternbeiräte gedacht, die denselben Betrag von vielen Personen einsammeln. Alles läuft in Ihrem Browser, die Liste wird nicht hochgeladen.

1. Empfänger der Zahlungen

Das Konto, auf das alle Codes einzahlen: Verein, Kita, Klassenkasse. Es ist für die ganze Serie gleich.

2. Liste einfügen

Markieren Sie in Excel oder Google Tabellen die Spalten Name, Betrag und Verwendungszweck (mit oder ohne Kopfzeile), kopieren Sie sie und fügen Sie sie hier ein. Auch eine CSV-Datei lässt sich laden. Betrag und Verwendungszweck dürfen fehlen.

3. Blatt und Format

Ihre Serie

Fügen Sie links eine Liste ein oder setzen Sie das Beispiel ein. Hier erscheint jede Zeile mit Prüfergebnis, bevor etwas erzeugt wird.

Hinweis

Das Werkzeug läuft in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen und Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät. Codes und Formulare enthalten genau das, was Sie eingetippt haben. Prüfen Sie deshalb vor dem Bestätigen in der Banking-App oder vor dem Unterschreiben Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck. Für Tippfehler in den Eingaben und für die Ausführung durch Ihre Bank übernehmen wir keine Gewähr. Grundlage sind die auf dieser Seite genannten Regelwerke, Stand siehe „Zuletzt geprüft“.

Wofür Serien-Girocodes gut sind

Ein Verein will Mitgliedsbeiträge einsammeln, eine Kita den Anteil für das Sommerfest, eine Klasse das Geld für die Fahrt. Jede Familie soll denselben Betrag auf dasselbe Konto überweisen, aber mit ihrem eigenen Verwendungszweck, damit die Kassenwartin später sieht, wer gezahlt hat. Mit einem Girocode auf dem Elternbrief entfällt das Abtippen: Die Banking-App liest Empfänger, IBAN, Betrag und Zweck mit einem Scan. Fehlüberweisungen und Nachfragen werden seltener.

Der Girocode-Generator erzeugt immer genau einen Code. Für 30 Familien wären das 30 Durchgänge mit Abtippen und Herunterladen. Hier kommt die Liste aus Excel oder Google Tabellen auf einmal hinein, und heraus kommt ein Blatt mit allen Codes.

Beim Verein sind es die Jahresbeiträge, die für jedes Mitglied anders hoch sein können: Erwachsene, Jugendliche, Familien. Die Betragsspalte der Liste trägt das. In der Kita und im Förderverein geht es meist um einen festen Betrag je Familie, den der Standardbetrag abdeckt. Die Klassenkasse sammelt für Ausflug, Material oder Klassenfoto. Der Elternbeirat kann dasselbe Muster für das Schuljahr wiederverwenden und nur die Liste austauschen. Auch für Kursgebühren, Vereinsfahrten, Spendenaufrufe mit Wunschbetrag und Teilnehmerbeiträge von Turnieren taugt die Serie.

So gehen Sie vor

  1. Tragen Sie Empfänger und IBAN des Vereinskontos ein. Das Werkzeug prüft die Prüfziffer der IBAN.
  2. Markieren Sie in Ihrer Tabelle die Spalten und kopieren Sie sie. Eine Kopfzeile mit „Name“, „Betrag“ oder „Verwendungszweck“ wird erkannt. Ohne Kopfzeile gilt die Reihenfolge Name, Betrag, Verwendungszweck.
  3. Fügen Sie die Liste in das Feld ein. Jede Zeile wird sofort geprüft, Fehler stehen daneben.
  4. Legen Sie bei Bedarf einen Standardbetrag und einen gemeinsamen Verwendungszweck fest, zum Beispiel „Klassenfahrt 2027 {name}“.
  5. Laden Sie das PDF oder das ZIP. Scannen Sie vor dem Verteilen einen Code mit Ihrer eigenen Banking-App.

Im Feld „Verwendungszweck für alle“ ersetzt das Werkzeug {name} durch den Namen aus der Zeile, {betrag} durch den Betrag (etwa „45,00 EUR“) und {nr} durch die laufende Nummer der Zeile. Steht in der Liste in einer Zeile ein eigener Verwendungszweck, gilt er für diese Zeile und das Muster bleibt außen vor. Ein Verwendungszweck darf höchstens 140 Zeichen lang sein, das ist die Grenze der EPC-Richtlinie. Überschreitet eine Zeile sie, wird sie als Fehler markiert.

PDF-Blatt oder ZIP mit Bildern

Das PDF enthält je nach Wahl 8, 4 oder 1 Karte pro A4-Seite, mit gestrichelten Schnittlinien. Jede Karte zeigt den Code, den Namen, den Betrag, den Verwendungszweck, Empfänger und IBAN im Klartext. Der Klartext ist wichtig: Die EPC-Richtlinie geht davon aus, dass die Daten zusätzlich lesbar auf dem Dokument stehen, damit der Zahler sie vergleichen kann. Die Codes im PDF sind Vektorgrafik und bleiben beim Drucken scharf.

Die ZIP-Datei enthält für jede Zeile ein PNG, benannt nach Nummer und Name (zum Beispiel 007_Mueller_Anna.png), dazu eine Datei uebersicht.csv, die jede Datei der Zeile zuordnet. Die Bilder eignen sich für einen Serienbrief oder eine E-Mail an jede Familie einzeln. Die Übersicht öffnet Excel mit Semikolon als Trenner.

Was das Werkzeug prüft

Für jede Zeile wird der Inhalt nach EPC069-12 v3.1 (19.03.2024) gebaut und geprüft: Betrag zwischen 0,01 und 999.999.999,99 Euro, Name höchstens 70 Zeichen, Verwendungszweck höchstens 140 Zeichen, Gesamtlänge höchstens 331 Byte. Der Betrag darf mit Komma oder Punkt geschrieben sein, auch mit Tausenderpunkt. Fehlt er, tippt die zahlende Person ihn selbst ein. Doppelte Zeilen werden gemeldet, aber nicht gelöscht, denn zwei Kinder mit gleichem Namen sind möglich. Verarbeitet werden bis zu 500 Zeilen. Die Meldungen stehen neben jeder Zeile, bevor Sie etwas laden.

Die zahlende Person öffnet die Banking-App, wählt Überweisung per QR-Code oder Foto-Überweisung und richtet die Kamera auf den Code. Die App füllt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck aus. Gebucht wird erst, wenn sie die Überweisung bestätigt. Ob die App den Vorgang „Girocode“, „QR-Code scannen“ oder „Foto-Überweisung“ nennt, ist je Bank verschieden. Weisen Sie im Elternbrief in einem Satz darauf hin und nennen Sie die IBAN zusätzlich im Text, falls jemand den Code nicht lesen kann.

Vor dem Druck und beim Zahlen

  • Empfänger und IBAN: Stimmen sie mit dem Kontoauszug oder der Bankkarte des Vereins überein?
  • Betrag: Steht überall ein Betrag, oder hat Excel aus einer Eingabe wie „4.5“ ein Datum gemacht?
  • Namen: Sind Schreibweise und Vornamen richtig, besonders bei Geschwistern?
  • Probescan: Ein Code mit der eigenen Banking-App scannen und die angezeigten Daten ablesen.
  • Druck: Auf weißem Papier mit einer Skalierung von 100 Prozent, damit die Codes nicht kleiner werden als vorgesehen.

Namen und Zweck dürfen Umlaute und Akzente enthalten, die Codes sind UTF-8-kodiert. Manche ältere Banking-Apps verschlucken Sonderzeichen. Dann hilft die Option „Nur ASCII“, die ä zu ae macht. Vor dem Verteilen einer ganzen Serie lohnt der Probescan mit dem eigenen Telefon.

Datenschutz und Weitergabe

Die Liste wird nicht hochgeladen. PDF und ZIP entstehen in Ihrem Browser und landen direkt in Ihrem Download-Ordner. Die Seite meldet nach dem Erzeugen nur, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Namen und ohne Beträge. Bedenken Sie, was auf dem Papier steht: Ein gemeinsames Blatt mit allen Namen und Beträgen zeigt jedem, wer wie viel zahlt. Schneiden Sie die Karten aus und geben Sie jeder Familie nur die eigene, oder versenden Sie die PNG-Dateien einzeln.

Was das Werkzeug nicht kann

Es liest keine Excel-Dateien (.xlsx) direkt. Beim Kopieren aus Excel gelangen die angezeigten Werte in die Zwischenablage, nicht die Formeln, ein berechneter Betrag kommt also korrekt an. Kopieren Sie die Spalten oder speichern Sie die Tabelle als CSV. Es erkennt nicht, wer gezahlt hat, und gleicht keine Kontoauszüge ab. Das übernimmt Ihre Vereinssoftware oder Ihr Banking-Programm. Wer Codes mit Rechnungsnummern für Kunden braucht, nutzt dafür besser die Rechnungssoftware. Einen Code, den Sie bekommen haben, liest der Girocode-Leser aus.

Häufige Fragen

Kann ich aus einer Excel-Liste mehrere Girocodes auf einmal erzeugen?

Ja. Kopieren Sie in Excel die Spalten Name, Betrag und Verwendungszweck und fügen Sie sie in das Listenfeld ein. Das Werkzeug erzeugt für jede Zeile einen eigenen Girocode und liefert alle als PDF-Blatt oder als ZIP mit PNG-Bildern.

Muss ich eine Excel-Datei hochladen?

Nein, und Excel-Dateien (.xlsx) liest das Werkzeug auch nicht. Sie kopieren die Zellen und fügen sie ein, oder Sie laden eine CSV-Datei. Beides bleibt in Ihrem Browser.

Was passiert, wenn bei einer Person kein Betrag in der Liste steht?

Dann gilt der Standardbetrag, falls Sie einen eingetragen haben. Ohne Standardbetrag enthält der Code keinen Betrag, und die zahlende Person tippt ihn in der Banking-App selbst ein.

Wie bekommt jede Familie einen eigenen Verwendungszweck?

Tragen Sie in der Liste pro Zeile einen Zweck ein, oder legen Sie ein Muster mit Platzhaltern fest, etwa „Klassenfahrt 2027 {name}“. Das Werkzeug setzt dann den Namen der jeweiligen Zeile ein.

Wie viele Codes kann ich auf einmal erzeugen?

Bis zu 500 Zeilen je Durchgang. Bei längeren Listen teilen Sie die Tabelle in zwei Teile. Das PDF mit 8 Karten je Seite braucht für 500 Codes 63 Seiten.

Funktionieren die Codes mit jeder Banking-App?

Die Codes folgen der EPC-Richtlinie EPC069-12, die deutsche Banking-Apps und die Apps vieler SEPA-Länder lesen. Einzelne ältere Apps vertragen keine Umlaute. Scannen Sie deshalb vor dem Verteilen einen Code und schalten Sie bei Problemen die Option „Nur ASCII“ ein.

Das Werkzeug baut die Codes nach der EPC-Richtlinie EPC069-12 v3.1 (19.03.2024) und prüft die IBAN-Prüfziffer. Es kann nicht feststellen, ob Empfänger, IBAN und Beträge in Ihrer Liste stimmen. Scannen Sie vor dem Verteilen mindestens einen Code mit Ihrer Banking-App und vergleichen Sie Empfänger, IBAN und Betrag. Für falsch erfasste Daten sind Sie verantwortlich.