Bruttomietrendite vs. Nettomietrendite
Die Bruttomietrendite (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis) ist schnell berechnet, aber irreführend, weil Kaufnebenkosten und laufende Kosten fehlen. Die Nettomietrendite berücksichtigt Kaufnebenkosten und Bewirtschaftungskosten und ist deutlich realistischer.
Kaufpreisfaktor als Schnelltest
Der Kaufpreisfaktor (auch Vervielfältiger genannt) sagt aus, wie viele Jahreskaltmieten Sie für den Kaufpreis zahlen. Unter 20 gilt als günstig, 20–25 als fair, über 30 als teuer.
So rechnet der Rechner
Alle fünf Kennzahlen entstehen aus denselben sechs Eingaben. Bruttorendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, ohne Kaufnebenkosten. Nettomietrendite = (Jahreskaltmiete − Bewirtschaftungskosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten). Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Cashflow = Jahreskaltmiete − Bewirtschaftungskosten − Zinsen auf das Darlehen, wobei das Darlehen Kaufpreis plus Kaufnebenkosten minus Eigenkapital ist. Eigenkapitalrendite = Cashflow ÷ Eigenkapital. Mit den Startwerten der Maske – 300.000 € Kaufpreis, 30.000 € Nebenkosten, 15.000 € Jahreskaltmiete, 2.500 € Bewirtschaftung, 3,5 % Zins auf 250.000 € Darlehen – ergibt das 5,00 % brutto, 3,79 % netto, Faktor 20,0, einen Cashflow von 3.750 € und 4,69 % Eigenkapitalrendite. Tilgung, Steuern und Wertsteigerung bleiben außen vor; die Rechnung läuft in Ihrem Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Cashflow – wird die Immobilie sich selbst tragen?
Der jährliche Cashflow ergibt sich aus Jahreskaltmiete minus Bewirtschaftungskosten minus Finanzierungskosten. Ist er positiv, finanziert sich die Immobilie selbst und liefert sogar Überschüsse.