So holen Sie die Bilder aus der PDF
- PDF wählen. Tippen Sie auf das Feld oben oder ziehen Sie die Datei hinein. Das Werkzeug geht alle Seiten durch, dazu eingebettete Grafiken (Form-XObjects), Muster und die Darstellung von Formularfeldern und Stempeln.
- Vorschau prüfen. Jedes gefundene Bild erscheint mit Seitenzahl, Pixelmaßen, Format und Dateigröße. Steht dasselbe Bild auf mehreren Seiten, etwa ein Logo in der Kopfzeile, zeigt die Galerie es einmal mit allen Seitenzahlen.
- Kleinkram ausblenden. Die Mindestgröße ist auf 50 Pixel voreingestellt: Bilder, deren Breite oder Höhe darunter liegt, verschwinden aus der Galerie und aus dem ZIP. Das sind fast immer Symbole, Aufzählungspunkte oder Trennlinien.
- Speichern. Einzelne Bilder über „Speichern“ am Bild, alle angezeigten über den ZIP-Knopf.
Die Dateien heißen nach der PDF, der Seite und einer laufenden Nummer, zum Beispiel
Katalog-s03-02.jpgfür das zweite Bild auf Seite 3.
Original statt Screenshot: was „Byte für Byte“ bedeutet
Fotos liegen in den meisten PDFs als JPEG. Die PDF-Norm ISO 32000-2 nennt das den Filter
DCTDecode (Abschnitt 7.4.8): Im PDF steckt die komplette JPEG-Datei, nur verpackt. Dieses Werkzeug
nimmt genau diese Bytes heraus und speichert sie als .jpg. Es wird nichts dekodiert und nichts neu komprimiert,
die Qualität ist also die, mit der das Bild in die PDF eingefügt wurde. Prüfen lässt sich das mit einer
Prüfsumme: Für unser Referenz-PDF stimmt die SHA-256-Summe jeder extrahierten JPEG-Datei mit der des
eingefügten Originals überein, ebenso mit der Ausgabe von pdfimages -all aus Poppler 26.06
(getestet am 02.10.2026).
Anders ein Screenshot oder die Umwandlung ganzer Seiten: Dort berechnet ein Programm die Seite in einer gewählten Auflösung neu. Ein Foto mit 3.000 × 2.000 Pixeln, das auf der Seite 10 cm breit gedruckt ist, kommt bei 150 dpi nur mit etwa 590 Pixeln Breite heraus. Die Extraktion liefert die vollen 3.000 Pixel, so viele, wie in der Datei stehen.
Bleibt im Original auch etwas, das Sie vielleicht nicht weitergeben wollen: Ein JPEG direkt aus der Kamera trägt oft EXIF-Daten mit Aufnahmezeit, Kameramodell und manchmal dem GPS-Ort. Findet das Werkzeug solche Daten, steht ein Hinweis am Bild. Entfernen können Sie sie danach mit EXIF-Daten entfernen.
Welche Bilder als JPG kommen und welche als PNG
| So liegt das Bild im PDF | Ergebnis |
|---|---|
JPEG (DCTDecode), auch CMYK | .jpg, unverändert |
verlustfrei gepackt (FlateDecode, LZW, RunLength) in RGB oder Graustufen, 1 bis 8 Bit | .png mit denselben Pixeln (16 Bit werden auf 8 Bit gekürzt) |
mit Farbpalette (Indexed) | .png mit derselben Palette |
mit Transparenz (SMask) | .png mit Alphakanal; liegt die Maske selbst als JPEG vor, rechnet der Browser sie um (Kanten können minimal abweichen) |
mit Freistellmaske (/Mask: Farbschlüssel oder Schwarzweiß-Schablone) | .png ohne Transparenz, mit Hinweis am Bild |
| verlustfrei in CMYK | .png, Farben vereinfacht in RGB umgerechnet |
| JPEG 2000, JBIG2, CCITT-Fax | ausgelassen und gezählt |
mehrere Sonderfarben gemischt (DeviceN) oder Lab-Farbraum | ausgelassen und gezählt |
Bei verlustfrei gespeicherten Bildern gibt es keine fertige Bilddatei im PDF, sondern nur Pixelwerte mit Angaben zu Breite, Höhe und Farbraum (ISO 32000-2, Abschnitt 8.9.5). Das Werkzeug liest diese Werte, rechnet PNG-Prädiktoren zurück und schreibt ein PNG nach der W3C-Spezifikation. Transparenz legt eine PDF in einem eigenen Graustufenbild ab, der Soft Mask; sie wird als Alphakanal in dasselbe PNG übernommen. Bei CMYK-JPEGs zeigen manche Bildbetrachter die Farben anders als das PDF-Programm, die Datei selbst bleibt aber unverändert.
Was das Werkzeug nicht findet
- Vektorgrafik: Diagramme aus Excel, Logos als Pfade und Text sind Zeichenbefehle, keine Bilder. Sie tauchen in der Galerie nicht auf.
- Inline-Bilder: Sehr kleine Bilder schreiben manche Programme direkt in den Seiteninhalt (ISO 32000-2, Abschnitt 8.9.7). Die liest das Werkzeug nicht aus, zählt sie aber und nennt die Zahl im Ergebnis; meist sind es Symbole.
- Scans: Eine gescannte Seite ist oft ein einziges Bild in Seitengröße. Sie bekommen dann genau dieses Bild, häufig schwarzweiß. Ist es als JBIG2 oder CCITT-Fax gespeichert, lässt das Werkzeug es aus.
- Verschlüsselte PDFs: Bei einem Öffnen-Passwort sind auch die Bilddaten verschlüsselt, das Werkzeug meldet das. Den Schutz entfernen Sie mit PDF-Passwort, wenn Sie das Passwort kennen. Öffnet die PDF ohne Passwort und sperrt nur Drucken oder Ändern (Rechteschutz, häufig bei Kontoauszügen und Verlags-PDFs), entschlüsselt das Werkzeug sie im Arbeitsspeicher und liest die Bilder. Hat der Absender das Kopieren von Inhalten gesperrt, hält es sich daran und liest nichts aus.
Bilder extrahieren oder Seiten umwandeln?
Die beiden Werkzeuge klingen ähnlich, liefern aber Verschiedenes. PDF in JPG umwandeln macht aus jeder Seite ein Bild, mit Text, Linien und allem, was darauf steht. Das brauchen Sie für eine Vorschau, für Instagram oder wenn ein Formular ein Bild statt einer PDF verlangt. Diese Seite hier holt nur die Fotos und Grafiken heraus, die in der PDF stecken, in der Auflösung, in der sie eingefügt wurden. Typischer Fall: Ein Fotograf schickt eine Bildauswahl als PDF, ein Makler ein Exposé, eine Schule die Fotos vom Ausflug. Die einzelnen Bilder wollen Sie behalten, die Seiten drumherum nicht.
Ohne Upload: so prüfen Sie es selbst
Nach dem Seitenaufbau holt die Seite zwei Programmteile von dieser Domain: pdf-lib 1.17.1 (MIT-Lizenz, 513 KB) zum Lesen der PDF-Struktur und einen kleinen ZIP-Packer. Danach wird alles in Ihrem Browser gerechnet. Beim Test am 02.10.2026 haben wir jede Netzwerkanfrage protokolliert, während eine PDF gelesen, ausgewertet und als ZIP gespeichert wurde: Keine enthielt Dateiinhalt oder Dateinamen, und mit getrennter Netzverbindung funktionierte das Werkzeug weiter. Ist die PDF verschlüsselt, lädt die Seite zusätzlich einmalig qpdf (1,3 MB) von dieser Domain, ebenfalls ohne Ihre Datei zu senden. Sobald ein Ergebnis angezeigt wird, meldet die Seite nur anonym, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Dateiname und Inhalt. Nachsehen können Sie das in den Entwicklerwerkzeugen des Browsers (F12, Reiter „Netzwerk“).
Eine feste Größengrenze gibt es nicht. Ab 100 MB zeigt die Seite einen Hinweis, weil ein älteres Handy beim Lesen großer Dateien abbrechen kann. Einzelne Bilder über 80 Megapixel wandelt das Werkzeug nicht in PNG um, JPEGs dieser Größe speichert es trotzdem. Wer die Fotos danach kleiner braucht, etwa für eine E-Mail, nimmt Bilder komprimieren.