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QR-Code für E-Mail mit Betreff und Text

Dieses Werkzeug baut einen QR-Code, nach dessen Scan im Mailprogramm eine fertige E-Mail an Ihre Adresse bereitliegt, auf Wunsch mit Betreff, vorformuliertem Text und Kopie-Empfänger. Der Inhalt folgt dem mailto-Format aus RFC 6068, Umlaute und Zeilenumbrüche werden so kodiert, wie die Norm es vorsieht. Abgeschickt wird die Nachricht erst, wenn die Person, die scannt, selbst auf Senden tippt.

Von · · · Datenquelle: RFC 6068 (mailto), DENSO WAVE: Modulgröße je Drucker · Methodik

E-Mail vorbereiten

Ihr QR-Code

Angaben links eintragen und auf „Code erzeugen“ klicken. Hier erscheinen der Code, der Lesetest, die Downloads als PNG und SVG und der Inhalt, der im Code steht. Danach aktualisiert sich der Code bei jeder Änderung.

Was nach dem Scannen passiert

Ein E-Mail-Code enthält eine Adresse im Format mailto:. Die Kamera-App erkennt das und bietet an, das Mailprogramm zu öffnen. Dort steht dann eine neue Nachricht mit Ihrer Adresse als Empfänger, und wenn Sie es im Formular angegeben haben, auch mit Betreff und Text. Nichts geht automatisch raus. Die Person entscheidet selbst, ob sie den Text ergänzt und abschickt.

Sinnvoll ist das überall, wo jemand Ihnen schreiben soll, aber keine Lust hat, eine Adresse abzutippen: auf dem Aushang für eine Ferienwohnung, am Fundbüro-Zettel im Vereinsheim, auf dem Rückmeldebogen nach einer Veranstaltung. Für vollständige Kontaktdaten mit Telefon und Anschrift passt der QR-Code für die Visitenkarte besser.

Betreff und Text vorbelegen

Ein vorbelegter Betreff hat einen praktischen Nutzen: Alle Anfragen aus diesem Code kommen mit derselben Zeile an und lassen sich im Postfach sofort filtern. Der Text kann eine kurze Vorlage sein, die der Absender nur noch ergänzt, etwa „Hallo, ich interessiere mich für Ihre Wohnung im Mai.“

In einer URI dürfen Leerzeichen, Umlaute und viele Satzzeichen nicht einfach so stehen. RFC 6068 verlangt, sie als UTF-8 zu schreiben und prozentkodiert einzusetzen. Das Werkzeug erledigt das beim Erzeugen. Aus dem Beispiel oben wird dieser Inhalt:

mailto:info@beispiel.de?subject=Anfrage%20Ferienwohnung&body=Hallo%2C%20ich%20interessiere%20mich%20f%C3%BCr%20Ihre%20Wohnung%20im%20Mai.

Das ü wird zu %C3%BC, das Leerzeichen zu %20, das Komma zu %2C. Einen Zeilenumbruch im Text schreibt die Seite als %0D%0A, so wie die Norm es für E-Mail-Texte festlegt.

Das Feld „Kopie an“ ist für Fälle gedacht, in denen zwei Stellen dieselbe Anfrage sehen sollen, etwa Vermieterin und Hausverwaltung oder Trainer und Vereinsvorstand. Im Code steht die zweite Adresse dann als ?cc=buero@beispiel.de hinter der ersten. Die Person, die scannt, sieht beide Empfänger und kann die Kopie vor dem Absenden auch wieder löschen. Verlassen Sie sich also nicht darauf, dass jede Nachricht beide Postfächer erreicht.

Die Felder im mailto-Code

Welche Eingabe an welcher Stelle landet und nach welcher Regel. Stand: 28.09.2026.

FeldFormat im CodeQuelle/Regel
E-Mail-Adressemailto:info@beispiel.deRFC 6068, Pflichtteil
Sonderzeichen in der Adresse% ? & # als %25 %3F %26 %23RFC 6068, Abschnitt 2 und 5
Kopie an (CC)?cc=…RFC 6068, hfield
Betreffsubject=Anfrage%20FerienwohnungUTF-8, prozentkodiert
Textbody=…, Umbruch als %0D%0ARFC 6068, Abschnitt 5
Absendenkein Felderledigt die Person, die scannt

Kurzer Text, grobe Module

Jedes Zeichen im Text landet im Code, bei Umlauten sogar als sechs Zeichen. Das hat Folgen für den Druck. Die blanke Adresse mailto:info@beispiel.de hat 23 Byte und passt in Version 2 mit 25 × 25 Modulen. Das Beispiel mit Betreff und Satz hat 137 Byte und braucht Version 8 mit 49 × 49 Modulen (DENSO WAVE: Versionen). Auf 20 mm gedruckt, samt Ruhezone von 4 Modulen je Seite, ist ein Modul im ersten Fall 0,61 mm groß, im zweiten nur 0,35 mm. DENSO WAVE nennt für einen Laserdrucker mit 600 dpi 0,17 mm als kleinstes Modul; das Werkzeug warnt, wenn Ihre Wahl darunter fällt. Den passenden Druck für einen bestimmten Abstand finden Sie im Größenrechner. Faustregel für diesen Code: Betreff ja, den Text lieber auf einen Satz begrenzen.

Welche Adresse in den Code gehört

Der Code ist statisch. Die Adresse steht fest darin und läuft nicht über einen Weiterleitungsdienst, der irgendwann eingestellt oder kostenpflichtig wird. Umgekehrt heißt das: Wechseln Sie später die Adresse, müssen Sie neu drucken. Nehmen Sie deshalb eine Adresse, die bleibt, etwa ein Funktionspostfach wie info@ oder anfrage@ statt der persönlichen Adresse einer Mitarbeiterin.

Bedenken Sie auch: Wer scannt, sieht die Adresse im Klartext. Für einen Aushang im öffentlichen Raum ist ein eigenes Postfach für diesen Zweck oft die ruhigere Wahl. Landet dort irgendwann Werbung, legen Sie das Postfach still und drucken einen neuen Code, ohne dass Ihre eigentliche Adresse betroffen ist.

Zum Drucken gibt es zwei Formate mit Beschriftung: die Karte in 85 × 55 mm und den Aufsteller in A6 (105 × 148 mm). Als Titel setzt die Seite Ihre Adresse ein, darunter den Satz „Code scannen, E-Mail ist vorbereitet“. So weiß auch jemand ohne Erfahrung mit QR-Codes, was nach dem Scan passiert. Für Flyer und Plakate aus der Druckerei laden Sie das SVG, das bei jeder Größe scharf bleibt.

Wenn ein anderer Code besser passt

Wer lieber angerufen werden möchte, nimmt den QR-Code für die Telefonnummer, wer im Chat antworten will, den QR-Code für WhatsApp. Eine Adresse als reinen Text, ohne dass sich das Mailprogramm öffnet, erzeugt der allgemeine QR-Generator. Vor dem Druck liest die Seite jeden Code mit jsQR selbst wieder ein und vergleicht den Inhalt Byte für Byte; einen Probescan mit dem eigenen Handy ersetzt das trotzdem nicht.

Beim Probescan lohnt ein Blick auf zwei Dinge: Steht die Adresse richtig im Empfängerfeld, und kommen Umlaute im Betreff als Umlaute an und nicht als Zeichensalat? Wenn beides stimmt, schicken Sie sich die Testmail selbst und prüfen, ob sie im richtigen Ordner landet.

Was mit Ihren Angaben passiert

Adresse, Betreff und Nachrichtentext bleiben auf Ihrem Gerät, bis Sie den Code selbst weitergeben. Code, Lesetest, PNG und SVG entstehen in Ihrem Browser; die QR-Bibliothek und der Leser liegen als Dateien auf dieser Website. Im Browsertest vom 28.09.2026 ging beim Erzeugen, Herunterladen und Drucken genau eine Anfrage hinaus: die anonyme Zählung, dass das Werkzeug benutzt wurde, mit dem Namen der Seite und ohne Ihre Eingaben. Gespeichert wird nichts. Google Analytics und AdSense lädt die Seite je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog; Ihre Eingaben erhalten auch sie nicht. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen QR-Code für meine E-Mail-Adresse?

Adresse oben eintragen, bei Bedarf Betreff und Text ergänzen, auf „Code erzeugen“ tippen. Heraus kommt ein Code mit dem Inhalt mailto:ihre@adresse.de, den Sie als PNG oder SVG laden oder als Karte drucken.

Wird die E-Mail beim Scannen automatisch versendet?

Nein. Der Code öffnet nur eine vorbereitete Nachricht im Mailprogramm. Abschicken muss die Person, die gescannt hat, selbst.

Wie öffnet man einen E-Mail-QR-Code?

Mit der Kamera-App scannen und den Hinweis zum Öffnen im Mailprogramm antippen. Was genau angeboten wird, legt das Gerät fest. Prüfen Sie den Code deshalb vor dem Druck mit dem Handy, das Sie zur Hand haben.

Was bedeutet mailto im QR-Code?

mailto: ist das Schema für E-Mail-Adressen in Links, festgelegt in RFC 6068. Es sagt dem Gerät, dass eine E-Mail geschrieben werden soll, und kann Betreff, Text und Kopie-Empfänger mitliefern.

Gibt es eine Vorlage für den vorgefertigten Text?

Bewährt hat sich ein Satz, den der Absender nur ergänzen muss, etwa „Hallo, ich interessiere mich für …“. Mit „Beispiel einsetzen“ füllt die Seite eine solche Vorlage ein. Halten Sie den Text kurz, jedes Zeichen macht den Code dichter.

Funktionieren Umlaute im Betreff?

Ja. Das Werkzeug schreibt sie in UTF-8 und prozentkodiert, ä etwa als %C3%A4, wie es RFC 6068 vorgibt. Das Mailprogramm zeigt sie danach wieder als Umlaut an.

Wie ein Gerät mit einem mailto-Code umgeht, legt dessen Kamera- und Mailprogramm fest. Scannen Sie den Code vor dem Druck mit mindestens einem Handy und prüfen Sie Betreff und Text.