Standardadressen der gängigen Router
Bei einer FRITZ!Box erreichen Sie die Oberfläche unter http://fritz.box oder 192.168.178.1, beim Telekom-Speedport unter http://speedport.ip oder 192.168.2.1. Ihre tatsächliche Router-Adresse steht unter Windows bei ipconfig in der Zeile Standardgateway.
Die Adresse des Routers ist das Gateway Ihres Heimnetzes: Über sie leitet jedes Gerät seine Anfragen ins Internet, und unter ihr läuft zugleich die Einstellungsseite des Routers. Dort ändern Sie das WLAN-Passwort, geben Ports frei oder starten das Gerät neu. Die Tabelle nennt die Adressen so, wie die Hersteller und Anbieter sie in ihrer Hilfe angeben. Für jede Zeile ist die Quelle verlinkt und das Abrufdatum vermerkt.
| Router | Adresse | Quelle |
|---|---|---|
| AVM FRITZ!Box | fritz.box (Name im Heimnetz, funktioniert auch bei geänderter IP) 192.168.178.1 (IP-Adresse in der Werkseinstellung) 169.254.1.1 (Reserve-IP-Adresse, nicht änderbar. Klappt der Aufruf nicht: WLAN trennen, Computer per LAN-Kabel anschließen, beim 6690 Cable an LAN 2, und neu starten.) | FRITZ!-Wissensdatenbank: Benutzeroberfläche der FRITZ!Box aufrufen; AVM-Handbuch FRITZ!Box 6690 Cable (Reserve-IP, Gastzugang) abgerufen am 17.10.2026 |
| Telekom Speedport (belegt für Smart 4 Plus) | speedport.ip (Name im Heimnetz) 192.168.2.1 (IP-Adresse) | Telekom: Bedienungsanleitung Speedport Smart 4 Plus (PDF) abgerufen am 17.10.2026 |
| Vodafone Station | 192.168.0.1 (IP-Adresse) | Vodafone: Hilfe zur Vodafone Station abgerufen am 17.10.2026 |
| Vodafone Kabelrouter im Bridge-Mode | 192.168.100.1 (IP-Adresse im Bridge-Mode) | Vodafone: Bridge-Mode aktivieren abgerufen am 17.10.2026 |
| TP-Link Router | tplinkwifi.net (Name im Heimnetz, die Herstellerhilfe nennt https://tplinkwifi.net) 192.168.0.1 (IP-Adresse laut Herstellerhilfe) | TP-Link: So melden Sie sich auf der Web-Verwaltungsseite an abgerufen am 17.10.2026 |
| ASUS Router | www.asusrouter.com (Name im Heimnetz) 192.168.50.1 (Beispiel-IP der Herstellerhilfe) | ASUS: How do I enter my ASUS router's setting page using Web GUI? abgerufen am 17.10.2026 |
| Netgear Router | routerlogin.net (Name im Heimnetz) 192.168.1.1 (IP-Adresse laut Herstellerhilfe) | NETGEAR Support: How do I log in to my NETGEAR router? abgerufen am 17.10.2026 |
Nicht aufgeführt sind Router, für die wir keine Herstellerangabe belegen konnten, etwa die o2 HomeBox oder ältere Vodafone-EasyBox-Modelle. Für sie führt der Weg über das Ablesen am eigenen Gerät. Ob Ihr Anbieter die Adresse im Werkszustand geändert hat, steht in keiner dieser Quellen; maßgeblich ist immer das, was Ihr Gerät als Gateway meldet.
Router-IP unter Windows herausfinden
Drücken Sie die Windows-Taste, tippen Sie cmd und öffnen Sie die Eingabeaufforderung. Geben Sie ipconfig ein. Windows listet jeden Netzwerkadapter auf, Sie brauchen den, der mit dem WLAN oder dem Kabel verbunden ist. In seinem Block steht die Zeile „Standardgateway“. Die Zahlenfolge dahinter, zum Beispiel 192.168.178.1, ist Ihr Router.
Steht dort zuerst eine lange Adresse mit Doppelpunkten, ist das die IPv6-Adresse des Routers. Für die Einstellungsseite nehmen Sie die IPv4-Zeile darunter. Ist das Feld leer, ist der Adapter nicht mit einem Netz verbunden, oder Sie schauen auf den falschen Block, etwa den eines virtuellen Adapters für VPN oder Hyper-V. Die Karte oben im Werkzeug zeigt die Schritte für Ihr Betriebssystem. Tragen Sie das Ergebnis in das Feld „Gateway-Adresse prüfen“ ein, und das Werkzeug sagt Ihnen, ob es eine Heimnetz-Adresse ist.
Router-IP am Mac, iPhone und Android finden
Am Mac öffnen Sie die Systemeinstellungen, wählen Netzwerk, dann Ihre WLAN- oder Ethernet-Verbindung und „Details“. Im Reiter „TCP/IP“ zeigt die Zeile „Router“ die Adresse. Schneller geht es im Terminal mit route -n get default; die Zeile „gateway“ nennt sie. Wie die Menüs heißen, hängt von der macOS-Version ab.
Am iPhone und iPad tippen Sie in den Einstellungen auf WLAN und dann beim verbundenen Netz auf das Info-Symbol. Unter „IPv4-Adresse“ steht die Zeile „Router“. Bei Android unterscheidet sich der Weg je nach Hersteller und Version: Meist öffnen Sie in den Einstellungen unter WLAN die Details des verbundenen Netzes und finden dort „Gateway“ oder „Router“, manchmal erst nach einem Tipp auf „Erweitert“. Zeigt Ihr Gerät das nicht an, lesen Sie die Adresse einfacher an einem Windows-PC oder Mac im selben Netz ab. Unter Linux hilft ip route; die Zeile „default via“ nennt das Gateway.
Am Router anmelden: Kennwort und Benutzer
Die Adresse allein öffnet nur die Anmeldeseite. Dazu brauchen Sie das Kennwort der Router-Oberfläche, und das ist nicht das WLAN-Passwort. Bei der FRITZ!Box steht das vorgegebene Kennwort auf dem Typenschild und auf der Servicekarte, beim Speedport ist es das Gerätepasswort auf dem Typenschild beziehungsweise im Router-Pass. Bei der Vodafone Station finden Sie es auf dem Aufkleber an der Rückseite und auf der WLAN-Karte, der Benutzer heißt admin. Beim Netgear-Router haben Sie es bei der Einrichtung selbst festgelegt.
Gerätepasswörter anderer Hersteller veröffentlichen wir bewusst nicht; solche Listen helfen vor allem Angreifern. Schauen Sie auf das Typenschild, in die Unterlagen Ihres Anbieters oder, wenn Sie das Kennwort selbst vergeben haben, in Ihren Passwort-Manager. Haben Sie die Adresse gefunden und das Kennwort nicht, hilft die Frage zum vergessenen Kennwort weiter unten.
Die Adresse funktioniert nicht: die häufigsten Ursachen
- Falsches Netz. Das Gerät muss per WLAN oder Kabel mit dem Router verbunden sein. Bei der FRITZ!Box öffnet sich die Oberfläche laut AVM über das Gast-WLAN und den LAN-Gastzugang nicht.
- VPN an. Ein aktives VPN leitet den Verkehr an ein anderes Netz um. Schalten Sie es für den Aufruf ab.
- http:// fehlt. Ohne Protokoll behandelt der Browser eine Eingabe wie fritz.box oder 192.168.2.1 manchmal als Suchbegriff. Tippen Sie
http://mit. - Zweiter Router, Mesh oder Repeater. Hängt Ihr Gerät an einem zweiten Router hinter dem ersten, gehört das Gateway zu diesem zweiten Gerät. Das gilt auch für einen Vodafone-Router im Bridge-Mode: Die Oberfläche des Kabelmodems hat dann eine eigene Adresse (192.168.100.1).
- Name löst nicht auf. fritz.box und speedport.ip funktionieren nur, solange der Router der DNS-Server Ihres Geräts ist. Bei eigenem DNS (zum Beispiel Pi-hole), sicherem DNS im Browser oder aktivem VPN nehmen Sie stattdessen die IP-Adresse.
- Adresse geändert. Wer das Heimnetz umgestellt hat, erreicht den Router nicht mehr über die Werksadresse. Lesen Sie das Gateway an Ihrem Gerät ab, wie oben beschrieben.
- Browser und Zertifikat. Manche Router sprechen nur ältere Verschlüsselung oder nutzen ein selbst signiertes Zertifikat, bei TP-Link ist das ausdrücklich so. Probieren Sie einen anderen Browser oder ein privates Fenster, und bestätigen Sie die Warnung nur für die Adresse Ihres eigenen Routers.
- Werksreset als letzter Schritt. Er setzt den Router auf den Auslieferungszustand zurück. Alle Einstellungen, die Zugangsdaten Ihres Anbieters und die WLAN-Einrichtung sind danach weg, und Sie müssen alles neu eintragen. Halten Sie vorher die Zugangsdaten bereit.
Wenn trotz allem nichts hilft, kann auch das Netzwerk selbst das Problem sein, nicht die Adresse. Dann lohnt ein Blick auf den WLAN-Kanal oder eine Beratung per Fernwartung.
Warum eine Website Ihre Router-Adresse nicht kennt
Eine Website läuft im Browser in einem abgeschotteten Bereich und sieht nur das, was der Browser freigibt. Das Gateway Ihres Heimnetzes gehört nicht dazu. Es gibt keine Browser-Funktion, die es ausliest. Auch der Weg über WebRTC hilft nicht: Moderne Browser liefern dort nur noch verschleierte Namen statt der echten lokalen Adresse, damit Websites das Heimnetz nicht ausspähen.
Ein Werkzeug könnte versuchen, im Hintergrund Adressen wie 192.168.178.1 durchzuprobieren. Wir tun das nicht, aus drei Gründen. Die Ergebnisse wären unzuverlässig, weil Browser solche Abrufe ins private Netz zunehmend blockieren. Es sähe aus wie ein Angriff auf Ihr eigenes Netz. Und es würde Ihnen nichts nützen, was die Tabelle und das Ablesen am Gerät nicht schneller erledigen. Deshalb verlässt keine Eingabe diese Seite, und die Links in der Tabelle öffnen Sie selbst per Klick.
Zum Prüffeld: Es nutzt die Adressbereiche für private Netze nach RFC 1918 (10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16). Adressen aus 100.64.0.0/10 (RFC 6598) kennzeichnet es als Anbieternetz, weil Router von Anbietern mit Carrier-Grade NAT sie auf der Internetseite nutzen. Wie Sie Netze berechnen, zeigt der Subnetz-Rechner; welche Portnummer wofür gebraucht wird, steht unter Portnummern.
Sicherheit: was Sie nach der Anmeldung prüfen sollten
- Standardkennwort ersetzen, wenn Sie noch das vom Typenschild nutzen und mehrere Personen oder Gäste Zugang zum Heimnetz haben. Nehmen Sie ein langes, eigenes Passwort aus dem Passwort-Manager.
- Firmware aktuell halten. Die Update-Funktion des Routers installiert Sicherheitslücken-Korrekturen; die Einstellungsseite zeigt, ob eine neue Version bereitliegt.
- Fernzugriff aus dem Internet nur einschalten, wenn Sie ihn brauchen, und dann mit eigenem Benutzer und starkem Passwort. Gleiches gilt für Portfreigaben: Jede offene Freigabe ist eine Tür.
- WLAN-Verschlüsselung prüfen. WPA2 oder WPA3 sind heute Standard; ein offenes oder WEP-gesichertes Netz sollten Sie ändern.
- Gastnetz getrennt halten. Besucher und Smart-Home-Geräte gehören ins Gastnetz, damit sie nicht an Ihre Rechner und Ihre Router-Einstellungen kommen.
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