Energie-Tool

Stromkosten-Rechner pro Gerät

Der Rechner zeigt, was ein einzelnes Gerät an Strom kostet: Leistung in Watt und Nutzung pro Tag eingeben, heraus kommen die Kosten pro Tag, Monat und Jahr, der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die CO₂-Menge. 14 Geräte sind mit typischen Werten hinterlegt, der Strompreis ist mit 36 Cent je Kilowattstunde vorbelegt und überschreibbar.

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Gerät & Verbrauch

Watt
Stunden
€/kWh
–
pro Jahr
pro Tag–
pro Monat–
kWh / Jahr–
CO₂ / Jahr–
Spartipp: Wählen Sie ein Gerät oder geben Sie Werte ein.

Durchschnittliche Strompreise 2026

Der deutsche Durchschnittspreis liegt bei ca. 36 Ct/kWh (inkl. aller Abgaben). Ökostrom-Tarife starten ab ca. 30 Ct/kWh, Grundversorger können bis 45 Ct/kWh verlangen. Vergleichen lohnt sich!

CO₂-Berechnung

Wir rechnen mit dem deutschen Strommix: ca. 380 g CO₂ pro kWh (2025). Ökostrom-Kunden können hier deutlich niedriger liegen.

Häufige Fragen

Wie finde ich die Watt-Zahl meines Geräts?

Auf dem Typenschild (Rückseite/Unterseite) oder im Datenblatt. Alternativ: mit einem Strommessgerät aus dem Baumarkt (ab 15 €) direkt messen.

Lohnt sich ein neuer Kühlschrank?

Ein A+++ Kühlschrank verbraucht ca. 100 kWh/Jahr, ein 15 Jahre altes Gerät oft 300+ kWh. Bei 36 Ct/kWh spart das ~72 €/Jahr.

Was verbraucht am meisten Strom?

Typische Top-Verbraucher: Durchlauferhitzer, E-Herd, Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank (wegen 24h-Betrieb).

Rechnet das Tool auch mit dem Grundpreis?

Nein, es nimmt nur den Arbeitspreis je Kilowattstunde. Der Grundpreis fällt für den Anschluss an, unabhängig davon, welches Gerät läuft, und lässt sich einem einzelnen Verbraucher nicht zuordnen.

Wie kommt die CO₂-Menge zustande?

Der Jahresverbrauch wird mit 380 Gramm CO₂ je Kilowattstunde multipliziert, dem Durchschnitt des deutschen Strommixes. Mit einem Ökostromtarif liegen Sie darunter; der Rechner kennt Ihren Tarif nicht und rechnet deshalb immer mit dem Mischwert.

Warum weicht das Ergebnis von meiner Stromrechnung ab?

Der Rechner unterstellt jeden Tag dieselbe Nutzungsdauer bei voller Leistungsaufnahme. Echte Geräte takten: Ein Kühlschrank läuft nicht 24 Stunden unter Volllast, ein PC nicht durchgehend mit 150 Watt. Genauer wird es nur mit einem Zwischenstecker, der misst.

Schätzwerte. Tatsächlicher Verbrauch hängt von Nutzung und Geräteeffizienz ab.

Stromkosten verstehen und kontrollieren

Deutsche Stromrechnung hat zwei Komponenten: Grundpreis (Jahres-Pauschale, typisch 80-150 €) und Arbeitspreis (pro kWh, aktuell 28-38 ct). Der Trick: bei niedrigem Verbrauch dominiert der Grundpreis, bei hohem Verbrauch der Arbeitspreis. Ein Tarif mit hohem Grundpreis und niedrigem Arbeitspreis lohnt sich erst ab gewissen Verbrauchsmengen. Dieser Rechner bleibt beim Arbeitspreis: Er zeigt die Kosten eines einzelnen Geräts, nicht den Vergleich zweier Tarife.

Realistische Verbrauchszahlen

1-Personen-Haushalt: typisch 1.500-2.000 kWh/Jahr. 2-Personen-Haushalt: 2.500-3.000 kWh. 4-Personen-Familie: 4.000-5.000 kWh. Wärmepumpe oder Elektroauto erhöhen den Verbrauch um 2.000-5.000 kWh/Jahr – separate Tarife oft günstiger. Beim E-Auto kommen auf den Haushaltsstrompreis noch die Ladeverluste obendrauf, an der Wallbox rund 5 bis 7 Prozent, an der Haushaltssteckdose über 20; was eine einzelne Ladung damit wirklich kostet, rechnet der Ladekosten-Rechner aus. Stromfresser: alte Kühltruhe (300 kWh/Jahr), elektrische Warmwasser-Bereitung (1.500 kWh), Gaming-PC (500-1.000 kWh), Wärmepumpentrockner (200 kWh).

Tarif optimieren

Verbrauchsdaten der letzten 12 Monate sammeln (steht auf der Jahresrechnung). Bei Vergleichsportalen (Verivox, Check24) realistische Vertragslaufzeit wählen – 12 Monate ist Standard, kürzere oft günstiger im Effektivpreis. Ökostromtarife sind nur 1-3 ct/kWh teurer. Auf Bonus-Tricks achten: Tarif für Jahr 1 sehr günstig, danach automatische Verlängerung in teuren Tarif. Tarifkündigungs-Tool wie Kündigungsschreiben-Generator setzen.