Mieter-Tool

Nebenkosten-Checker

Jede zweite Nebenkostenabrechnung in Deutschland enthält Fehler. Laden Sie Ihre Abrechnung hoch – wir prüfen rechnerische Plausibilität und Umlagefähigkeit nach BetrKV.

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DSGVO-konform · Verarbeitung auf deutschem Server · Abrechnung wird nach der Prüfung sofort gelöscht
50%
aller Nebenkostenabrechnungen in Deutschland sind fehlerhaft (Quelle: Mieterbund)

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Einzelpositionen

Häufige Fragen

Ist das eine rechtliche Prüfung?

Nein. Der Nebenkosten-Checker führt eine rechnerische Plausibilitätsprüfung durch und vergleicht Kostenpositionen mit der Betriebskostenverordnung (BetrKV). Er gibt keine Rechtsberatung und ersetzt keine Beratung durch einen Mieterverein oder Rechtsanwalt.

Was wird geprüft?

Umlagefähigkeit der Kostenarten nach BetrKV §2, rechnerische Korrektheit der Anteile, Plausibilität der Verteilerschlüssel, Abrechnungszeitraum und die Berechnung der Nachzahlung/des Guthabens.

Sind 50% wirklich fehlerhaft?

Ja. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes enthalten rund 50% aller Nebenkostenabrechnungen Fehler – von Rechenfehlern über falsche Verteilerschlüssel bis hin zu nicht umlagefähigen Kosten.

Was sind nicht umlagefähige Kosten?

Kosten, die der Vermieter nicht auf Mieter umlegen darf: z.B. Verwaltungskosten, Instandhaltung/Reparaturen, Bankgebühren, Leerstandskosten. Nur die 17 Kostenarten nach BetrKV §2 sind umlagefähig.

Was soll ich tun, wenn Fehler gefunden werden?

Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Mieterverein oder einen Rechtsanwalt für Mietrecht. Dort können Sie die Abrechnung verbindlich prüfen lassen und gegebenenfalls Widerspruch einlegen.

Keine Rechtsberatung. Rechnerische Plausibilitätsprüfung ohne Gewähr. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Mieterverein.

Sind Ihre Nebenkosten gerecht?

Über 50 % aller Nebenkostenabrechnungen in Deutschland enthalten Fehler oder unzulässige Posten. Häufigste Probleme: Verwaltungskosten (bei Mietern grundsätzlich nicht umlegbar), Reparaturen (auch nicht umlegbar – nur Wartung), überhöhte Heizkosten ohne fairen Verteilerschlüssel, unklare Wasser-Pauschalen.

Was prüft der Checker?

Umlegbarkeit: Welche Positionen dürfen laut Betriebskosten-Verordnung überhaupt auf den Mieter umgelegt werden. Vergleich mit Durchschnittswerten: liegen Heizung, Wasser und Müll im typischen Bundes-Schnitt? Auffällige Abweichungen markiert das Tool. Verteilerschlüssel: 50 % Wohnfläche / 50 % Verbrauch ist üblich, vom Vermieter aber oft anders gewählt. Fristen: Abrechnung muss binnen 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums kommen – verspätete Abrechnungen sind nicht mehr einklagbar.

Bei Auffälligkeiten

Vermieter schriftlich auf konkrete Posten ansprechen – meist genügt das. Bei Verweigerung der Korrektur: Kürzung der Vorauszahlung um 15-20 % bis zur Klärung. Bei Streitfall: Mieterverein (50-80 €/Jahr Mitgliedschaft) prüft die Abrechnung kostenlos und führt notfalls Schriftverkehr. Bei arglistiger Täuschung (z.B. erfundene Posten) Strafanzeige bei der Polizei wegen Betrug erwägen.