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Untermietvertrag erstellen

Dieser Generator setzt einen Untermietvertrag als ausfüllbares PDF für ein WG-Zimmer oder eine ganze Wohnung und wählt die Kündigungsregel nach dem Fall: möbliertes Zimmer in der eigenen Wohnung (§ 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB), Zimmer mit eingeschränktem Schutz (§ 573a BGB) oder volle Wohnung. Er lehnt eine Kaution über drei Kaltmieten ab, nennt die drei Ratentermine nach § 551 BGB mit Datum und erinnert an die Erlaubnis des Vermieters.

Von · · · Datenquelle: § 540 BGB, § 551 BGB, § 549 BGB · Methodik

Angaben zum Vertrag

Was wird untervermietet?

Parteien

Mietsache

Miete und Kaution in Euro

Ihr Formular

Nach dem Erstellen erscheinen hier der erkannte Fall, die Ratentermine der Kaution, die Pflichtangaben und das PDF.

Drei Fälle, drei Regeln

Ein Untermietvertrag ist ein normaler Mietvertrag über Wohnraum. Vermieter ist der Hauptmieter, und für ihn gelten dieselben Paragrafen wie für jeden Vermieter, mit zwei Ausnahmen, die davon abhängen, ob er selbst in der Wohnung wohnt. Der Generator fragt das zuerst ab, denn davon hängen Kündigungsschutz und Fristen ab. Im Kopf des Vertrags steht, welcher Fall vorliegt, und der Abschnitt „Kündigung“ formuliert sie passend dazu (§ 6 mit Kaution, § 5 ohne).

FallKündigungsschutzFristNorm
Möbliertes Zimmer in Ihrer Wohnung, Untermieter alleinkeiner, kein Grund nötigbis zum 15. zum Monatsende§ 549 Abs. 2 Nr. 2, § 573c Abs. 3 BGB
Zimmer in Ihrer Wohnung, unmöbliert oder mit Familieeingeschränkt: ohne Grund mit drei Monaten mehr3 Monate (+3 ohne Grund)§ 573a Abs. 2, § 573c Abs. 1 BGB
Ganze Wohnung, Sie wohnen dort nichtvoll, Grund nach § 573 BGB nötig3, 6 oder 9 Monate§§ 573, 573c Abs. 1 BGB

„Überwiegend möbliert“ heißt: Das Zimmer ist so eingerichtet, dass man darin wohnen kann, mit Bett, Schrank und Tisch, und die Möbel stellt der Hauptmieter. Ein leeres Zimmer mit Einbauschrank genügt nicht. Die kurze Frist entfällt außerdem, wenn der Untermieter mit Familie oder Partner auf Dauer einzieht (§ 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB).

Ohne Erlaubnis kein Untermietvertrag

Der Hauptmieter darf die Wohnung nur mit Erlaubnis seines Vermieters einem Dritten überlassen (§ 540 Abs. 1 BGB, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 28.09.2026). Für ein einzelnes Zimmer besteht ein Anspruch darauf, wenn nach Vertragsschluss ein berechtigtes Interesse entstanden ist, etwa weil der Partner ausgezogen ist und die Miete allein zu hoch wird (§ 553 Abs. 1 BGB). Für die ganze Wohnung gibt es diesen Anspruch nicht; lehnt der Vermieter ab, darf der Mieter mit der gesetzlichen Frist kündigen. Die Anfrage an den Vermieter schreibt das Formular Erlaubnis zur Untervermietung. Der Abschnitt „Erlaubnis des Vermieters“ im Vertrag hält fest, ob und wann die Zustimmung vorliegt.

Kaution: höchstens drei Kaltmieten, in drei Raten

Auch bei Untermiete gilt die Grenze aus § 551 Abs. 1 BGB: höchstens das Dreifache der Monatsmiete ohne Pauschale oder Vorauszahlung für Betriebskosten. Bei 390 € Zimmermiete und 110 € Nebenkostenpauschale sind das 1.170 €, nicht 1.500 €. Der Generator lehnt eine höhere Kaution ab. Der Untermieter darf außerdem in drei gleichen Raten zahlen: die erste zu Beginn, die beiden anderen mit den nächsten Mietzahlungen (§ 551 Abs. 2 BGB). Der Vertrag nennt die drei Termine mit Datum. Beispiel: Beginn 01.10.2026 und 1.200 € Kaution ergeben 400 € am 01.10., am 04.11. und am 03.12.2026, weil die Miete bis zum dritten Werktag fällig ist und der Samstag dabei nicht zählt.

Pauschale oder Vorauszahlung

Bei einem WG-Zimmer ist eine Pauschale üblich: ein fester Betrag für Heizung, Wasser, Strom und Internet, ohne Abrechnung am Jahresende. Das spart Streit über Verteilerschlüssel, kann aber für den Hauptmieter teuer werden, wenn die Preise steigen. Bei einer Vorauszahlung muss er jährlich abrechnen, nach dem Anteil des Untermieters an den Kosten, die er selbst an seinen Vermieter zahlt. Wie so eine Abrechnung aussieht, zeigt der Nebenkostenabrechnungs-Generator.

Befristung nur mit Grund

Wer „für ein Semester“ untervermieten will, muss aufpassen. Eine feste Laufzeit ist bei Wohnraum nur wirksam, wenn einer der Gründe aus § 575 Abs. 1 BGB vorliegt und im Vertrag steht, zum Beispiel Eigenbedarf nach Ablauf. Sonst gilt der Vertrag als unbefristet. Beim möblierten Zimmer in der eigenen Wohnung gilt § 575 nicht, dort ist die Befristung frei. Bei einer Laufzeit über ein Jahr verlangt § 550 BGB die Schriftform; beide unterschreiben dann auf demselben Papier.

Wenn der Hauptmietvertrag endet

Der Untermieter hat keinen Vertrag mit dem Eigentümer. Endet das Hauptmietverhältnis, kann der Eigentümer die Räume auch vom Untermieter zurückverlangen (§ 546 Abs. 2 BGB), egal was im Untermietvertrag steht. § 2 des Musters sagt das offen und verpflichtet den Hauptmieter, eine Kündigung sofort weiterzugeben. Für die Übergabe beim Einzug und beim Auszug gibt es das Übergabeprotokoll, für die Anmeldung beim Bürgeramt braucht der Untermieter vom Hauptmieter die Wohnungsgeberbestätigung.

Ihre Daten bleiben im Browser

Namen, Anschriften und IBAN verlassen Ihren Rechner nicht. Vertrag, Prüfung und PDF entstehen im Browser. Im Browsertest vom 28.09.2026 ging beim Erstellen und Herunterladen genau eine Anfrage hinaus: die anonyme Zählung, dass das Werkzeug benutzt wurde, mit dem Namen der Seite und ohne Ihre Eingaben. Gespeichert wird nichts. Wie alle kostenlosen Tools dieser Website lädt die Seite außerdem Google Analytics und Google AdSense, je nach Ihrer Auswahl im Einwilligungsdialog; Ihre Eingaben erhalten auch diese Dienste nicht. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Der Generator schreibt einen Vertrag für ein Untermietverhältnis. Für Vermieter, die eigene Wohnungen mit Verträgen, Fristen und Abrechnungen verwalten, gibt es VermieterHeld. Für diesen Vertrag ist keine Anmeldung nötig.

Häufige Fragen

Brauche ich für die Untervermietung die Erlaubnis des Vermieters?

Ja, immer (§ 540 Abs. 1 BGB). Für ein einzelnes Zimmer haben Sie einen Anspruch darauf, wenn nach Vertragsschluss ein berechtigtes Interesse entstanden ist (§ 553 BGB).

Welche Kündigungsfrist gilt beim Untermietvertrag?

Das hängt vom Fall ab. Beim möblierten Zimmer in der Wohnung des Hauptmieters: bis zum 15. zum Monatsende (§ 573c Abs. 3 BGB). Sonst gelten drei Monate, für den Hauptmieter nach fünf und acht Jahren je drei Monate mehr.

Wie hoch darf die Kaution bei Untermiete sein?

Höchstens drei Monatsmieten ohne Betriebskosten (§ 551 Abs. 1 BGB). Der Untermieter darf sie in drei Monatsraten zahlen; der Generator nennt die Termine.

Gibt es eine Vorlage für ein WG-Zimmer?

Ja. Wählen Sie „Ein Zimmer, ich wohne selbst in der Wohnung“ und geben Sie an, ob das Zimmer möbliert ist. Der Vertrag nennt dann Zimmer, Mitbenutzung von Küche und Bad und die passende Kündigungsregel.

Kann ich den Untermietvertrag befristen?

Beim möblierten Zimmer in Ihrer eigenen Wohnung ja. In den anderen Fällen nur mit einem Grund nach § 575 BGB, der im Vertrag steht; sonst gilt der Vertrag als unbefristet.

Was passiert, wenn mein eigener Mietvertrag endet?

Dann kann der Eigentümer die Räume auch vom Untermieter zurückfordern (§ 546 Abs. 2 BGB). Der Untermietvertrag endet dadurch nicht von selbst; kündigen Sie ihn rechtzeitig.

Das Muster beruht auf §§ 540, 546, 549, 550, 551, 553, 556b, 568, 573, 573a, 573c und 575 BGB in der am 28.09.2026 abgerufenen Fassung. Es ersetzt keine Beratung; ob Ihr Hauptmietvertrag weitere Bedingungen enthält, prüft es nicht.